Happily True 3 Jenseits der Angst: Maya Gabeira surft am Limit
Shownotes
Maya steht auf einem schmalen Board, unter ihr ist nichts als Wasser, über ihr baut sich eine Welle auf, größer als alle anderen Wellen auf der Welt. Sie wächst, türmt sich auf wie eine dunkle Wand, der Ozean brüllt, draußen ist es ohrenbetäubend laut, Wind, Wasser, Chaos – fast wie eine Kriegszone. Dann kippt die Welle. Maya fährt an, wird schneller, die Wassermassen rollen über sie hinweg und plötzlich ist sie drin, umschlossen im Inneren dieser Riesenwelle. Und dort ist es still. So still, dass die Welt draußen keine Rolle mehr spielt. Kein Lärm, kein Publikum, kein Gedanke an das Risiko. Nur ihr Atem, das Board unter ihren Füßen und dieser eine Moment. Maya bleibt ruhig, fokussiert, präzise. Während draußen Naturgewalten toben, findet sie im Inneren der Welle absolute Klarheit. Genau hier beginnt die Geschichte von Maya Gabeira: Einer brasilianischen Profi-Big-Wave-Surferin und einer Frau, die einen männlich dominierten Extremsport nachhaltig verändert hat.
Über Happily True: Wir nehmen Euch mit auf eine Reise in die außergewöhnlichsten Kapitel des echten Lebens. Wahre Geschichten voller Mut, Hoffnung und unglaublicher Wendungen. Menschen, die vom Schicksal herausgefordert werden und dennoch nicht aufgeben. Ein Mann stürzt aus einen Flugzeug und überlebt wie durch ein Wunder. Ein kleines Mädchen verliert seine Eltern und wächst unter Affen auf. Happily True erzählt Biografien, die uns Staunen lassen, Momente, die ans Herz gehen und zeigen, wie stark Menschen sein können. Ein Podcast, der inspiriert, berührt und am Ende beweist: Im echten Leben gibt es manchmal die schönsten Happy Ends. Ein Podcast, den Eltern endlich auch mit ihren Kindern hören können! Instagram: @sistersincrime.podcast @julegoelsdorf @karolin_kandler
Quellen: https://www.surf-prevention.com/fiche-maya-gabeira-127-15.php https://blog.surf-prevention.com/2013/10/28/maya-gabeira-rescue-nazare/ https://www.redbull.com/ca-fr/maya-gabeira-raconte-son-accident https://www.sudouest.fr/culture/festival/festival-du-film-d-aventure-de-la-rochelle-2024-maya-gabeira-a-l-assaut-des-defis-xxl-21957259.php https://www.redbull.com/fr-fr/galleries/maya-gabeira-best-pictures https://www.nationalgeographic.fr/environnement/natgeo33/la-surfeuse-maya-gabeira-sattaque-au-fleau-des-dechets-plastiques https://www.unesco.org/fr/articles/projection-de-maya-and-wave-avec-maya-gabeira-championne-de-lunesco-pour-locean-et-la-jeunesse https://www.guinnessworldrecords.com/news/2020/9/brazilian-surfer-maya-gabeira-breaks-largest-wave-surfed-record-630505 https://www.nationalgeographic.com/culture/article/maya-gabeira-nat-geo-33-2025 https://www.redbull.com/fr-fr/it-girl-maya-gabeira-surf-big-wave https://www.youtube.com/watch?v=cPj1iPyIOo8 https://www.thalia.de/suche?sq=maya+gabeira
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Transkript anzeigen
00:00:01: Maya steht auf einem schmalen Board.
00:00:03: Und der Ehr ist nichts als Wasser.
00:00:06: Über ihr baut sich eine Welle auf.
00:00:08: Größer als alle anderen Wellen auf der Welt.
00:00:11: Sie wächst, türmt sich auf wie eine dunkle Wand.
00:00:15: Der Ozean brüllt.
00:00:16: Draußen ist es orenbetäubend laut.
00:00:20: Wind, Wasser, Chaos, fast wie eine Kriegszone.
00:00:24: Dann kippt die Welle.
00:00:25: Maya fährt an, wird schneller.
00:00:27: Die Wassermassen rollen über sie hinweg und plötzlich ist sie drin.
00:00:31: Im Inneren dieser Riesenwelle.
00:00:33: Und dort ist es still.
00:00:35: So still, dass die Welt draußen keine Rolle mehr spielt.
00:00:38: Kein Lärm, kein Publikum, kein Gedanke an das Risiko.
00:00:42: Nur ihr Atem, das Bord unter ihren Füßen und dieser eine Moment.
00:00:47: Maya bleibt ruhig, fokussiert, präzise.
00:00:50: Während draußen Naturgewaltentoben findet sie im Inneren der Welle absolute Klarheit.
00:00:56: Und genau hier beginnt die Geschichte von Maya Gabera, einer brasilianischen Profi Big Wave Surferin und einer Frau, die einen männlich dominierten Extremsport nachhaltig verändert hat.
00:01:13: Sie fällt aus einem Flugzeug und überlebt.
00:01:16: Er singt mit einem Schiff und muss in dreißig Metern Tiefe in einer Luftblase ausharren.
00:01:22: Sie wird mit vier Jahren ausgesetzt und wächst unter
00:01:25: Affen auf.
00:01:27: Und er ist Deutscher und wurde in China zum Superstar,
00:01:30: weil er auf Mandarin rappt.
00:01:33: Diese Geschichten klingen so verrückt und doch sind sie wahr.
00:01:38: In unserem neuen Podcast gibt es Stories für die ganze
00:01:40: Familie.
00:01:42: Mit Spannung, Herz und Happy End.
00:01:46: Ein True Story Podcast mit Jule Göstdorf
00:01:48: und Karolin Kantler.
00:01:50: Hallo, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Happily True.
00:01:54: Ich bin Jule Göstdorf.
00:01:56: Und ich bin Karolin Kantler, schön, dass ihr wieder mit dabei seid.
00:01:59: Und wir haben es ja gerade gehört, heute geht es um eine Frau, um Extreme und um eine ziemlich männlich dominierte Welt.
00:02:07: Und da habe ich zum Start, Jule, gleich mal eine Frage an dich.
00:02:09: Hast du das auch schon mal erlebt, also wie es ist, in einer Branche zu arbeiten, in der Frauen eher die Ausnahme sind?
00:02:16: Nee, ehrlich gesagt eigentlich nicht.
00:02:18: Also ich sage mal so in den Medien, die Medien sind ja schon auch noch sehr Männer dominiert, zumindest was so die Führungspersönlichkeiten angeht, finde ich, in unserer Branche.
00:02:27: Und ich muss sagen, ich habe am Anfang meiner Karriere schon ab und an mal sowas gehabt, dass Männer einen einfach nicht ernst genommen haben.
00:02:33: Also ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch in irgendeinem Sender und dann sagte der so zu mir so, als sei es so normal so, naja, und ihr Studium haben sie ja wahrscheinlich nicht abgeschlossen.
00:02:42: Echt?
00:02:43: Doch, habe ich schon.
00:02:46: oder eine andere Variante.
00:02:48: Richtig krass, eine andere Variante war man, da war ich in so einer Panel-Diskussion und hab halt so über meinen Job und wie das so ist erzählt.
00:02:54: Und dann hat hinterher einer von den anderen Teilnehmern, und das war irgendein Verlagsleiter oder so, dann hinterher so gesagt, ach ja, sie waren ja doch irgendwie schlauer, als ich dachte.
00:03:04: Das ist so eine Überraschung.
00:03:05: Ach ja, welche Überraschung, ich war nicht total hohl, danke.
00:03:10: Also von daher so ein bisschen kenne ich das.
00:03:12: Aber warst du irgendwo noch mal unterwegs, wo es so richtig männlich dominiert war?
00:03:16: Ja, ich habe ja lange fürs Deutsche Annega-Fernsehen gearbeitet.
00:03:19: Also da ging es um Aktien und um Wert, also Wertpapiere und um die Börse und von der Wall Street berichtet.
00:03:25: Und da hatte ich fast ausschließlich mit Männern zu tun.
00:03:28: Also Banker, Analysten, Händler, aber ich muss sagen, ich wurde da echt total herzlich aufgenommen, auch irgendwie ernst genommen und extrem unterstützt.
00:03:36: Also aus dieser Zeit kann ich eigentlich nur Positives berichten, aber später war es ein bisschen anders, da habe ich bei den Sportnachrichten gearbeitet.
00:03:44: Und obwohl man sich denkt, okay, da sind viele junge Männer, die eigentlich aufgeklärt sein müssen, aber da war der Ton dann rauer und da musste ich mich schon mehr behaupten und mich beweisen und zeigen, okay, Ich bin im Tagesgeschäft, ich verfolge alle Spiele und trotzdem hatte ich das Gefühl, ich kann nie mal so gut sein wie die Männer.
00:04:01: Und das haben sie mich auch spüren lassen.
00:04:03: Ja, das muss ich sagen, das habe ich auch erlebt, als ich noch bei NTV war, weil da haben wir ja manchmal als Nachrichtenmoderatorin den Sport mitgemacht, weil nicht jeden Tag ein Sportmoderator da war.
00:04:13: Und da habe ich auch eine Situation gehabt, da hatte ich dann irgendein Mini-Fehler in der Aussprache.
00:04:17: Und dann wird ihr das sofort so angekreidet, wo ich so dachte, Ja, sorry, ich wusste das.
