Happily True 4: Mystery Bermuda-Dreieck - Bruce Gernons Flug durch den Horror-Nebel

Shownotes

Verschwundene Flugzeuge am Himmel, Schiffe, die sich in Luft auflösen, überraschender Nebel, nicht erklärbare Lichtblitze, plötzliche Stille – rund um das Bermuda-Dreieck gibt es viele mysteriöse Geschichten. Der US-Pilot Bruce Gernon erfuhr den Mythos am eigene Leib. Sein Flug gehört zu den bekanntesten und mysteriösesten Geschichten. Bruce spricht von einer unerklärlichen Erfahrung und von einem Sprung durch Raum und Zeit. Seine Story ist nicht die einzige – am Bermuda-Dreieck, das auch Friedhof des Atlantiks oder Teufelsdreieck genannt wird, sind große Frachtschiffe oder fünf-köpfige Flugeinheiten der US-Navy spurlos verschwunden. Doch was steckt dahinter? Die Ursachen der verschollenen Flugzeuge oder Schiff sind bis heute nicht abschließend geklärt – auch wenn Forscher jetzt behaupten, zumindest ein Geheimnis um das Bermuda-Dreieck gelöst zu haben. Wir gehen dem Rätsel auf die Spur.

Über Happily True: Wir nehmen Euch mit auf eine Reise in die außergewöhnlichsten Kapitel des echten Lebens. Wahre Geschichten voller Mut, Hoffnung und unglaublicher Wendungen. Menschen, die vom Schicksal herausgefordert werden und dennoch nicht aufgeben. Ein Mann stürzt aus einen Flugzeug und überlebt wie durch ein Wunder. Ein kleines Mädchen verliert seine Eltern und wächst unter Affen auf. Happily True erzählt Biografien, die uns Staunen lassen, Momente, die ans Herz gehen und zeigen, wie stark Menschen sein können. Ein Podcast, der inspiriert, berührt und am Ende beweist: Im echten Leben gibt es manchmal die schönsten Happy Ends. Ein Podcast, den Eltern endlich auch mit ihren Kindern hören können!

Instagram: @sistersincrime.podcast @julegoelsdorf @karolin_kandler

Autoren; Jule Gölsdorf Karolin Kandler

Quellen: Doku: Das Bermuda Dreieck - Verschollen im Atlantik https://www.youtube.com/watch?v=9dCyq4S6Buc ZDF: Mythos - die größten Rätsel der Geschichte: Das Bermudadreieck https://www.zdf.de/play/dokus/mythos-die-groessten-raetsel-der-geschichte-100/mythos-die-groessten-raetsel-der-geschichte--das-bermudadreieck-100 https://www.youtube.com/watch?v=bOQ89wZQ4UU https://www.youtube.com/watch?v=jX2VT-yEXuk https://www.youtube.com/watch?v=veZNp6qJIR0 https://www.youtube.com/watch?v=Em7UQ1hQ22s https://www.bild.de/leben-wissen/wissenschaft/bermuda-dreieck-neue-entdeckung-stellt-forscher-vor-raetsel-6947f21b6db1e98f06eb26aa https://www.blick.ch/ausland/es-duerfte-gar-nicht-existieren-forscher-lueften-ein-geheimnis-des-bermuda-dreiecks-id21521929.html https://www.youtube.com/watch?v=l6I319CuoiU https://economictimes.indiatimes.com/news/new-updates/bermuda-triangle-mystery-solved-scientists-may-have-found-a-strange-secret-no-one-expected/articleshow/126000833.cms?from=mdr https://www.merkur.de/wissen/raetsel-um-bermuda-entschluesselt-forscher-machen-faszinierende-entdeckung-zr-94086468.html Buch: Mason Zander - Bermuda-Dreieck: Die Wahrheit, die Sie noch nie gehört haben

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Transkript anzeigen

00:00:03: Verschwundene Flugzeuge am Himmel, Schiffe, die sich in Luft auflösen, überraschender Nebel, nicht erklärbare Lichtblitze, plötzliche Stille.

00:00:14: Rund um das Bermuda-Dreieck gibt es viele mysteriöse Geschichten.

00:00:18: Der US-Pilot Bruce Gernan erfuhr den Mythos

00:00:21: am eigenen Leib.

00:00:28: Ich bin Bruce Garnen.

00:00:29: Ich nehme mich mit auf eine Reise zum Bermuda-Dreig.

00:00:32: Ich konnte dem Sturm nur entfliehen, indem ich durch einen gefährlichen Tunnel über den Bahamas flog.

00:00:38: Er war etwa zwölf Mal lang und der Durchmesser wurde immer kleiner.

00:00:44: Sein Flug gehört zu den bekanntesten und mysteriösesten Geschichten in dieser Region.

00:00:49: Bruce spricht von einer unerklärlichen Erfahrung und von einem Sprung durch Raum und Zeit.

00:00:56: Seine Story ist nicht die einzige.

00:00:58: Am Bermuda Dreieck, das auch Friedhof des Atlantiks oder Teufels Dreieck genannt wird, sind große Frachtschiffe oder fünfköpfige Flugeinheiten der US Navy spurlos verschwunden.

00:01:10: Doch was steckt dahinter?

00:01:12: Die Ursachen der verschollenen Flugzeuge oder Schiffe sind bis heute nicht abschließend geklärt, auch wenn Forscher jetzt behaupten, zumindest ein Geheimnis, um das Bermuda Dreieck gelöst zu haben.

00:01:24: Wir gehen dem Rätsel heute auf die Spur.

00:01:29: Sie fällt aus einem Flugzeug und überlebt.

00:01:33: Er sinkt mit einem Schiff und muss in eine Luftblase ausharren.

00:01:39: Sie wird mit vier Jahren ausgesetzt und wächst unter

00:01:42: Affen auf.

00:01:44: Er ist Deutscher und wurde in China zum Superstar,

00:01:47: weil er auf Mandarin rappt.

00:01:50: Diese Geschichten klingen so verrückt

00:01:52: und doch sind sie wahr.

00:01:54: In unserem neuen Podcast gibt es Stories für die ganze Familie.

00:01:59: Mit Spannung, Herz und Happy End.

00:02:01: Ein True Story Podcast mit Jule Göstdorf und Karolin Kantler.