00:04:22: Es war einfach nur wie so ein Flüchtigkeitsfehler.
00:04:24: Ich habe es einfach falsch vorgelesen, weil ich diesen Text vorher nicht gesehen hatte.
00:04:28: Und manchmal hat das passiert ja auch in den Nachrichten.
00:04:30: Und es hat gar nichts damit zu tun, dass ich keine Ahnung hatte, sondern es ist mir einfach so durchgerutscht.
00:04:35: Ja.
00:04:36: Und dann wird die Arbeit sofort so unterstellt, so nach dem Motto, ja typisch ist ja eine Frau hat halt keine Ahnung, ne?
00:04:41: Ja, komplett.
00:04:42: Das habe ich auch beim Sport so oft erlebt.
00:04:44: Und gleichzeitig, wenn es einem Mann passiert, dann wird das einfach übergangen und man denkt sich, na ja, gut, der weiß das nicht.
00:04:50: natürlich besser.
00:04:51: Oder der weiß, ob das Ergebnis ist.
00:04:53: Oder der kennt die Aussprache.
00:04:55: Also egal, welchen Fehler ein Mann begangen hat, alles wird so hingenommen.
00:04:59: Und naja, das war jetzt nur ein Füchtigkeitsfehler.
00:05:01: Aber wie du sagst, bei einer Frau wird das gleich so angekreidet.
00:05:04: Die hat ja gar keine Ahnung.
00:05:05: Das wussten wir schon vorher und jetzt hat sie es nur noch mal bestätigt.
00:05:09: Wahnsinn.
00:05:09: Aber es ist auf jeden Fall sehr passend zu der Geschichte, weil du hast ja gesagt, wir gehen jetzt mal in die Welt der Surfer und die Maya war da auch einer der wenigen Frauen offenbar.
00:05:17: Da bin ich sehr gespannt, wie es ihr ergangen ist.
00:05:20: Genau, wir starten mal mit unserer Story und da befinden wir uns jetzt in Brasilien, genauer gesagt in Rio de Janeiro, mit den bekannten Stränden der Copacabana und Ipanema, der thirty-eight Meter hohen Christusstatur, den weitläufigen Favelas und natürlich dem bekannten Karneval, der einer der größten der Welt ist.
00:05:40: Die Karnevalszeit ist aber schon über einen Monat vorbei, als Maya, Reis, Gabbera am zehnten April, in Rio de Janeiro geboren wird.
00:05:51: Es ist eine der heißesten Tage in diesem Monat und wie es üblich ist, ist Mayas erster Nachname Mütterlicher Salz und der zweite Väterlicher Salz.
00:06:01: Ihre Mutter heißt Yame Reis und ist Feschen-Designerin und der Vater ist Fernando Paulo Nagli Gabbera, ein bekannter Politiker.
00:06:10: In ihrer Geburtstadt wächst Maya auch aus.
00:06:13: Mit den Jahren entwickelt sie aber ein schweres Asthma und hat unglaublich viel Angst, an Atemnot zu sterben.
00:06:20: Maya kämpft sogar mit Angstzuständen.
00:06:23: Als Maya dreizehn ist, trennen sich ihre Eltern und sie entscheidet sich, zu ihrem Vater zu ziehen.
00:06:28: Weil ihr Vater aber ein hohes Tier in der Politik ist, ist er selten zu Hause.
00:06:33: Meyers Vater ist Gegner des Militärregimes, revolutionär und hat in den Grünen die Grünenpartei mitgegründet.
00:06:42: Und genau zu der Zeit, in der sich Meyers Eltern scheiden lassen, entdeckt sie einen Sport, der ihr Leben verändern wird.
00:06:49: Meyer beginnt mit dem Surfen.
00:06:51: Mit dreizehn steht sie zum ersten Mal auf dem Brett und mit fünfzehn lebt sie schon alleine.
00:06:57: Sie surft viel, liest und schaut alles, was sie zum Thema Surfen finden kann.
00:07:03: Und hier siehst du mal ein Foto von der jungen Maya.
00:07:06: Also da ist sie jetzt so ungefähr fünfzehn, oder?
00:07:08: Genau.
00:07:09: Also sie sieht total sympathisch aus.
00:07:10: Sie guckt strahlend, lächelnd in die Kamera.
00:07:13: Sie hat die dunklen Haare irgendwie zusammengebunden.
00:07:16: Sie hat das Surf-Bretze unter dem Arm geklemmt, trägt eine Badehose und dann da drüber so ein Pulli.
00:07:21: Das ist wahrscheinlich so was Surfer tragen, damit es nicht so kalt ist, ne?
00:07:24: So eine Art Teil
00:07:25: von Neoprenoberteil.
00:07:26: Genau, so Neoprenoberteil.
00:07:28: Und sie steht da irgendwie mitten im Dschungel oder zumindest in irgendeinem Wald oder so.
00:07:35: Und da trägt sie halt ihr Surfbrett gerade so mit sich.
00:07:38: Und ich weiß nicht, ob das da im Hintergrund, das ist so ein bisschen durch die Sonne so hell, ob da das Meer ist.
00:07:42: Sieht so aus, ja.
00:07:43: Könnte zumindest hinten das Wasser sein.
00:07:45: Genau, das ist nur durch das Licht so ein bisschen überstreiter, sieht man es nicht genau.
00:07:49: Und aber du hast gesagt, mit fünfzehn lebt sie alleine, das ist ja schon krass.
00:07:52: Ja, genau.
00:07:53: Und es wird noch krasser.
00:07:55: Und zwar nach einem Film.
00:07:57: der ihr mehr von ihrer Zukunft zeigt, als sie in diesem Moment ahnt.
00:08:01: Ich erzähle mal ein bisschen vom Film.
00:08:02: Es geht nämlich um den Film Blue Crush.
00:08:06: Also Blue Crush geht es um Anne.
00:08:08: Sie lebt auf Hawaii und liebt es zu Surfen.
00:08:11: Sie nimmt an einem Surferbewerb teil und das ist ihre Chance, den Durchbruch zu schaffen und ihr Hobby zu ihrem Beruf zu machen.
00:08:18: Denn Anne möchte professionelle Surferin werden.
00:08:22: Okay, und jetzt hat Maya also diesen Film gesehen und ich gehe jetzt mal davon aus, dass sie jetzt vielleicht selbst anfängt zu träumen und sich ihr eigenes Leben genauso vorstellt.
00:08:30: Genau, genau richtig.
00:08:31: Maya ist total inspiriert, weil sie ja selbst auch so gerne surft.
00:08:36: Das für sie halt aber nur in Anführungsstrichen ein Hobby ist.
00:08:40: Sie träumt jetzt aber davon, das Surfen zu ihrem Beruf zu machen.
00:08:44: Mit nur siebzehn Jahren zieht sie trotz des Unverständeses ihrer Mutter nach Hawaii, weil sie dort professionelle Surferin werden will.
00:08:52: In der Oimea Bay im Norden der Ohau Insel, das ist übrigens die Insel, auf der auch Honolulu liegt, surft Maya ihre ersten großen Wellen.
00:09:02: Aber wie macht sie denn also, wie kriegt sie ihr Leben da auf die Reihe?
00:09:05: Sie muss das ja irgendwie finanzieren und kann ja eigentlich nicht den ganzen Tag surfen und dann einfach hoffen, dass sie als Talent entdeckt wird.
00:09:12: Nee, nee, das stimmt.
00:09:12: Also es ist nicht so einfach in dem Bereich anerkannt zu werden.
00:09:16: Sie braucht auch TrainingspartnerInnen und einige Sponsoren, die sie finden muss.
00:09:21: Und deshalb wandert Maya quasi auch von Nebenjob zu Nebenjob, um sich ihr Surferleben auf Hawaii zu finanzieren.
00:09:28: Und sie schafft es, genug Geld beiseite zu legen, um einige Surftrips nach Indonesien zu machen.
00:09:34: Und jetzt surft sie immer mehr, wird immer besser.
00:09:37: Hier siehst du Maya endlich auch mal beim Surfen auf ihrem Board.
00:09:41: Das sieht so cool aus und ich habe da so Respekt vor, weil ich habe ja neulich schon erzählt, dass ich eher ängstlich bin, was Wasser angeht.
00:09:47: Und hier sieht man sie halt so, wie sie so total sportlich dynamisch auf dem Brett steht.
00:09:51: Und dann das kennt man ja so im Hintergrund dann diese Welle, die dann ja so anfängt zu brechen.
00:09:55: Man sieht so richtig so dieses aufbrausende Wasser.
00:09:58: und diese Schräume, die da entstehen.
00:10:00: Und ich muss sagen, da krieg ich schon wieder Schnappatmung bei der Vorstellung, dass ich das machen müsste.
00:10:06: Aber sie sieht halt super aus, ne?
00:10:07: Sie hat ja auch so eine total sportliche Figur, hat dann ja so ein Bikini an, aber so ein sportlicher Bikini glänzt so ein bisschen überall und steht da so total cool auf dem Brett.
00:10:17: Also richtig, richtig nice.
00:10:20: Ja, total.
00:10:21: Aber irgendwann hat sie dann keine Lust mehr nur bei gutem Wetter und fast perfekten Bedingungen auf kleinen Wellen zu surfen und traut sich auch an größere Wellen ran.