00:02:02: Endlich wieder True Stories, endlich wieder Happily True.

00:02:04: Ich bin Jule Gösthoff und ich bin Karolin Kantler.

00:02:06: So schön, dass ihr mit dabei seid.

00:02:07: Dann auch in den Jahren auch in den Jahren auch in den Jahren auch in den Jahren auch in den Jahren auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch

00:02:12: in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den

00:02:23: Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in.

00:02:28: Und ich muss sagen, ich habe mir heute eine Story ausgesucht, die passt wirklich perfekt und die hat mich auch schon immer fasziniert.

00:02:34: Ja, wir haben es ja gerade schon im Intro gehört und du hast es auch schon angedeutet.

00:02:36: Also es hat ja wieder was mit dem Ozean zu tun, das ist ja ganz lustig, dass uns das irgendwie so ein bisschen in den Band zieht.

00:02:42: Ja, ich muss ja sagen, ich habe total Respekt vor Wasser und den Naturgewalten natürlich auch und ich finde auch die Tiefsee, die ist ja auch noch null, null vollständig erforscht.

00:02:52: und Wenn man sich da alleine anguckt, was Forscher da irgendwie wieder für neue Tiere entdecken oder man muss ja fast schon sagen Kreaturen und überhaupt die Tiefe, die Dunkelheit, dass da unten überhaupt irgendwas existieren kann, das finde ich einfach super spannend.

00:03:05: Ja,

00:03:05: und vor allen Dingen, wenn es dann so ein bisschen mysteriös wird, also wenn dann Dinge passieren, die man irgendwie nicht mal so ganz mit Wissenschaft erklären kann, also das finde ich dann auf jeden Fall spannend.

00:03:14: Ja, total.

00:03:14: Und deshalb haben mich die Geschichten rund um das Bermuda Dreieck echt schon immer fasziniert.

00:03:18: Also ich finde... Wenn Flugzeuge wirklich spurlos verschwinden oder Schiffe einfach nicht mehr auffindbar sind, das schon ein bisschen spooky.

00:03:26: Total.

00:03:26: Und ich finde es ganz gut, dass es heute aufklärt, hoffentlich.

00:03:28: Also klar weiß man, was das bei Mutterdreieck ist oder man hat schon mal was davon gehört.

00:03:32: So geht das zumindest mir.

00:03:33: Aber ich hätte jetzt auch nicht genau einordnen können, wo sich das befindet und ob an diesen ganzen Geschichten irgendwas dran ist oder ob es doch ermühtend sind.

00:03:41: Also voll gut, dass du uns da hoffentlich heute ein bisschen schlauer machst.

00:03:46: Ja, es ist ja in der Karibik und im Nordatlantik und irgendwie kennt man das ja eigentlich eher so als beliebtes Urlaubsziel.

00:03:52: Ich habe dir mal eine Karte mitgebracht, damit wir nochmal genau wissen, wo das Bermuda Dreieck liegt.

00:03:57: Also, es hast du hier ganz schön eingezeichnet, dieses Dreieck.

00:04:00: Die eine Ecke ist Bermuda, ist ungefähr ja im Atlantik auf Höhe von Georgia, nur weiter östlich.

00:04:07: Dann geht es runter nach Miami.

00:04:09: Das ist die... Zweite Ecke und die dritte ist Puerto Rico.

00:04:13: Genau, und diese drei Orte zusammenbilden eben das bei Moda Dreieck.

00:04:17: Genau, und diese Regionen, die kennt man ja eigentlich so von diesen tollen Urlaubsfotos, so Türkeesblaus, Wasser, weiße Sandstrände, wunderschöne, korallen Riffen.

00:04:25: Also eigentlich genau das, was man sich so für den perfekten Urlaub wünscht und wie groß dieses Gebiet ganz genau ist.

00:04:31: Das lässt sich gar nicht sagen, denn... Es hat ja keine offiziellen Grenzen.

00:04:34: Es bedeckt aber so zwischen eine Eins Komma Drei und drei Komma Neun Millionen Quadrat Kilometer.

00:04:40: Also das ist eine Größe, fast so groß wie Indien.

00:04:42: Riesig,

00:04:43: aber gut, wenn man so eine große Fläche jetzt mit einberechnet, ist ja auch klar, dass da mal irgendwas passiert.

00:04:49: Naja, das schon.

00:04:50: Also, aber das beim Nuderdreik gehört wirklich zu den ja faszinierendsten und merkwürdigsten Phänomen.

00:04:56: Also die Gegend hat ja tatsächlich etliche Menschen das Leben gekostet und hinterlässt auch wirklich viele offene Fragen.

00:05:02: Aber

00:05:03: sind da jetzt wirklich so viele umgekommen oder ist es doch eher ein Mythos?

00:05:06: Ja, es ist schon viel passiert, was stimmt.

00:05:08: Also es gibt etliche belegte Geschichten von Schiffen, von Flugzeugen und eben auch von vielen Menschen, die wirklich verschwunden sind.

00:05:16: Selbst Columbus hat schon von seltsamen Vorkommnissen geschrieben.

00:05:20: Die Frage ist ja nur, kann man das jetzt irgendwie wissenschaftlich erklären oder stecken wirklich übernatürliche Kräfte dahinter?

00:05:26: Und das schauen wir uns jetzt mal etwas genauer an.

00:05:30: Also wir sind am dritten Dezember neunzehnthundertsiebzig.

00:05:33: Eigentlich ein ganz normaler Tag für Bruce Gernon.

00:05:36: Der ist zu diesem Zeitpunkt dreiundzwanzig Jahre alt und Pilot.

00:05:40: Obwohl er noch recht jung ist, hat er schon sechshundert Flugstunden absolviert, also viele viele Stunden im Cockpit verbracht, beeindruckend viele für sein Alter.

00:05:51: Also fliegen, das gehört einfach so zu seinem Leben dazu.

00:05:53: Er kennt sich aus, er fühlt sich sicher.

00:05:56: Und an diesem Tag fliegt er nicht alleine, sondern mit seinem Vater.

00:06:00: Von dem hat er schon einiges in Sachen Fliegen gelernt und außerdem noch dabei ein Businesspartner seines Dad.

00:06:07: Die drei sind auf Andros Island.

00:06:09: Das ist die größte Inselgruppe der Bahamas.

00:06:12: Bruce Vater und sein Geschäftsfreund, die arbeiten dort an einem Immobilienprojekt, haben Gelände vermessen und wollen nun zurück zum Palm Beach International Airport fliegen.

00:06:22: Das ist einer der Flughäfen in der Region Miami in Florida.

00:06:26: Die Strecke, die ist Bruce auch schon bekannt.

00:06:29: Der ist sich schon oft gemeinsam mit seinem Vater geflogen und sagt, eigentlich könnte er die quasi blind zurücklegen.

00:06:35: Und hier siehst du die drei auch von damals.

00:06:37: Die Fotos, die findet ihr wie immer auf sistersandcrime.podcast, auf Instagram und natürlich auch in unserem WhatsApp-Kanal.

00:06:44: Also Bruce ist der in der Mitte.

00:06:46: Geht mal jetzt schwer

00:06:47: davon raus.

00:06:47: Genau, mit der Sonnenbrille.

00:06:48: Und sein Vater ist der Rechte?

00:06:49: Ja.

00:06:50: Also Bruce, der sieht auch aus wie aus einem Miami-Weiß-Film.

00:06:54: Schon, oder?

00:06:55: Hat diese Ray-Ban Sonnenbrille auf, also wie ein typischer Pilotteil.

00:06:59: Hat so rotblonde Locken.

00:07:01: Auch ein bisschen länger, auch die Koteletten ein bisschen länger.

00:07:04: Hat ein relativ enges T-Shirt an, also man sieht seine Muskeln, er sieht sehr trainiert aus.

00:07:10: Hat die Arme verschränkt.

00:07:12: guckt selbstbewusst in die Kamera.

00:07:14: Sein Vater steht ein bisschen zu ihm zugewandt, also teils ihm, teils der Kamera zugerichtet.

00:07:20: Er hat einen Schnurrbart, kräuliche Haare, so ein kurzes Hemd an.

00:07:25: Scheint relativ stolz auf sein Sohn zu sein, so wie er da in die Kamera guckt.

00:07:29: Und der Geschäftspartner, der steht auf der anderen Seite, sieht ein bisschen aus wie so ein General von der Army.

00:07:35: Also hat einen Bürstenschnitt,

00:07:37: ein

00:07:38: grünliches Hemd an und ... Lächelt leicht in die Kamera.

00:07:43: Die drei benutzen ein leicht Flugzeug, eine Pristine Beachcraft Bonanza A-III.

00:07:49: die als eine der besten Maschinen gilt.

00:07:51: Also Piloten loben das Flugzeug für die Stabilität, die Verlässlichkeit und auch für die Performance.

00:07:56: Und so sieht es aus, da siehst du nämlich Bruce nochmal, wie er da so schön steht auf seinem Flieger.

00:08:01: Ja, vor allen Dingen, er steht hier auf der Flügelseite, auf dem Flügel, hält sich so ganz lässig oben am Cockpit fest.

00:08:08: Da

00:08:08: gibt es immer eine Stelle, das weiß ich von meinem Onkel, der ja Flieger ist, dass da darfst du drauf treten.

00:08:12: Also du darfst nicht einfach über die Tragfläche sonst laufen, aber es gibt so eine Stelle, da darfst du halt draufsteigen, weil du dann... da oben einsteigen kannst.

00:08:18: Ja, und da steht er wahrscheinlich drauf.

00:08:20: Es steht auch so ganz lässig, hat so das eine Bein ein bisschen angeknickt und zeigt stolz seine Maschine.

00:08:25: Also auch ein ganz cooles Foto.

00:08:27: Ja, denn ich habe es ja gerade schon gesagt, ich komme nämlich aus einer Fliegerfamilie.

00:08:31: Also mein Opa war schon Flieger im Zweiten Weltkrieg, war in Holland stationiert und ist dann später hobbymäßig weitergeflogen und war mit ähnlichen Maschinen unterwegs wie Bruce jetzt.

00:08:41: Mein Opa liebt aber auch das Segelfliegen und diese Begeisterung, die hat er auf seinen Sohn meinen Onkel Hartmut übertragen.

00:08:47: Der ist als Kind schon mitgeflogen, hat mit siebzehn den Flugschein gemacht, also noch vor dem Autoführerschein.

00:08:53: Und ich bin später auch öfter mal mitgeflogen bei meinem Opa und auch bei meinem Onkel.

00:08:56: Und hattest du da keine Angst?

00:08:58: Nee, eigentlich nicht, weil, ja gut, meine Opa hatte natürlich richtig viel Erfahrung und meine Onkel mittlerweile auch.

00:09:05: Die beiden waren auch echt immer super auf Sicherheit bedacht.

00:09:07: Also mein Opa war es, der ist ja nicht mehr am Leben, aber mein Onkel ist es auch immer noch und da fand ich das immer irgendwie okay.

00:09:13: Und ich finde, wenn man den Piloten kennt, dann vertraut man auch immer noch so ein bisschen mehr, als wenn man jetzt irgendwo einsteigt, wo man nicht weiß, wer da steuert.

00:09:21: Stimmt.

00:09:21: Und beiden ist nie irgendetwas passiert?

00:09:24: Nee, auf jeden Fall nichts Dramatisches.

00:09:25: Also die hatten schon auch mal Situationen, die du immer hast als Hobbyflieger, ne?

00:09:28: Wenn du dann mit so einer Maschine irgendwie mal in den Unwetter kommst oder so, aber toll, toll, toll.

00:09:33: Bislang ist immer alles gut gegangen.

00:09:35: Auch praktisch,

00:09:35: wenn man selbst fliegen kann.

00:09:37: Ja, total, ne?

00:09:37: Kannst du dich zumindest aus dem Staub machen, wenn du musst.

00:09:40: Ich habe jetzt eher einen Urlaub gedacht, aber okay, man kann sich natürlich auch aus dem Staub machen.

00:09:44: Wir machen

00:09:45: ja in zweiter Instanz den True Crime Podcast.

00:09:47: Da kann sowas helfen.

00:09:50: Jedenfalls hat meine Onkel mir mal erklärt, was Bruce da für ein Flugzeug fliegt.

00:09:55: Das ist eine Beetle Bonanza und ich bin da auch schon mal mitgeflogen, hat dreihundert PS.