00:10:30: Ihre ersten Schritte als Big Wave-Surferin hat sie neben bekannten Surferin wie Jamila Starr und Keala Cannelly gemacht.
00:10:38: Und bringt sie das weiter?
00:10:40: Kommt sie ihrem Traum näher?
00:10:41: Ja!
00:10:42: Schon kann man sagen, dass sie die erste Frau ist, die Big Waves in Alaska, in Kaliforniens Ghosttree und in Tahopu auf Tahiti surft.
00:10:53: Big Wave, das heißt ja große Welle, und den Zahlen übersetzt, ist eine große Welle mindestens sechs Meter zwanzig hoch, also so hoch, wie zwei, drei Meter Türme im Schwimmbad übereinander gestellt.
00:11:03: Sogar noch ein bisschen höher, nochmal zur Vorstellung.
00:11:06: Die anderen beiden Begriffe, das sind Orte, also Ghosttree, ist auch Englisch heißt soviel wie Geisterbaum und der felsige Küstenabschnitt, wo Ghosttree liegt, da ist Pebble Beach und ist in Kalifornien, zweihundert Kilometer südlich von San Francisco.
00:11:21: Im Winter werden die Wellen dort bis zu achtzehn Meter hoch und sollen zu den gefährlichsten Wellen der Welt gehören.
00:11:29: Bei der Welle geht es aber nicht nur um die Höhe, sondern noch um ganz viele andere Faktoren.
00:11:33: Ghost Tree hat zum Beispiel massive Strudel und eine sehr starke Strömung und die Felsen in der Aufprallzone.
00:11:40: Also das ist die Zone, in der die Wellen dann brechen.
00:11:43: Die machen das Ganze natürlich nicht einfacher.
00:11:45: Ach so, und zusätzlich schwimmen da auch öfter mal weiße Heirum.
00:11:49: Ach ja, wie schön.
00:11:50: Sympathisch.
00:11:52: Das wäre auch ein Grund, warum ich da gar kein Bock drauf hätte.
00:11:55: Genau.
00:11:56: Ja, und Therropoum, das ist ein Ort an der Südküste Tahitis in französisch-polinesium.
00:12:03: Das liegt im Südpazifik auf halber Strecke zwischen Australien und Südamerika.
00:12:07: Der Surfspot dort, der war im Jahr ist der Ausdragungsort der olympischen Sommerspiele.
00:12:13: Und hier liegt die Gefahr in der Kraft der Wellen.
00:12:16: Sie sind zwar nicht ganz so hoch wie an anderen Orten, aber bewegen deutlich mehr Wassermassen.
00:12:22: Am Meeresgrund befindet sich außerdem ein Korallenriff, das sehr weit ins Ufer reicht und Stürze somit fatal enden können.
00:12:30: So, jetzt aber erst mal zurück zu Maya.
00:12:32: Es ist zwei Tausendneun.
00:12:35: Sie ist zwanzig Jahre alt und erlebt dieses Jahr zwei neue Höhepunkte in ihrer Surferin Karriere.
00:12:41: Zum einen bekommt sie den SB Award, auch der Oscar der Sports genannt, in der Kategorie beste Athletin verliehen und zum anderen schlägt sie den Weltrekord der höchsten und jemals von einer frau gesurften Welle am Dungeons Strand in Südafrika.
00:12:57: Okay, wie hoch ist die Welle?
00:12:59: Kannst du mal raten?
00:13:00: Nur zur Erinnerung, die Big Waves fangen bei sechs Metern an, ne?
00:13:03: Also ist es wahrscheinlich höher?
00:13:05: Keine Ahnung, neun, zehn, elf Meter, sowas?
00:13:08: Ja, sogar noch ein bisschen mehr.
00:13:09: Die Welle da ist ganze vierzehn Meter hoch.
00:13:13: Das ist dann ja, wenn man es wieder vergleicht, mit dem zehn Meter Turm nochmal höher.
00:13:18: Das finde ich schon unfassbar.
00:13:19: Das ist ja fast schon so wie so ein Riesenhaus.
00:13:22: Ja.
00:13:23: Total.
00:13:23: Und du kannst dir vorstellen, Surfen ist nicht einfach nur mit einem Brett ins Wasser hüpfen und dann mit der nächsten besten Welle mit zu paddeln und sich dann irgendwie hochhiefen hinstellen und plötzlich surft man.
00:13:33: Das Ganze ist viel komplizierter.
00:13:35: Er fordert natürlich auch viel Training.
00:13:38: Und wer das nicht kann und nicht ordentlich gelernt hat, Ja, da sollte äußerst vorsichtig sein.
00:13:43: Und schon damals ist es für Maya wichtig, sich so gut wie möglich auf einen Surftrip und große Wellen vorzubereiten, denn ihr ist klar, welche Risiken sie jedes Mal eingeht.
00:13:54: Körperliches Training und Fit zu sein, das ist ein wichtiger Teil, aber zur Vorbereitung gehört auch, dass sie sich intensiv mit den Surfspots beschäftigen muss und sich so viel wissen wie möglich aneignet.
00:14:06: Sie studiert Strömungen vor Ort, den Seegang, sie weiß, was auf dem Meeresgrund abgeht und schaut sich auch das Wetter ganz genau an.
00:14:14: Alles, was es an Informationen über den Surfspot, das Wasser und die Umgebung gibt, wird bis ins kleinste Detail recherchiert und beobachtet.
00:14:23: Je mehr sie weiß, desto besser kann sie die Gefahren entschätzen und weiß, wie sie im Ernstfall handeln muss.
00:14:30: Trotzdem bleibt Maya leider nicht verschont.
00:14:33: An einem Strand in Brasilien hat sie beim Toe insurfen einen Unfall.
00:14:37: Der Begriff Toe insurfing, das ist eine Technik, die in den Neunzigern erfunden wurde, um sechs Meter oder noch höhere Wellensurfen zu können.
00:14:47: Toe in, das heißt so viel wie hineinziehen.
00:14:50: Dafür braucht es zum einen eine Surferin, ein Surfbrett, eine feste Leine, ein Jetski und eine Person, die den Jetski fährt.
00:14:57: Also man ist da immer zu zweit unterwegs.
00:14:59: Das eine Ende der Leine ist am Jetski festgemacht.
00:15:02: und das andere Ende schnappt sich dann der Surfer oder die Surferin, sobald sie mit ihrem Surfbrett auch im Wasser ist.
00:15:08: Wenn alle bereit sind, dann geht es los in Richtung der Wellen.
00:15:12: Beide suchen sich eine Welle aus, sprechen sich ab bzw.
00:15:15: machen sich Handzeichen, weil das Wasser natürlich super laut ist, dann hört man sich nicht so gut.
00:15:21: und dann lässt sich die Surferin von dem Jetski in die sich brechende Wellen ziehen.
00:15:26: Sie lässt dann das Seil los und kann mit der Welle reiten.
00:15:29: Okay, das ist auch spannend.
00:15:30: Also ich kenne das aus Filmen oder irgendwelchen Beiträgen immer nur so, dass die Surfer da so auf den Brett legen, dann so raus paddeln, hinter diese Zone, in der die Wellen brechen und dann warten sie halt auf eine gute Welle, fangen dann an zu paddeln, immer noch irgendwie im Liegen und sobald sie dann auf der Welle sind, stemmen die sich doch so auf und surfen dann.
00:15:48: Ja genau, das ist normalerweise auch so.
00:15:50: Also die Surferinnen und Surfer paddeln die Wellen an, aber ab einer bestimmten Größe ist das nicht mehr möglich.
00:15:57: Da kommen sie einfach nicht mehr mit, weil die Wellen zu hoch sind, zu schnell und zu kräftig und dann kommt dann eben diese To-in-Technik zum Einsatz.
00:16:07: Nach der Welle zieht die jetzgefahrene Person die wellenreitende Person dann auch wieder raus oder rettet sie aus dem Weißwasser.
00:16:15: Also das ist der technische Begriff für den Schaum.
00:16:17: Den hast du auch vorhin auf dem anderen Bild gesehen, der da entsteht, wenn die Welle bricht.
00:16:21: Ja und bei ganz krassen Stunts, da kommt sogar ein Hubschrauber als Toe in Hilfe zum Einsatz.
00:16:27: Die haben von oben nämlich noch nem besseren Überblick.
00:16:30: Bei Wettbewerben fürs Film oder auch für Fotos werden übrigens auch gern Hubschrauber genutzt.
00:16:36: Das klingt sehr spektakulär, so actionfilmmäßig.
00:16:39: Sehr interessant auf jeden Fall, aber du hast ja von einem Unfall geredet.
00:16:43: Was ist da passiert?
00:16:44: Ja, Maya ist mit ihrem Surfbrett im Wasser, hält die Leine fest und wird in die nächste Welle gezogen.
00:16:50: Plötzlich kommt ihr Surfbrett irgendwie doof auf der Wasseroberfläche auf und die Kraft der Wellen schleudert ihr ins Gesicht.
00:16:57: Maya's Nase bricht mehrfach und kurzzeitig verliert sie auch das Bewusstsein.
00:17:02: Sie schafft es aus dem Wasser raus und wird ins Krankenhaus gebracht.
00:17:06: Auch wenn sie dort ganze sechs Stunden in ihrem nassen Neoprenanzug in der Notaufnahme sitzen muss, bevor sie untersucht wird, hat sie Glück im Unglück, denn Maja erholt sich schnell wieder vom Unfall.
00:17:17: So mittlerweile ist sie dreiundzwanzig Jahre alt und das Big Wave Surfen ist nach wie vor ein Extremsport, der von Männern dominiert wird.
00:17:25: Also Frauen finden dort nach wie vor kaum statt.
00:17:29: Und das beschreibt Maia auch im Interview in depth with Graham mit Graham Bansinger.
00:17:44: Also sie sagt, als ich mit dem Big Wave Surfen angefangen habe, gab es keine einzige Frau, die für diesen Sport bezahlt wurde.
00:17:51: Diese Nische im Surfsport war der Bereich, der komplett von Männern dominiert war.
00:17:56: Doch die Preise, die es zu gewinnen gab, waren alle für Männern.
00:17:59: Ein Jahr später gab es dann die erste Möglichkeit für Frauen so einen Preis zu bekommen.
00:18:03: Es war ein Award für die Gesamtperformance in Big Waves Surfen.
00:18:07: Damals gab es sehr viele Kategorien für Männer und dann plötzlich auch eine für Frauen.
00:18:12: Und ich dachte mir, tja, eine Sache gibt es, die ich gewinnen kann, lass das ein paar Mal gewinnen.
00:18:21: Und so kommt es dann auch.
00:18:29: Das ist der Preis für herausragende Leistungen einer Surferin in extrem großen Wellen.
00:18:35: Ihre Erfolge sind damit aber noch längst nicht vorbei.
00:18:38: und dass obwohl die Welt des Surfens und besonders des Big Wave Surfens als extrem sportweitesgehend noch immer männlich dominiert ist.
00:18:47: Maya kennt leider auch nicht viele andere Frauen, die in dieser Kategorie der besten Wellen surfen.
00:18:52: Und wie die Männer aus der Community das finden, dass eine Frau in dem Bereich so erfolgreich ist, das zeigen sie ihr deutlich.
00:18:59: Maya muss sich nämlich einiges anhören.
00:19:01: Wie zum Beispiel von einem Surfer, der meinte, dass sogar seine Großmutter besser surfe als sie und das überhaupt gar nicht gut surfen könne.
00:19:09: Boah, ich möchte nicht wissen, was dann noch so alles gesagt wird.
00:19:12: Da sind bestimmt auch noch schlimmere Beleidigungen dabei.
00:19:15: Ja, die deutet es so ein bisschen an in diesem Interview mit Graham Bansinger.
00:19:19: Das können wir uns auch noch mal anhören.
00:19:23: Ja, einige Leute denken einfach, ich würde nicht gut surfen.
00:19:27: Ich wurde oft kritisiert.
00:19:28: Zum Beispiel für meine Surftechnik, meinen Mut, meine Fähigkeiten.
00:19:31: Ich wurde ständig kritisiert.
00:19:34: Auch von wichtigen Leuten aus der Branche.
00:19:40: Aber zum Glück verhalten sich nicht alle Männer so.
00:19:43: Ihr Mentor und Toe & Partner Carlos Burl, ein bekannter brasilianischer Surfer und Big Wave Rider, der unterstützt sie.
00:19:51: Und hier kannst du die beiden mal zusammensehen.
00:19:54: Maya und ihr Surfpartner Carlos.
00:19:57: Also wir sehen die beiden hier auf dem Bild sind beide.
00:20:01: offenbar weiß ich nicht ob sie von Red Bull gesponsort werden aber sie haben auf jeden Fall beide eine Kopfbedeckung mit Red Bull Branding auf sie eine Mütze und ein weißes Capy.
00:20:10: und dazwischen haben sie Was ist das in so einer Art?
00:20:15: Ist das der Wolf?
00:20:15: Ja, genau so ein Mini-Surfboard.
00:20:17: Genau
00:20:17: so ein Mini-Surfboard.
00:20:18: Champion-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-Style-S.
00:20:37: Carlos, der ist deutlich älter als sie und ja ein bekannter Profisurfer und sie ist einfach froh, dass er ihr Mentor ist und schaut auch total zähm auf.
00:20:48: Jan Maier hat schon an so einigen bekannten Big Wave-Spots, an die einige andere sich nie wagen würden, gesurft.
00:20:55: Dungeons in Südafrika, Tia Hupo auf Tahiti, Waimea auf Hawaii.
00:21:01: Davon habe ich dir auch schon erzählt, aber auch an Spots wie Mavericks in Kalifornien.
00:21:06: die Outer Reaves auf Hawaii und Puerto Escondido in Mexiko.
00:21:11: Wie du dir denken kannst, ist so ein Hobby, das Maier jetzt auch zu ihrem Beruf gemacht hat, wirklich nicht ohne.
00:21:17: Der erste Unfall mit der gebrochene Nase beim Touin hat das ja schon gezeigt, aber es kommt leider noch viel schlimmer und das nicht nur einmal.
00:21:26: Der Strand von Teahupo auf Tahiti ist voll mit Schaulustigen und vielen Zerferinnen und Zerfern.
00:21:33: Es ist Samstag, der siebenundzwanzigste August, und heute soll es einige der größten Wellen geben, die das Riff von Terhupo seit mehreren Jahren gesehen hat.
00:21:44: Einige To-in-Surferinnen und Surfer wollen sich dieses Ereignis, diese riesigen Wellen und den Spaß natürlich nicht angehen lassen, und auch Maya ist vor Ort und plant, mit Carlos diese Chance zu nutzen.
00:21:57: Fürs Paddleboard Surfen ist der Wellengang zu hoch.
00:22:00: Warum das so ist, das wissen wir jetzt.
00:22:01: Voraus gesagt sind nämlich mindestens sechs bis acht Meter hohe Wellen.
00:22:06: Teilweise sollen sie sogar bis zu zehn Meter hoch werden.
00:22:09: Die Behörden vor Ort geben außerdem eine rote Warnung heraus.
00:22:13: Das bedeutet, dass alle Wassersportaktivitäten und das zu Wasserlassen von Booten verboten sind.
00:22:19: Niemand soll an diesem Tag ins Wasser gehen.
00:22:22: Doch einige halten sich ähnlich daran und begeben sich mit Surfbrett, Leine und Jetski ins Wasser.
00:22:28: Es ist ein idyllischer Ort, aber gleichzeitig eine apokalyptische Atmosphäre.
00:22:34: Riesige Wellen, die laute Brandung, die extreme Gischt und die rote Fahne sorgen für einen extrem hohen Adrenalin-Pegel unter den Surfern und unter den Schaulustigen.
00:22:44: Maya kann es kaum erwarten, sich endlich ins Wasser zu schmeißen und die Wellen zu reiten.
00:22:49: Und dann ein Wipe Out.
00:22:50: Wipe Out ist ein klassischer Begriff aus der Surfersprache.
00:22:54: Eigentlich nur ein anderer Begriff für Sturz, also dass man von einer Welle vom Brett geworfen wird.
00:22:59: Dass es erst mal nichts Ungewöhnliches, das kann immer mal passieren.
00:23:03: Aber manchmal kann man eben auch richtig Pech haben.
00:23:06: Und Maja hat Pech?
00:23:08: Ja, leider.
00:23:09: Sie wird nämlich bewusstlos durch den Auffall.
00:23:11: Zum Glück kann sie aber aus dem Wasser gerettet werden.
00:23:14: Tod schon fast mit einer Ertrinkungsstufe von zwei.
00:23:17: Das heißt, dass sie auch schon ein bisschen Wasser eingeatmet hat.
00:23:21: Außerdem hat sie einen Schädeltrauma und einen Blutausfluss aus dem Ohr.
00:23:25: Das klingt ja schon nicht ganz undramatisch, sag ich mal.
00:23:29: Ja, komplett.
00:23:30: Aber Maya erholt sich auch von diesem Unfall.
00:23:33: nicht nur das.
00:23:34: Maya surft nicht nur weiter in Big Waves, sondern auch immer gefährlicherer.
00:23:39: Am achtundzwanzigsten Oktober, zwei Tausenddreizehn, also knapp zwei Jahre nach ihrem Unfall in Tjahupo, steht Maya auf ihrem Surfbrett und zwar beim sehr bekannten nordatlantischen Surfspot Praia de Norte in Nazaré.
00:23:54: Praia de Norte, deshalb befindet sich ziemlich in der Mitte der Küste und liegt mit dem Auto knapp hundertdreißig Kilometer nördlich von Lissabon.
00:24:02: Nazaré ist ein altes Fischerdorf und bietet einen starken Kontrast zwischen den Traditionen der Fischerei und dem Extremsport des Big Wave Surfers.
00:24:11: Früher liefen die Dorfbewohnerinnen ihren traditionellen, siebenlagigen Röcken durch das Dorf und warteten darauf, dass die Männer mit ihren bunten Fischerbooten wieder an Land kommen.
00:24:21: Heute stehen schaulustige und Surfbegeisterte im Winter am Strand und warten darauf, dass Big Wave Surfer und Surferinnen mit ihren teilsbunden Surfbrettern auf den Wellen reiten und hoffentlich dann auch ohne Verletzung zurück an den Strand kommen.
00:24:34: Hier gibt es heute die größten Wellen, die jemals an diesem Spot gesurft worden sind.
00:24:40: Am Strand sammeln sich viele Schaulustige.
00:24:43: Es gibt sogar eine Live-Übertragung.
00:24:45: Insgesamt schauen mehrere Millionen Menschen zu.