00:10:01: Der Turbo-Motor ist eigentlich gut geeignet, um auch solche langen Strecken, wie zum Beispiel was der Muda-Drei, sicher zufrieden.

00:10:10: Gut ausgestattet, damals natürlich ohne GPS, ohne Satellitennavigation, aber schon mit einem Kurskreise.

00:10:17: Das heißt Magnet-Kompass hat man immer, in jedem Flugzeug zur Orientierung, aber es gibt ja bei Magnet-Kompass immer Die sogenannte magnetische Abweichung, die ist hier in Deutschland, in Europa, ist die ein oder zwei Grad.

00:10:32: Aus dem Grund hat man ja in den Zugzeugen den sogenannten Kurskreisel entwickelt, nachdem man eigentlich fliegt.

00:10:40: Man stellt diesen Kurskreisel einmal ein nach dem Magnetkompass, wenn man auf dem Boden ist, und dann fliegt man mit diesem Kurskreisel.

00:10:46: Das ist praktisch ein elektrischer, pneumatisch angetriebenes Navigationsinstrument, damit man nicht für den Abweichung des Magnetkompasses irritiert werden.

00:10:58: Siehst du?

00:10:59: Hast du mal was gelernt?

00:11:00: Abwut

00:11:00: hat Ahnung, das merke ich schon.

00:11:01: Falls du mal einen Flugschein machen willst, weißt du jetzt schon mal Bescheid.

00:11:04: Aber das heißt, diese Maschine ist sicher, die drei sind also gut gerüstet für ihren Flug und Unfälle passieren in der Regel sowieso eher durch Pilotenfehler oder schlechtes Wetter, sagt mein Onkel, als jetzt wegen eines technischen Defekts.

00:11:17: Und an diesem Tag ist die Wettervorhersage gut, klarer Himmel zwischen den Bahamas und Florida, sind nur so ein paar kleine lokale Stürme angekündigt, aber eigentlich nichts Wildes.

00:11:27: Außerdem hat Bruce ja seinen Vater auf dem Co-Pilotensitz, so fühlt er sich noch sicherer.

00:11:33: Doch diese Sicherheit ist ein bisschen trügerisch, wie sich gleich herausstellen wird.

00:11:38: Nach zehn Minuten erreichen die drei die Küste von Andros und Bruce kann aus der Ferne sehen, dass die Stürme über die Bahama Banks hinwegziehen.

00:11:47: Da sieht alles gut aus.

00:11:49: Er schaut nach unten, sieht diesen typischen türkisen Teppich durchzogen von ein paar Sandbänken.

00:11:55: Ihr habt ja noch mal ein Foto mitgebracht.

00:11:56: Das ist wirklich so, wie man sich das vorstellt, oder?

00:11:59: In der Karibik.

00:12:00: Das ist wirklich traumhaft.

00:12:01: Also das könnte man sich als Fototapete an die Wand hängen, fehlen noch die Delfine, die da rumspringen, aber die sind wahrscheinlich auch noch da.

00:12:07: Also, traumhafter kann es gar nicht aussehen.

00:12:10: Ja,

00:12:10: alles ist also wirklich so, wie Bruce das kennt.

00:12:12: Doch dann taucht eine seltsame Wolke vor ihnen auf.

00:12:16: Die hat eine merkwürdige Form.

00:12:18: ist oval, glattkantig, unbeweglich und sieht so ein bisschen aus wie ein Ufo.

00:12:24: Und diese Wolken, das sind Föhnwolken beziehungsweise lentikulares Wolken, die er zwar kennt, die aber so niedrig, also nur auf tausendfünfhundert Fuß, wo die sich gerade bewegen, über dem Wasser eher ungewöhnlich sind.

00:12:38: Und so sehen diese Wolken aus.

00:12:40: Also die Wolken im unteren Teil des Fotos sehen relativ normal aus und die oberen, die sind wirklich Speziell, also wenn ich das so sehen würde im Flugzeug, würde ich mir wahrscheinlich auch denken, dass gerade ein Ufer unterwegs, könnt ihr euch ja auch mal anschauen, also wie gesagt, und das ist das im Crime.Podcast, da gibt es die Bilder.

00:12:58: Aber ja, ich meine Wolken haben ja immer mal verschiedene Formen.

00:13:03: Ich glaube, jetzt bei diesem Anblick würde ich noch nicht direkt Panik bekommen.

00:13:06: Nee, und unser Wetterexperte von ProSiebenSat.Eins, unser Albern Booster, der hat uns auch mal erklärt, was diese spezielle Wolke so ausmacht.

00:13:14: Eine lentikulares Wolke entsteht immer dann, wenn es eine sogenannte Föhnwetterlage gibt.

00:13:20: Das gibt es insbesondere auch öfter in den Alpen zu beobachten.

00:13:24: Es ist völlig egal, ob dann die Luft von Süd nach Nord oder von Nord nach Süd strömt.

00:13:29: Denn beim Anströmen an das Gebirge wird die Luft angehoben und dabei entsteht diese sogenannte Linsen oder auch UFO Wolke.

00:13:38: Die bleibt aber auch ortsfest aufgrund dieser Strömungslage am Gebirge.

00:13:42: Das heißt, die bewegt sich nicht wie andere Wolken einmal über ein Gebiet hinweg.

00:13:47: Und diese Wolke, die ist so auf zwei bis etwa siebentausend Meter Höhe zu Hause.

00:13:52: Sieht natürlich sehr spektakulär aus, ist aber völlig harmlos.

00:13:57: Und deshalb macht sich Bruce auch erst mal gar keine Sorgen.

00:14:00: Er wundert sich einfach nur, warum diese Art der Wolke jetzt hier auftaucht.

00:14:04: Und dann fliegt er einfach durch die Wolke hindurch.

00:14:06: Es wird kurz weiß um ihn herum und schon ist er wieder draußen und er hat wieder klare Sicht.

00:14:12: Er hält diese etwas ungewöhnliche Wolke an diesem Ort einfach für eine Laune der Natur und macht sich weiter keine Gedanken.

00:14:19: Doch dann beginnt diese Wolke plötzlich zu wachsen.

00:14:22: Sie wird zu einem gigantischen Wolken haufen.

00:14:25: Er fliegt höher, aber es scheint so, als würde dieser Wolkenhaufen ihm folgen.

00:14:30: Bruce kann nicht mehr viel sehen, weniger als hundert Fuß weit.

00:14:34: Es ist windig und plötzlich wird sein Flugzeug wild herumgewirbelt wie ein Blatt im Wind.

00:14:40: Und wie es zu so plötzlichen Wolkenhaufen kommen kann, das hat uns Albern auch noch mal erklärt.

00:14:45: Für mächtige Gewitterwolken dieser riesigen Unwetterwolken braucht es erst einmal verschiedene Zutaten.

00:14:52: Das ist zum einen eine sehr feuchte und warme Luft, damit sehr viel Energie gespeichert werden kann, die bei der Kondensation, also bei der Wolkenbildung, freigegeben wird.

00:15:04: Dann muss die Lufttemperatur in der Höhe deutlich geringer sein.

00:15:09: Zusätzlich braucht es dann auch noch die Windschärung.

00:15:13: Das heißt, am Boden weht er leichter Wind aus einer Richtung X. und mit der Höhe nimmt der Wind deutlich zu und dreht dabei auch seine Richtung.

00:15:24: Kommen all diese Zutaten zusammen, können sich Wolkentürme bilden, die ragen locker bis auf zehn, zwölf Kilometer Höhe hinauf, gibt aber auch Ausnahmen, beispielsweise im tropischen Gebiet, da kann das sogar bis zu vierzehn Kilometer Höhe der Fall sein.

00:15:41: Das heißt, dass Über Fliegen solcher Wolken ist dann gar nicht mehr möglich, sondern diese Gewitterwolken werden dann umflogen.

00:15:49: Das sollte man auch tun, weil ansonsten wird es dann teilweise doch ziemlich gefährlich.

00:15:54: Der Bruce hat jetzt aber ein Problem, denn wir haben es ja gehört, darüber hinweg fliegen kann er nicht.

00:15:59: Auch unterhalb der Wolke zu fliegen ist total gefährlich, weil man eben Gefahr läuft, dann aus Versehen zu nah an die Wasseroberfläche zu kommen.

00:16:07: Ja, und Albern hat gesagt, drumherum fliegen wäre eine gute Idee, aber dafür haben sie zu wenig Benzin.

00:16:13: Deshalb fliegt Bruce einfach weiter geradeaus.

00:16:16: Warum das total gefährlich ist, durch solche Wolken zu fliegen, das hat mir mein Onkel mal erzählt, der hatte solche Situationen nämlich auch schon mal.

00:16:24: Das Gefährliche daran ist, dass du überhaupt nichts mehr siehst.

00:16:27: Es ist verboten, in Wolken einzufliegen.

00:16:30: Es sei denn, man hat Instrumentenflugberechtigung.

00:16:33: Man muss also immer frei vom Wolken sein.

00:16:35: Du sitzt wie in einer Waschküche.

00:16:37: Du siehst nichts mehr und du vergesst natürlich das Horizontbild.

00:16:41: Es ist sehr schwierig, die Maschine dann gerade zu heilen.

00:16:44: Wer da untrainiert ist, die untrainierten Piloten schaffen es nicht, in einer Wolke eine Maschine horizontal zu halten, die schmieren dann ja ab oder versuchen rauszukommen.

00:16:52: Also die richtige Entscheidung wäre gewesen umkehr.

00:16:55: Das lernt man auch in der Figerei, die sogenannte Standard-Umkehrkurve.

00:17:00: Du bist also plötzlich kommst du in solche Wolken rein und dann verlierst du jede Sicht und jede Orientierung, weil du... überhaupt nichts mehr siehst.

00:17:08: Du kannst jetzt keine fünf, sechs Meter mehr zu deinen Tragflächenspitzen sehen.

00:17:13: Du siehst nur noch, du bist nur noch im weißen Brinner oder im schwarzen oder im dunkeln.

00:17:19: Je nachdem, wenn es eben gewitter ist, dann bist du plötzlich in dunklen Regen wollten.

00:17:23: Dann gibt es nur eins, die sogenannte Standardumkehrkurve.

00:17:27: Und in zwei Minuten, wenn man ungefähr hundert Knoten pflicht oder hundertvierzig Knoten wie diese Beach, dann ist man in ca.

00:17:34: zwei Minuten rum.

00:17:35: Plötzlich ist man wieder im besseren Sicht, dann kommt man wieder raus aus dem Wolken.

00:17:40: Sichtverlust heißt praktisch Gefahr, Lebensgefahr und da gibt es nur eins Umklären.

00:17:46: Das finde ich auch interessant.

00:17:47: Ich habe mich nämlich gerade, als du von der ersten Wolke erzählt hast, mich gefragt, ob man da einfach durchfliegen kann und mir dann gar okay, jedes Flugzeug, mit dem du dann irgendwie in den Urlaub fliegst oder sonst so hin, fliegt ja durch Wolken.

00:17:58: Aber wie dein Onkel gerade erzählt hat, das geht wohl nur, wenn du diese Instrumentenberechtigung hast.

00:18:04: Das ist ja spannend.

00:18:05: Genau, weil dann kannst du ja auch mal auf Autipilot stellen oder so, weil du ja nix siehst und dann kann die Maschine eben alleine fliegen bzw.

00:18:11: du kannst halt auf die Instrumente gucken.

00:18:13: Aber in diesen kleinen Maschinen ist das natürlich eigentlich nicht so.

00:18:16: Aber auch umständlich, wenn du immer umkehren musst oder aus den rumfliegen musst und nicht einfach mitten durch darfst.

00:18:21: Aber deshalb passieren halt auch, das hat mein Onkel mir auch erzählt, relativ häufig Unfälle mit diesen kleinen Flugzeugen.

00:18:26: Ich meine, wir haben es ja relativ oft auch in den Nachrichten, dass dann irgendwo hier in der Region eine kleine Maschine wieder irgendwo runtergegangen ist, auf einem Acker gelandet oder so, weil Leute halt sich dann zutrauen, auch durch Gewitter zu fliegen, obwohl sie das eigentlich nicht können und sich überschätzen und dann passiert halt was.

00:18:41: Aber in diesem Fall ist also ganz klar, Bruce hätte umdrehen sollen.