00:24:48: Maya stürzt sich ins Wasser.
00:24:51: Doch dann geht etwas schief.
00:24:52: Ein erneuter Wipe Out.
00:24:54: Wie auch schon in Tjahopo, Maya surft beziehungsweise springt über eine erste Minivelle, eine Beule, so etwas wie eine Bodenwelle nur im Wasser, dann eine zweite, aber bei der dritten schafft sie es nicht und kracht einfach dagegen.
00:25:08: Maya verliert ihr Gleichgewicht.
00:25:10: Sie fällt von ihrem Surfbrett vom Strand aus, sieht das Publikum und die Surfer-Community wie das Wasser an dem Punkt, wo Maya Rheinfeld aufschäumt.
00:25:20: Der Aufprall auf das Wasser ist hart.
00:25:22: Dann verschwindet sie hinter der Gist der brechenen Welle und wird von einer zweiten Welle unter Wasser gedrückt.
00:25:28: Maya ist verschwunden.
00:25:30: Auch Carlos sieht sie nicht mehr.
00:25:32: Er hat kein Funkgerät oder Handy bei sich, kann also niemanden kontaktieren.
00:25:37: Er sucht jetzt alleine nach ihr.
00:25:39: Maya befindet sich mittlerweile direkt im Aufprallbereich der Welle, wo sie Schläge vom Wasser und den vielen Strömungen abbekommt.
00:25:46: Fast fünf Minuten lang ist Maya nicht zu sehen.
00:25:50: Von einer dritten Welle wird sie dann Richtung Shorebreak getrieben, das ist der Bereich in der Nähe des Strandes, wo sich die Wellen brechen und dann auslaufen.
00:25:58: Eine dieser Wellen trifft Maya ein Brusthöhe und reißt ihr die Rettungsweste vom Leib.
00:26:03: Unglaubliche Schmerzen pochen durch ihren ganzen Körper und sie bekommt keine Luft mehr.
00:26:09: In diesem Moment schließt Maya mit ihrem Leben ab.
00:26:12: In Gedanken verabschiedet sie sich von ihrer Familie, ihren Freunden und von der Welt.
00:26:17: Sie liegt jetzt mittlerweile auf dem Meeresgrund.
00:26:20: Dann wird ihr schwarz vor Augen.
00:26:22: Gott, das ist ja furchtbar.
00:26:23: Bitte, bitte, sag mir, dass es irgendwer schafft, sie da zu retten oder sie irgendwie wieder zu sich kommt und es irgendwie mit diesen Wellen an den Strand schafft?
00:26:31: Ja, zum Glück.
00:26:32: Ich kann nicht beruhigen.
00:26:34: Wie ist ihr irgendwie unklar?
00:26:35: Aber Maja schafft es wieder an die Oberfläche und kommt ganz kurz zu sich.
00:26:40: Aber sie sieht nur weißen Schaum und hat keine Orientierung.
00:26:44: Carlos, der den Jets gesteuert, findet sie in der Turbulenzzone, die Zone, wo die Wellen brechen und braucht einige Minuten und mehrere Annäherungsversuche, weil die Wellen nicht immer zulassen, dass er an sie herankommt.
00:26:56: Jedes Mal kommt ihm die unbändige Kraft des Wassers dazwischen.
00:27:00: Beim ersten Mal, als er es ganz nah an sie heran schafft, wirft er den Rettungsschlitten ins Wasser und bringt ihn in Meyers Nähe, Aber Maya ist immer noch nicht wieder richtig bei sich, also sie schafft es nicht, sich auf den Rettungsschlitten des Jetskis zu hefen.
00:27:14: Sie sieht nichts mehr, sie führt nichts mehr, sie hat keine Kraft.
00:27:17: Das Einzige, was ihr jetzt noch bleibt, ist ihr Gehör, denn neben dem Tastzinn ist das Gehör der letzte der fünf Sinne, der beim Sterben nachnässt.
00:27:27: Also sie ist wirklich ganz kurz vom Tod.
00:27:30: Wir haben es ja gesagt, fünf Minuten lang war sie nicht zu sehen und sie war noch viel länger unter Wasser.
00:27:36: Carlos schafft es nochmal in Mayas Nähe und wirft ihr das Seil zu, mit dem sie nicht allzu lange vor dem Sturz auf die Welle gezogen wurde.
00:27:43: Sie greift jetzt zu und klammert sich fest.
00:27:46: Carlos gibt Gas und als der Jetski losfährt, verschwindet Maya wieder unter Wasser.
00:27:51: Es sind nur einige Sekunden, aber sie fühlen sich an wie eine Ewigkeit.
00:27:55: Als sie endlich in einem Bereich sind, wo das Wasser flach genug ist, springt Carlos zu ihr, während sie weiterhin regungslos in der Brandung treibt.
00:28:04: Er greift sie unter ihren Achseln, hält sie, so gut es geht, fest, zieht ihren Kopf aus dem Wasser und zieht sie mit sich ans Ufer.
00:28:11: Und hier kannst du noch mal ein Bild sehen bzw.
00:28:13: zwei Fotos, wer sie erst aus dem Wasser zieht und dann wird begonnen, sie wieder zu überleben, dort am Strand.
00:28:21: Das ist wirklich schrecklich, ich habe ja vorhin wirklich schon von meiner Wasserpanik erzählt und da wird die gleich wieder total getriggert, weil ich mir vorstellen kann, wie furchtbar das ist und man sieht es hier halt.
00:28:31: Da zieht der sie so aus dem Wasser, ich weiß nicht, liegt sie da sogar noch auf irgendeinem Brett.
00:28:35: Er schiebt sie so auf den Brett, glaub ich, raus aus den Wellen.
00:28:38: Und dann sieht man sie hier am Strand liegen, auf dem Rücken, wie man das ja auch kennt.
00:28:42: Und dann sind zwei Menschen, einer ist das, einer ist Carlos, ne?
00:28:46: Und eine zweite Person ist offenbar dazugekommen und die beiden beugen sich halt über sie und versuchen sie offensichtlich wiederzubeleben, schrecklich.
00:28:53: Ja.
00:28:54: Und man sieht auch, wie die Füße legen und die Hände so weit aus, beziehungsweise die Arme so weit ausgestreckt, der Kopf so nach hinten gedrückt.
00:29:00: Also sie ist ... Nicht mehr bei Bewusstsein, und wie sie es später nach beschreibt, ist wirklich fast tot.
00:29:06: Am Strand herrscht jetzt pure Panik und Chaos.
00:29:10: Alle haben den Unfall beobachtet und bangen um Majas Leben.
00:29:14: Carlos legt Maja auf dem Sand ab und ein Rettungssanitäter übernimmt sofort.
00:29:19: Er beginnt die Herzlung wie der Belebung, als ein Mix aus Herzdruckmassage und Atemspende, um zu vermeiden, dass Majas Kreislauf stehen bleibt und sie stirbt.
00:29:28: Und irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, fängt Maya stark an zu husten und spuckt einiges an Meerwasser wieder aus.
00:29:35: Sie kommt wieder zu sich, sie kommt zu Atem und wird dann direkt ins Krankenhaus gebracht.
00:29:40: Ärzte untersuchen sie und Maya bekommt die nötige Hilfe.
00:29:44: Die Bilanz ihres fast tödlichen Sturzes knapp vor dem Ertrinken gerettet, blaue Flecken am ganzen Körper, ein gebrochener Knöchel und sogar ihre Wirbelsäule ist beschädigt.
00:29:55: Neben den körperlichen Verletzungen ist Mayas Angst aber noch größer geworden.
00:29:59: Seit ihrer Kindheit hatte sie diese Liebe für Adrenalin, aber immer auch Angst zu ertrinken.
00:30:05: Und genau das ist hier fast passiert.
00:30:07: Ihr größter Albtraum ist wahr geworden.
00:30:10: Der für die Schwere des Unfalls hat Maya trotzdem unglaublich für Glück gehabt.
00:30:14: Es hätte nämlich auch viel, viel schlimmer ausgehen können.
00:30:18: Das war ja wirklich wie so eine Nahtoderfahrung, das muss ja wirklich krass sein.
00:30:22: Also ich glaube, das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
00:30:27: Was sagt denn ihr To-in-Partner?
00:30:28: Also der Carlos, ich könnte mir jetzt vorstellen, dass das auch für ihn ja sehr traumatisierend war.
00:30:33: Ja, also Carlos sagt zu dem Unfall, dass er obwohl er schon so einige Schreckungsmomente mit Maya erlebt hat, noch nie in seinem Leben so eine Angst hatte.
00:30:42: Und in dem Moment wirklich dachte, dass er Maya immer verliert.
00:30:46: Aber auch er lässt sich trotzdem mich davon abhalten, weiterhin Big Waves zu surfen.
00:30:51: Das finde ich halt so krass bei diesen ganzen Extremsportlernen, dass die immer wieder das Risiko eingehen.
00:30:56: Obwohl sie ja genau wissen, dass es eben auch mal tödlich ausgehen kann.
00:31:01: Also das finde ich schon heftig.
00:31:03: Und wie hat Maya sich gefühlt, als sie eben gemerkt hat, dass sie quasi gerade dabei ist zu ertrinken?
00:31:09: Ja, sie hat was im Interview gesagt mit Red Bull und zwar, es ist hart, sehr hart, aber nach einer Weile wird alles ruhig.