00:18:44: Warum er das nicht gemacht hat, weiß man nicht so genau.

00:18:48: Vielleicht hat er die Gefahr auch einfach erst mal nicht erkannt oder als er dann mittendrin war, dachte er vielleicht es sei zu spät und Bruce versucht jetzt also erstmal das Flugzeug auf Kurs zu halten.

00:18:58: Tja und währenddessen schauen sich sein Vater und sein Kumpel Chuck einfach nur stumm an.

00:19:05: Denn es wackelt, es wird hell, dann dunkel.

00:19:08: Bruce sieht nichts mehr.

00:19:09: Und das sagt Bruce im Nachhinein in der ZDF-Doko, dass Bermuda Dreik zu dieser, aus seiner Sicht, sehr speziellen Wolke.

00:19:18: Sie war etwa anderthalb Kilometer lang, achthundert Meter breit und dreihundert Meter hoch.

00:19:24: Wir stiegen auf, über sie drüber.

00:19:29: Ich hatte nicht gemerkt, dass diese kleine, linsenförmige Wolke enorm gewachsen war.

00:19:36: Sie war direkt unter unserem Flugzeug.

00:19:40: Ich stieg in Richtung Bimini weiter nach oben, auf etwa ein Tausend Fünfhundert Meter.

00:19:45: Ich geriet in die Wolke, kam aber wieder raus.

00:19:48: Ich flog sechszig Meter über sie, doch das Flugzeug stieg nicht schnell genug.

00:19:53: Die Wolke kam wieder und ich war wieder drin.

00:19:55: Die Sichtweite in diesem Sturm betrug nur etwa fünfzehn Meter.

00:19:59: Wir wollten weiterfliegen, aber dann erschienen plötzlich diese Blitze.

00:20:04: Je tiefer wir hineinflogen, desto intensiver wurden die Blitze.

00:20:07: Bis es auf einmal fast komplett schwarz war.

00:20:11: Mein Vater war der erfahrenere Navigator.

00:20:14: Und ich fragte ihn nach unserer Position.

00:20:17: Er meinte, hier stimmt was nicht.

00:20:19: Er wusste nicht, wo wir waren.

00:20:21: Und dann sah ich, dass der Magnetkompass sich langsam, ganz von alleine drehte.

00:20:27: Tja, und jetzt kommen wir zum ersten Mysteriösen im Bermuda-Dreieck, nämlich das Instrumente-Verrücktspielen.

00:20:33: Und das ist nicht das einzige Mal, das passiert relativ häufig.

00:20:37: Und das ist natürlich ein Problem, weil wenn deine Instrumente nicht mehr funktionieren und du kannst nichts mehr sehen, ist das natürlich heftig in so einem kleinen Flugzeug.

00:20:46: Ja, und auch eine Situation, auf die Bruce wohl auch kein Pilotentraining hätte vorbereiten können.

00:20:52: Bruce hat wirklich das Gefühl, er steckt da jetzt in einer Falle.

00:20:56: Aber er zieht es durch, er fliegt mitten in diese Wolke und was von außen noch weiß und weich aussieht, ist von innen ein Albtraum.

00:21:04: Mal ist es dunkel und ruhig, dann wieder laut und es erscheinen Lichtblitze.

00:21:10: Er beschreibt es wie Funken in einer gigantischen elektrischen Kammer als sei er so ein bisschen gefangen in einer flackernden Glühbirne.

00:21:17: Auch die Turbulenzen, die sind irgendwie merkwürdig.

00:21:19: Er sagt, die sind nicht gewaltig, aber auch nicht mild.

00:21:22: Es fühlt sich eher so an, als würden sich unsichtbare Hände um das Flugzeug legen und es steuern.

00:21:28: Sie alle sind ja erfahrene Piloten, verstehen aber irgendwie nicht wirklich, was hier gerade vor sich geht.

00:21:33: Denn das, was hier passiert, ist kein gewöhnlicher Sturm.

00:21:37: Bruce hat das Gefühl, dass alles von außen organisiert ist.

00:21:41: Die Wolke, die formt sich in so einer merkwürdigen Symmetrie, Wickelt sich quasi wie eine Spirale um sie herum und es entwickelt sich eine Art Tunnel, dessen Wände sich drehen, dazu die Blitze und das Ganze geht über Meilen.

00:21:55: und hier siehst du auch ein Bild, wie er dann diesen Tunnel beschreibt.

00:21:59: Das ist jetzt aber nicht er vor dieser Wolke?

00:22:01: Nein, das ist ein Foto, was er später auf seinen Vorträgen verwendet.

00:22:05: Ich glaube, das ist irgendwie KI generiert, aber er beschreibt es so, dass es so genau ausgesehen

00:22:09: hat.

00:22:10: Also es sieht wirklich aus wie eine Spirale aus Wolken.

00:22:14: Auch so ein bisschen erinnert es mich an einen Okan, der wirbelt sich ja auch so in der Mitte zusammen.

00:22:20: Und wenn du in so einer Spirale steckst, kann ich mir auch vorstellen, dass er das so erlebt, wie er es beschreibt.

00:22:26: Also dass das Flugzeug irgendwie von außen bewegt wird, von Händen, die ihn irgendwie von außen da durchschütteln oder ja, so ein bisschen auf jeden Fall verunsichern.

00:22:34: Krasses Bild.

00:22:35: Ja, Bruce denkt in diesem Moment, das ist doch nicht einfach nur ein Wetterphänomen.

00:22:39: Das ist wie so eine Art plötzliche Gefangenschaft.

00:22:41: Für ihn sieht es so aus, als würden die Wände dieses Tunnels leben.

00:22:45: Die drehen sich, haben einen elektrischen Glanz.

00:22:48: Und irgendwann, so sagt er, wird er in den Sitz gedrückt, die Sicherheitsgurte sind straff und plötzlich ändert sich aber die Stimmung.

00:22:54: Er sagt, es fühlt sich an, als wären sie schwerelos.

00:22:57: Also das Flugzeug schwebt, er hat überhaupt keine Kontrolle mehr, kann die Maschine nicht mehr lenken, sie fliegt einfach wie von alleine.

00:23:04: Sein Vater klammert sich fest, sein Kumpel Chuck wehtet.

00:23:09: Und Bruce schaut zum Ende des Tunnels, das aussieht wie ein großer Mund, der sie verschlingen will.

00:23:15: Das klingt ja dramatisch.

00:23:17: Außer ein bisschen übernatürlich, also da möchte ich jetzt nicht drin sitzen, aber du weißt ja.

00:23:21: an übernatürliches, glaube ich, nicht so wirklich.

00:23:24: Was ist da los?

00:23:25: Ja, ich glaube ja auch nicht so richtig an übernatürliches.

00:23:28: Aber es ist schon ein bisschen merkwürdig, was da am Bermuda Dreik so passiert.

00:23:31: Und bevor wir hören, ob und wie Bruce aus dieser Situation in diesen merkwürdigen Tunnel auch wieder rauskommt, schauen wir uns mal ein paar außergewöhnliche Ereignisse am Bermuda Dreik an.

00:23:40: Davon gibt es nämlich, ich habe schon gesagt, einige.

00:23:43: Und natürlich befassen sich auch etliche Forscher damit, die herausfinden wollen, was da los ist und die das Ganze auch wirklich akribisch dokumentieren.

00:23:50: Und einer von ihnen ist Brian Cannell.

00:23:52: Der hat zum Beispiel so eine Karte angefertigt und markiert, wo dort überall Schiffe verschwunden sind.

00:23:58: Und das sagt er in einer Weltdoku dazu.

00:24:01: Jedes X steht für ein vermisstes Schiff oder Flugzeug.

00:24:05: Das Gebiet bildet an Dreieck, mit Häufungen vor Miami.

00:24:09: Hier von den Bemudarinseln bis vor San Juan in Puerto Rico.

00:24:12: Einen Dreieck, in diesem Fall das Bermuda Dreieck.

00:24:16: Und ich habe dir diese Karte ja mal mitgebracht.

00:24:18: Kannst du mal drauf gucken.

00:24:19: Also

00:24:20: das ist echt heftig, wie er sagt, um diese Orte, also Bermuda.

00:24:26: dann Puerto Rico und Miami.

00:24:28: Also da sind wirklich so viele Xe eingezeichnet.

00:24:32: Also es sind wahrscheinlich über hundert, keine Ahnung, auf jeden Fall ist es sehr auffällig.

00:24:36: Jetzt ist natürlich meine Frage, ist das an anderen Orten, an der Küste vielleicht ähnlich oder ist es wirklich nur an diesem Bermuda Dreieckso?

00:24:44: Oder sinken vielleicht, was das ich für Australien, genauso viele Schiffe?

00:24:48: Das werde ich dir erst später verraten.

00:24:51: Aber es gibt auf jeden Fall einige Vorfälle, die da passiert sind.

00:24:54: Und ein paar schauen wir uns jetzt mal an.

00:24:56: Also ich habe ja vorhin schon angedeutet, dass bereits Christopher Columbus über eine unheimliche erste Begegnung geschrieben hat.

00:25:01: Der tritt nämlich, fürzehnhundertzehneinzeig, seine historische Reise an, um die neue Welt zu suchen.

00:25:07: Und passierte eben damals diese Region, die heute als Bermuda Dreieck gilt.

00:25:11: Er führt Tagebuch und erzählt von merkwürdigen Vorkommnissen.

00:25:15: Im September, fourteenhundertzweiherneunzig, da bemerkt er nämlich, das habe ich vorhin schon angesprochen, dass sein Kompass nicht richtig funktioniert und auch keine normale Richtung anzeigt.

00:25:24: Er erzählt aber auch von merkwürdigen Lichtern, die er nachts am Horizont gesehen hatte.

00:25:28: Und er schreibt über heftige Stürme, rauere See und dass der Meeresspiegel ungewöhnlich hochgestiegen

00:25:33: ist.

00:25:34: Na gut, es könnte auch sein, dass die Instrumente damals noch nicht ganz so zuverlässig waren wie heutzutage, ist er jetzt auch schon ein ganz schönes Weilchen her und blitze.

00:25:43: Komm ja immer mal vor, als so ein natürliches Wetterphänomen.

00:25:47: Ich sehe schon, du bist skeptisch.

00:25:49: So ganz überzeugt bin ich noch nicht, genau.

00:25:51: Ja, das stimmt schon.

00:25:52: Aber es gibt noch eine mysteriöse Geschichte um ein Geisterschiff im Jahr eighteenhundertundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:26:10: Und das Schiff an sich sieht wirklich so aus, als sei es völlig intakt, aber es gibt keine Besatzung an Bord.

00:26:16: Der Kapitän der Ellen Orsten, der ist irgendwie fasziniert und geht mit seinen Leuten auf das Geisterschiff, um sich das genauer anzuschauen.

00:26:23: Und sie finden wirklich niemanden an Bord, also auch keine Toten.

00:26:27: Und sie beschreiben die Stimmung als unheimlich still.

00:26:30: Sie nehmen jetzt das Schiff unter Kontrolle und wollen es nach New York mitschleppen.

00:26:33: Doch als sie das Bermuda-Dreig durchqueren, da kommt es zu einem Sturm und die Schiffe werden voneinander getrennt.

00:26:39: Und als das Unwetter vorbeigezogen ist, da suchen sie das Geisterschiff und finden es tatsächlich wieder.

00:26:44: Doch nun sind auch die Besatzungsmitglieder der eigenen Leute, die sie dort an Bord gelassen hatten, spurlos verschwunden.

00:26:52: So erzählt man es sich.

00:26:54: Das finde ich schon mysteriös.

00:26:57: Vor allen Dingen, dass nur die Menschen verschwunden sind und nicht das Schiff untergegangen ist und keine Spuren von ihnen mehr sind.

00:27:02: Also merkwürdig.

00:27:05: Ja, total.

00:27:05: Aber es gibt natürlich auch ganze Schiffe, die im Bermuda-Dreieck verschwinden.

00:27:10: Zum Beispiel die USS Cyclops, ein über einhundertfünfzig Meter langes Frachtschiff der US Marine, das dreihundert Menschen an Bord und außerdem Manganerz geladen hat.

00:27:20: Hier siehst du ein Bild davon.

00:27:22: Also das ist nicht nur einfach untergegangen, sondern man hat es einfach nicht wieder gefunden.