00:31:16: Wenn man das Bewusstsein verdiert, wenn man stirbt, ist alles vorbei.
00:31:20: Aber ich wusste, dass ich all meine Kräfte sein muss, um mich dem Ufer zu nähern, damit Carlos mir helfen kann.
00:31:26: Also ich finde, das klingt so, als wäre sie immer mal wieder zwischen Bewusstlosigkeit und dann wieder Bewusstsein.
00:31:31: Oder als wären da so ihre Überlebensinstinkte auf einmal ja wach geworden und hätten sie dann wirklich dazu gebracht, noch nach oben zu kommen, um dann auch sich am Seil festzuhalten.
00:31:42: Sie weiß auch zu schätzen, dass sie noch am Leben ist.
00:31:45: Sie habe den besten Partner für das Toe insurfen, den man sich wünschen könne.
00:31:49: Aber sie weiß auch, dass irgendwann einfach Fehler passieren können und auch werden und das trotzdem nur zählt, dass sie noch am Leben sei.
00:31:57: So, und hier siehst du ein Foto von Maya nach dem Unfall im Krankenhaus.
00:32:02: Ja, da liegt sie in dem Krankenhausbett und macht so einen Daumenhochzeichen in die Kamera.
00:32:07: Man sieht, dass sie da an irgendeinem Schlauch angeschlossen ist.
00:32:10: Und sie guckt aber total happy.
00:32:12: Es ist echt interessant, weil man sich wirklich null verängstigt oder so.
00:32:16: Sondern sie guckt eigentlich total freundlich in die Kamera, sie lächelt und man sieht so, dass sie sich wahrscheinlich denkt, hey, ich habe es trotzdem gepackt, ich habe es geschafft.
00:32:25: Und ich könnte mir vorstellen, dass sie wahrscheinlich wieder auf die Wellen geht.
00:32:30: Ja, ich sag mal noch nicht zu viel, aber du liegst da gar nicht so falsch.
00:32:35: Aber es dauert eine ganze Zeit.
00:32:36: Der Maya macht jetzt einiges durch.
00:32:39: Eine erste Operation an ihrer Wirbelsäule geht nämlich schief.
00:32:42: Zwei Monate später muss sie dann notoperiert werden.
00:32:45: Anschließend entscheidet sie sich für eine dritte Operation, für die sie sehr lange ein Arzt suchen musste, der die Challenge dieser OP annehmen wollte.
00:32:53: Und zwei ganze Monate darf bzw.
00:32:56: kann sie danach nicht laufen.
00:32:58: Und erst nach insgesamt vier Jahren Genesung fühlt sie sich wieder stark, surft wieder und das sogar auf höheren Wellen.
00:33:08: Ewig Langzeit in Maya vorgeht, das hat sie im Podcast Ms.
00:33:12: Anna Stutt mit Rachel Yukitel erzählt.
00:33:21: Sie sagt da, ich hatte große Angst, wieder in Nazareth zu surfen.
00:33:25: Viele Menschen reden mir, nie wieder Big Waves zu surfen.
00:33:29: Und ich musste ganz tief in mich hinein hören.
00:33:31: Und da hatte ich Glück.
00:33:32: Ich lag ja während dieser vier Jahre viele, viele Monate auf meinem Rücken und hatte Zeit dazu.
00:33:37: Und ich musste mich entscheiden, will ich mein Leben erneut riskieren, um mein Traum zu erreichen?
00:33:43: Und die Antwort war Ja.
00:33:45: Also sie ist wirklich so kurz vom Tod und entscheidet sich trotzdem weiter zu machen.
00:33:51: Da muss die Liebe zum Sport schon echt groß sein.
00:33:53: Aber wirklich, ja.
00:33:55: Und die Liebe zum Risiko auch.
00:33:56: Und eben dann am Ende wahrscheinlich eine Liebe zum Gewinnen irgendwie gegen die Welle oder
00:34:04: so.
00:34:05: Ja.
00:34:05: Ja.
00:34:06: Ja.
00:34:08: Ja.
00:34:08: Ja.
00:34:10: Sie ist unglaublich nervös, aber sie schafft es und hat sogar wieder Freude am Big Wave-Surfing.
00:34:18: Was die Faszination dieses Big Wave-Surfens für sie ausmacht, hat sie in der Red Bull Doko Return to Nazaré beschrieben.
00:34:25: Sie sagt, Big Wave-Surfing bringt dich zu deinen Ohrenstinken.
00:34:32: Du setzt dich ständig mit dem Tod auseinander und genau darum fühlst du dich lebendiger als je zuvor.
00:34:40: In den letzten Jahren schaffte sie eine Big Wave von zwanzig Metern und somit die größte Welle, die jemals von einer Frau in Nazaré gesurft wurde.
00:34:50: Damit diese Leistung auch anerkannt wird, startet noch im selben Jahr eine Petition, um die Big Wave-Community davon zu überzeugen, Mayas Erfolg für ein Guinness World Record einzutragen.
00:35:01: Und tatsächlich, das Interesse ist riesig, der Einsatz vieler Menschen sorgt dann dafür, dass Maya zum ersten Mal im Guinness Buch der Rekorde eingetragen wird.
00:35:10: Hier kannst du noch mal ein Foto sehen, wie sie ihre Urkunde strahlend da in die Kamera hält.
00:35:16: Ja, genau, sie steht da vor dieser Fotowand, wo man eben dieses Zeichen vom Buch der Rekorde da so im Hintergrund ganz oft sieht und sie hält eben dieses Zertifikat in der Hand eingerahmt, in den Bilderrahmen und trägt, weiß ich, das ist wahrscheinlich die Landesfahne oder so, wo sie sich so über den Rücken gelegt hat, hat ein weißes T-Shirt an, hat die Haare zusammen gebunden und strahlt wirklich total happy.
00:35:38: Also man sieht ihr an, dass sie diesen Erfolg da total feiert.
00:35:42: Über Maja's Leben ist sogar schon eine Dokumentation entstanden, Maya and the Wave.
00:35:48: Die Regisseurin Stephanie Jones hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben und die Karriere von Maya auf die Landwand zu bringen, denn sie ist neugierig.
00:35:56: Sie möchte wissen, wie es ist, in diesem von Männern dominierten Sport als Frau teilzunehmen und auch auf riesigen Wellen zu surfen.
00:36:04: Dazu aber später mehr.
00:36:06: Erstmal müssen wir noch einen kleinen Schlenker zu einem Interview machen mit Graham Abansinger, den hatten wir ja schon vorhin mal, das Interview ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr ist von dem Jahr.
00:36:30: Maya ist ja als Frau eh schon im Visier und es wird oft gesagt, dass sie nicht genug Surferfahrung hat, um Big Waves zu surfen, dass ihr Training nicht ausreicht.
00:36:38: Und Sebastian, ihr neuer Surfpartner, zeigt deutlich, dass er die Art und Weise, wie Carlos damals, also ihr alter Toe-in-Partner, wer Maya begleitet hat, nicht gut findet.
00:36:50: Und auch Maya sieht Carlos Verhalten rückblickend etwas anders als damals noch.
00:36:55: Sie erkennt nämlich, dass Carlos ihr Leben riskiert hat.
00:36:59: Und woran macht sie das fest?
00:37:01: Ja, zum einen geht es um technische Details, die Maya auflöstet.
00:37:05: Carlos, hat ich ja vorhin schon gesagt, er hat ja kein Funkgerät dabei.
00:37:08: Er hatte auch keine Erfahrung als Ersthelfer.
00:37:11: Es gab keinen zweiten Jetski, der zur Hilfe hätte kommen können.
00:37:16: Ihre Rettungsweste war nicht gut genug und heutzutage würde sie auf eine bessere Welle warten.
00:37:21: Also die Welle damals war auch nicht optimal.
00:37:23: Und er hat sie so ein bisschen dazu gedrängt, erzählt sie im Nachhinein.
00:37:26: Und im Großen und Ganzen ist jetzt viel vorsichtig als damals.
00:37:30: Und zum anderen geht es in dem Interview aber auch um Carlos und sein Verhalten Maya gegenüber.
00:37:35: Und jetzt gehen wir nochmal ganz kurz zurück zu diesem fatalen Tag.
00:37:39: Maya und Carlos sind nämlich im Wasser, fahren hin und her, um eine Welle auszusuchen.
00:37:44: Und Maya äußert Carlos gegenüber, dass sie sich so ein bisschen unsicher fühlt.
00:37:49: Aber er sagt ihr jetzt, dass sie sich entscheiden soll.
00:37:52: dass sie jetzt schon hier draußen sein, dass sie sich eine Welle aussuchen soll und dass sie schon schaffen würde.
00:37:57: Tja, und so kommt es, dass Maya eben jene Welle surft, auf der sie stürzt.
00:38:03: Und bei Carlos ersten Rettungsversuchen mit dem Schlitten, da hält er nicht mal seine Hand hin, um ihr zu helfen.
00:38:10: Er denkt, dass sie das schon irgendwie alleine hinbekommt.
00:38:13: Ja, aber noch so an der langen Zeit im Wasser, unter Wasser auch, ohne Luft und bei solchen Bedingungen ist es ja eigentlich logisch, dass die Person mehr Hilfe braucht als nur ein Rettungsschlitten.
00:38:24: Naja, vielleicht kann man das aber auch erklären mit dem hohen Adrenalinspiegel und dem Schock oder so, was denkst du?
00:38:29: Ja, vielleicht, ich weiß auch nicht so richtig, aber wenn du diese Person fünf Minuten nicht siehst und immer nur das Seil hinwürst, noch nicht anhältst, um sie rauszuziehen, sondern dann noch mehr Zeit verstreichen lässt, bis sie es dann irgendwann von selbst schafft.
00:38:44: Das finde ich schon ein bisschen krass.
00:38:46: Zumal man sich ja auch auf seinen Partner wirklich verlassen können muss, weil man ist ja eben auf den angewiesen und du musst dann ja auch vertrauen.
00:38:53: Und wenn du dann so im Nachhinein merkst, dass du dem gar nicht so richtig hättest vertrauen sollen, das ist natürlich nicht so schön.
00:39:00: Ja.
00:39:01: Und dann, nachdem Maya gerettet wurde und ins Krankenhaus gekommen ist, ist Carlos direkt wieder am Strand.
00:39:07: und surft selber.
00:39:09: Also direkt nach dem Unfall, bei dem Maya, seiner Surfpartnerin, mit der er jahrelang gesurft ist, nachdem sie diesen Unfall hatte, schnappt sich Karl aus sein Surfbrett und surft seine eigene Big Wave.
00:39:21: Auch nicht so sympathisch.
00:39:23: Also scheint Ihnen vielleicht nicht so, dass es stark beeinträchtigt ist, haben oder mitgenommen zu haben, das weiß man nicht, aber es ist irgendwie schon ein komischer Move.
00:39:31: Maya und Carlos sind dementsprechend nicht im guten Auseinander gegangen, denn nach den OP's und nach dem Unfall wünscht sich Maya natürlich Support, wünscht sich Hilfe und Verständnis, besonders von ihrem Surfpartner und Mentor.
00:39:44: Aber Carlos, der sagt ihr, dass sie mit Surfen und besonders dem Big Wave Surfen aufhören sollte.
00:39:49: Ihre Karriere sei vorbei.
00:39:51: Das ist ja schon heftig und man fragt sich so ein bisschen, hätte er das Gleiche gesagt, wenn sie ein Mann gewesen wäre?
00:39:56: Aber gut, wir wissen ja jetzt schon, dass sie nicht aufgehört hat.
00:39:59: Stattdessen hat sie ja immerhin ein Weltrekord aufgestellt.
00:40:02: Genau.
00:40:02: Und du wirst es nicht glauben, sie hat sogar noch einen zweiten.
00:40:06: Zwei Jahre später setzt sie auch wieder ein Nazaré noch ein drauf.
00:40:11: Am elften Februar knackt sie nämlich die Zweiundzwanzig Meter.
00:40:16: Wenn man das ganz genau nimmt, dann sind es zweiundzwanzig Meter vierzig.
00:40:20: Die World Surf League erklärt sie damit zur Gewinnerin des XXL Biggest Wave Award und später bestätigt auch das Komitee vom Red Bull Big Wave Award die Höhe und ihren Rekord.
00:40:33: Und hier kannst du Maria auch endlich mal auf einer Big Wave sehen und siehst mal diese Verhältnisse und diese Größe.
00:40:40: Das sieht so krass aus.
00:40:42: Also wirklich, man sieht auf diesem Bild diese riesige Welle und man sieht Maya, also auf diesem Foto, man hat so das Gefühl, also nicht nur das Gefühl, es ist so, das ganze Bild besteht aus der Welle und Maya ist sowieso ein mini kleiner Punkt, da unten am Bildrand zu sehen.
00:40:58: Also man sieht einfach diese unglaubliche Naturgewalt dieser Welle.
00:41:02: Das ist wirklich, ich habe ja vorhin schon gesagt, wie als würde man eine Welle von der Höhe von so einem Hochhaus surfen.
00:41:09: Und vor allen Dingen ist es auch so richtig bedrohlich, weil man eben oben so sieht, wie dieser Schaum sich dann so bricht und das so richtig so auf sie zukommt und so.
00:41:17: Es ist schon schon richtig krass.
00:41:19: Und ich meine, zweiundzwanzig Meter, das ist echt eine Ansage.
00:41:22: Aber sagen wir mal, wie wird es überhaupt gemessen?
00:41:23: Also ist ja jetzt nicht so, dass da jemand mit einem Zollstock nebenher surft und dann mal guckt, wie hoch die Wände war, ne?
00:41:29: Nee, das stimmt.
00:41:30: Das ist eine gute Frage.
00:41:31: Also das Wellen messen, das ist auch gewaltig eine Wissenschaft für sich.
00:41:35: In diesem Fall von Meyers zweitem Weltrekord sind Forscherinnen und Forscher von der Universität Southern California, ein Team des Waveco-Science und vom Script-Institut für Ozeanographie dabei.
00:41:48: Und die kriegen das komplette Filmmaterial und begutachten das und werden es dann als unabhängige Zeugen aus.
00:41:55: Eigentlich kann man sagen, dass das reine Mathematik ist, Also die genauen Formeln, die kenne ich jetzt nicht, aber die Fachleute, die machen wissenschaftliche Berechnungen, nutzen dafür reale Koordinaten und Referenzpunkte, wie zum Beispiel auch die Körpergröße der surfenden Person und die Länge des Surfbreds dann als Grundlage.
00:42:12: Und damit rechnen sie dann auch die Höhe der Welle aus.
00:42:16: Und zu ihrem ersten Weltrekord sagte Meier, dass er schon lange ein Traum von ihr war und dass sie darauf hingearbeitet hat, aber dann noch einen zweiten zu schaffen, so sagt sie wörtlich, ist a little bit crazy.
00:42:27: und dass sie erstmal auch verstehen muss, was da überhaupt gerade passiert ist.
00:42:30: Sie erklärt auch, dass sie den Sport immer noch liebt, obwohl sie teilweise lebensgefährliche Unfälle und viele Verletzungen erleiden musste.
00:42:38: Den Weltrekord der Männer hat ein Landsmann von Maja übrigens inne, der Brasilianer Rodrigo Cotschup, der surfte eine Welle von vierundzwanzig Metern, Und wir reden ja hier die ganze Zeit von Metern.
00:42:52: Aber um mal ein Vergleich zu geben, ... ... das entspricht einem Wohngebäude mit acht Stockwerken.
00:43:00: Wahnsinn, weil ich kann mir das jetzt sehr gut vorstellen, weil meine Wohnung das Haus hat vier Stockwerke.
00:43:05: Und wenn man da schon vorsteht und ich würde mir vorstellen, das ist eine Welle, ... ... wäre das schon verdammt hoch.
00:43:10: Und wenn du dann noch mal die doppelte Länge nimmst, ist das echt so unfassbar.
00:43:14: Ja.
00:43:15: Also Maya hat wirklich einiges erreicht.
00:43:18: Mittlerweile spielt das Surfen für sie keine so große Rolle mehr.
00:43:22: Seit etwas mehr als einem Jahr surft sie zum Beispiel keine Big Waves mehr.
00:43:26: Dem Meer ist sie aber trotzdem immer noch sehr nahe.
00:43:29: Durch die viele Zeit, die sie im und am Wasser verbracht hat und immer noch verbringt, ist sie auch bewusst geworden, in welcher Gefahr die Ökosysteme des Meeres schweben.
00:43:39: Geschockt hat sie besonders, wie viel Müll und Plastik in den Ozean herumschwimmt und wie sehr das Tiere pflanzen und auch uns Menschen bedroht.
00:43:48: Und ich habe ja auch schon erwähnt, dass ihr Vater die brasilianische Grünenpartei mitgegründet hat.
00:43:53: Und Maya ist durch ihr Vater und ihre Erfolge als Surfer natürlich nicht ganz unbekannt.
00:43:58: Und das nutzt sie aus, um konkrete Lösungen zu unterstützen.
00:44:02: Seit Jahrzehnte ist sie zum Beispiel Mitglied des Verwaltungsrates der NGO Ozeane.
00:44:09: und sie konzentriert sich auf den Schutz der Meere.
00:44:12: Mit Kampagnen basierend auf Recht, Wissenschaft, Aktivismus und Kommunikation setzen sie sich weltweit für politische Veränderungen ein, um die Weltmeere und Ozeane vor Zerstörung zu schützen oder um sie wieder herzustellen.
00:44:25: Und dafür setzt sich eben auch Maya ein.
00:44:28: Nur ein Jahr später er nennt die UNESCO Maya zu einer der Botschafteren für den Ozean und die Jugend.
00:44:34: Das ermöglicht ihr mit jungen Menschen über ökologische Themen zu diskutieren.
00:44:39: Selbst sagt sie dazu, als Surferin versucht man immer, eine innige Beziehung zum Meer aufzubauen.
00:44:45: Und wenn man etwas liebt, kümmert man sich darum.
00:44:48: Ich fühle mich so privilegiert, diese Verbindung zum Ozean aufgebaut zu haben und mich in diesem Element frei entfalten zu können.
00:44:56: Es wäre unfair nicht zu versuchen, das wiederzugeben, was ich von ihm gelernt habe.
00:45:02: Ja, und dann gibt es eben noch die Doku über Maya.
00:45:04: Du erinnerst dich?
00:45:05: Ah ja, du hast irgendwie gesagt Maya and the Wave oder so war der Titel, ne?
00:45:08: Genau.
00:45:09: Am achtzehnten November, zwei tausend vierundzwanzig, organisiert die UNESCO einen Themenabend und zeigt dort den Film und lädt die Regisseurin Stephanie Jones, die brasilianische Navigatoren Tamara Kling, und natürlich Maya zu einer Fragerunde ein.
00:45:25: Im Laufe des Abends wird Maya sogar ein bisschen emotional, da sagt sie nämlich, ich hoffe, dass ich Menschen inspirieren kann, indem ich sie daran erinnere, wie schwer es war, Frauen in meinem Sport den Weg zu ebnen.
00:45:38: und wie sehr ich damals geträumt habe.
00:45:40: Aber zu sehen, dass sich das alles gelohnt hat, dass meine Träume möglich waren und dass niemand außer mir daran geglaubt hat.
00:45:47: Und ich glaube, das ist unsere Stärke.
00:45:49: Das werden wir nie vergessen.
00:45:52: Und das ist auch das, was die Regisseurin in dem Film an Majas Beispiel zeigen wollte, nämlich, dass Frauen zu allem fähig sind.
00:45:59: Bei der Fragerunde sagt sie dann Folgendes, Ich bin so stolz und begeistert, dass wir diesen Beweis dafür haben, was Frauen in der Welt leisten können.
00:46:08: Menschen sind eine sehr komplizierte Spezies und haben viele schlimme Dinge getan, aber sie können auch unglaublich wunderbare Dinge tun und es ist großartig, dass wir das feiern können und dass Maya Frauen und Mädchen zeigen kann, was möglich ist.
00:46:24: Und ein Ratschlag hat Maya dann noch an alle Mädchen, die sich in einem Extremsport durchsetzen wollen.
00:46:29: Sie sagt nämlich, Mach immer weiter.
00:46:35: Suche nach dem Ziel, das in dir steckt.
00:46:38: Manchmal erkennen die Menschen um uns herum nicht das, was wir sehen.
00:46:41: Sie sehen nicht, dass wir Rekorde brechen können, dass wir mit Männern mithalten, dass wir es ins nächste Level schaffen können.
00:46:47: Und das alles wird aus dir selbst herauskommen.
00:46:50: Du wirst all das in dir selbst finden.
00:46:54: Maya hat übrigens auch schon drei Bücher geschrieben, allerdings sind die nicht auf Deutsch erhältlich.
00:46:58: Ein Buch ist eine Autobiografie und trägt den Titel Beyond the Board.
00:47:04: Naya erzählt ihre Reise von der surfenen Teenagerin zur Guinness Weltrekordhalterin.
00:47:09: Es ist ein Rückblick auf ihr persönliches Leben, ihre Karriere, ihre Verletzlichkeiten und ihre Rückschläge, aber natürlich auch ihre Erfolge.
00:47:18: Und die zwei anderen Bücher sind Kinderbücher.
00:47:20: Die können wir euch auch nochmal hochladen bei sisters in crime.podcast auf Instagram und natürlich bei unserem WhatsApp-Kanal.
00:47:28: Das eine Kinderbuch heißt Maya and the Beast und Maya Makes Waves.
00:47:34: Und das erste ist quasi Meyers Leben, wie in Beyond the Board, nur als Kindergeschichte und zeigt den Mut, den Maya hatte.
00:47:41: Maya Makes Waves, also Maya macht Wellen, hat den Naturschutz als Hauptthema, denn Meyers Lieblingsort ist ja der Ozean und er soll geschätzt und geschützt werden.
00:47:52: Es ist wie ein dickes Dank an unsere Welt, unseren Planeten, verknüpft mit dem Aufruf von Sie zu schützen.
00:47:59: Das
00:47:59: sieht auch richtig schön aus.
00:48:00: Das Cover von dem Buch, so ein kleines Mädchen mit einem roten Surfbrett daneben sitzen zwei Hunde und sie guckt so die Welle an, also richtig süß.
00:48:09: Ich habe auch schon überlegt, ob ich es bestellen wollte, auch wenn es noch auf Englisch ist, aber es ist irgendwie eine ganz motivierende Geschichte, auch für kleine Kinder, finde ich.
00:48:17: Ja, total.
00:48:17: Und ich finde es echt auch eine schöne Story, die halt einfach so zeigt, dass man ... als Mädchen das auch schaffen kann.
00:48:23: Aber trotzdem halt auch immer noch krass, dass es so viele solcher Geschichten braucht und dass es nicht einfach selbstverständlich ist, dass Frauen halt in den Berufen oder in den großen Sportarten und so einfach, ja, dass es nicht selbstverständlich ist, dass sie einfach das machen, was Männer machen.
00:48:38: Ja, und man nimmt es oft ja als so selbstverständlich hin, finde ich.
00:48:41: Dass es Frauenfußball gibt, dass es Frauen extrem Surfen gibt, aber dass es davor eine Zeit gab, in der das alles nicht möglich war.
00:48:49: Und dass es so viele mutige Frauen damals brauchte, um diesen Weg zu gehen, dass wir heute da sind, wo wir sind und da sind wir ja noch bei Weitemig am Ende.
00:48:58: Das vergisst man, finde ich, manchmal.
00:48:59: Ja, total.
00:49:00: In vielen Sportarten ist es ja jetzt so, dass es die eben gibt für Frauen, dass sie aber immer noch schlechter bezahlt werden als die Männer.
00:49:06: Und dass die Männer irgendwie immer noch mehr abgefeiert werden.
00:49:09: Also es ist schon noch ein bisschen was zu tun, aber zumindest ist es ganz schön, dass es mittlerweile zumindest für Frauen möglich ist, sämtliche Sportarten auszuüben.
00:49:17: Ja, auf jeden Fall.
00:49:19: Genau, das war Happily True heute mit Maya, das Surferin, die unglaubliches geschafft hat, die einen unglaublichen Überlebenswillen hatte und so eine Liebe zum Meer und zum Surfen, dass sie auch nach dieser Nahtoderfahrung weitergemacht
00:49:36: hat.
00:49:37: Eine richtig schöne Geschichte kann man ja auch sich so ein bisschen so eine Scheibe von abschneiden, dass man eben auch Wenn es mal Rückschläge gibt, dann eben trotzdem weitermachen soll.
00:49:45: So hat sie es ja auch gesagt.
00:49:46: Und was ich ja spannend finde, jetzt bei Happily True ist, dass einfach die Ozeane so viele spannende Geschichten mit sich bringen.
00:49:53: Das ist ja jetzt schon die zweite.
00:49:55: Und in der nächsten Woche habe ich mir ja ein Thema ausgesucht, was mich irgendwie schon immer fasziniert.
00:50:00: Und das ist ja das Bermuda Dreieck.
00:50:03: Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie habe ich schon immer gedacht, ich finde es irgendwie spannend, weil das ja so eine Region ist da im Ozean, wo halt nicht nur Schiffe verschwinden, sondern auch Flugzeuge teilweise.
00:50:13: Und viele Piloten ja auch immer wieder von so richtig mysteriösen Erfahrungen berichten, wenn sie da in dieser Region unterwegs sind.
00:50:22: Und diesem Mysterium ... will ich mal ein bisschen auf die Spur gehen, weil ich das einfach super spannend finde.
00:50:27: Und es gibt nämlich einen Piloten, Bruce Gernen, der ist neunzehnhundertsiebzig mit einer einmotorigen Maschine über diese Region geflogen und ist dann in einer krassen Wolke gelandet und sagt, das war dann wie in so einem Zeitsprung.
00:50:42: Da ist irgendwas Mysteriöses in der Luft passiert.
00:50:45: Wirklich?
00:50:45: Und er hat das aber überlebt.
00:50:47: Aber er sagt, er hatte wirklich das Gefühl, er war kurz wie in einem anderen Universum, weil er nämlich eine Strecke zurückfühlt.
00:50:53: legt hat viel schneller als die Zeit, die man normalerweise dafür braucht.
00:50:58: Und er sagt eben, das sei sowas Übernatürliches gewesen.
00:51:01: Und diese Geschichte ist irgendwie auch sehr, sehr spannend.
00:51:03: Da werde ich dann in der nächsten Folge Happily Truth mal etwas genauer drauf eingehen und halt auch mal gucken, ob das bei Mutter Dreik auch wirklich so mysteriös ist oder ob man das vielleicht doch alles wissenschaftlich erklären kann.
00:51:15: Ah, da bin ich gespannt.
00:51:16: Auch was da schon alles passiert ist, ob das zu Recht dieses Vorurteil hat, dass bei Mutter Dreieck das so eine große Gefahr birgt und ob es nicht wirklich alles wissenschaftlich zu erklären ist, weil du weißt da an solche übernatürlichen oder übersinnlichen Sachen und Erklärungen glaube ich nicht so wirklich, als ich bin gespannt, was du dazu berichten hast.
00:51:35: Ja, freue ich mich auch drauf, dass dann in zwei Wochen Und in diesem Sinne jetzt erstmal eine schöne, ja man kann sagen, Rest Weihnachtszeit.
00:51:44: Jetzt steuern wir ja schon stramm auf den Jahreswechsel zu.
00:51:47: Wir wünschen euch auf jeden Fall schon mal an dieser Stelle einen guten Rutsch.
00:51:49: Genau.
00:51:50: Happy New Year und ja, wir hören uns dann in zwei Wochen wieder.
00:51:54: Macht's gut.
00:51:54: Ganz genau.
00:51:55: Tschüss.
00:51:56: Ciao.
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