00:27:26: Ist einfach wie vom Boden verschluckt oder vom Meer in diesem Fall.

00:27:29: Krass, weil das ist riesig.

00:27:32: Also ein riesiges Schiff.

00:27:33: Und ich könnte mir vorstellen, wenn das irgendwo untergeht.

00:27:36: Und man danach sucht, würde man es wohl schon finden.

00:27:39: Zumindest Teile davon, ne?

00:27:40: Ja, das Schiff startet am vierten März, in Rio de Janeiro und soll bis nach Baltimore fahren.

00:27:47: Doch auf dem Weg verschwindet es einfach spurlos.

00:27:49: Und wie du eben schon gesagt hast, man fragt sich, wie kann so ein großes Schiff einfach verschwinden, sich wie in Luft auflösen?

00:27:56: Und diese Frachter, die sind damals auch schon mit Funksystemen ausgestattet.

00:27:59: Ein Notruf wird aber nie abgesetzt.

00:28:01: Und es werden wirklich keinerlei Wrackteile gefunden, bis heute nicht.

00:28:05: Nichts.

00:28:06: Und interessanterweise verschwinden später erst nineteenhundertvierzig zwei Schwesternschiffe, beide mit ähnlicher Ladung unter nahezu identischen Umständen, also keine Notsignale und auch von den beiden keine Wrackteile.

00:28:19: Das gibt's doch nicht.

00:28:20: Also okay, dass sie sinken im Sturm, das kann ich mir noch vorstellen, aber nicht, dass sie gar nicht mehr auffindbar sind und auch keine Überbleibsel zu finden sind.

00:28:29: Das finde ich wirklich echt spucke.

00:28:31: Jetzt ist Carolin doch ein bisschen...

00:28:34: Fast passt du nicht.

00:28:37: Kann natürlich auch sein, dass es irgendwie an der Bauweise der Schiffe liegt oder so, weiß man nicht, zu diesem Zeitpunkt.

00:28:42: Aber vier Jahre später, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dez Und mal wieder eine Kompassstörung meldet.

00:29:02: Hier siehst du diese fünf Maschinen.

00:29:04: Und nochmal, die stürzen nicht ab, sondern sind einfach weg.

00:29:06: Die sind auch dann gleich weg.

00:29:08: Ich könnte mir jetzt vorstellen, dass es sehr tief dort ist, aber selbst da, wo die Titanic liegt, ist es ja sehr tief.

00:29:13: Und die hat man ja auch gefunden.

00:29:14: Das ist ja auch möglich, die noch anzusehen und dahin zu tauchen.

00:29:18: Deshalb kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, dass die sich jetzt alle Luft aufgelöst haben.

00:29:23: Herr Taylor meldet nämlich noch beim Kontrollturm, dass er sich verirrt hat und nicht weiß, wo er hinfliegen soll.

00:29:27: Also Taylor ist der, der die Richtung angibt für alle fünf.

00:29:30: Das hat immer einer das Kommando und die anderen müssen ihm folgen.

00:29:33: Und dass er da jetzt die Orientierung verliert, obwohl die ja recht nah an der Basis sind, das ist ja schon recht ungewöhnlich.

00:29:40: Und trotz diverser Versuche, den fünf zu helfen, finden sie den richtigen Weg nicht und verschwinden.

00:29:45: Gut, jetzt werden die irgendwann Treibstoffmangel gehabt haben, wenn du einfach in die falsche Richtung fliegst.

00:29:50: Aber vielleicht verschwinden sie ja auch unter mysteriösen Umständen.

00:29:53: Man weiß es nicht.

00:29:54: Jedenfalls schickt die Navy ein Aufklärungsflugzeug hinterher, um nach den fünf zu suchen.

00:29:59: Was passiert mit dem?

00:30:01: Zeig nicht, dass es auch verschwindet.

00:30:02: Ja.

00:30:03: Auch das verschwindet und auch da gibt es keinerlei Wrackteile.

00:30:06: Also wirklich nichts.

00:30:07: Das denkst du dir aus, Jule.

00:30:09: Nein, kein einziges Teil und das bei sechs verschwundenen Flugzeugen.

00:30:15: Hinterher heißt es dann etwas ironisch, die Maschinen sind wohl zum Mars geflogen.

00:30:20: Das wäre eine Erklärung.

00:30:21: Das wäre eine Erklärung.

00:30:22: Aber die Geschichte wirft natürlich Fragen auf, nämlich erstmal, warum funktioniert der Kompass nicht und warum verlor Taylor die Orientierung.

00:30:28: Also du siehst, es gibt diverse Vorfälle, die dafür gesorgt haben, dass das beim Muda Dreieck als Ort für unerklärliche Ereignisse gilt.

00:30:36: Also insgesamt sollen in den letzten einhundert Jahren mehr als fünfzig Schiffe und zwanzig Flugzeuge spurlos verschwunden sein.

00:30:43: und dazu kommt noch dass im Bermuda Dreieck noch sehr viele Schiffsfrags liegen, also die findet man.

00:30:49: Also da heißt es tatsächlich, kein Ort weltweit hat pro Quadratmeter eine so hohe Dichte an Schiffsfrags wie Bermuda.

00:30:56: Über hundert Schiffe sind bekannt und auch kartografiert, aber Forscher vermuten, dass da eher so an die dreihundert liegen.

00:31:03: Und die Frage ist ja immer, warum sind die Schiffe untergegangen und warum sind Flugzeuge einfach verschwunden?

00:31:10: Was jetzt hinter all dem stecken könnte, da gibt es wirklich etliche Theorien von Seeungeheuern, von außerirdischen, manche sprechen von Methanexplosionen, die Schiffe verschlucken oder von Monsterwellen.

00:31:21: Und es gibt Menschen, die halten Raumzeitsprünge in eine andere Dimension für möglich und zu denen gehört unser Pilot Bruce.

00:31:29: Nicht dein Ernst.

00:31:31: Der Bruce hat nämlich seine ganz eigene Theorie und wir darauf kommt, dass erfahren wir jetzt.

00:31:37: Denn Bruce, damit sind wir ja eben bei seiner Geschichte geendet, der befindet sich ja immer noch an diesem total mysteriösen Wolkentunnel.

00:31:45: Und das ist jetzt nicht einfach nur so ein Wolkenkorridor, sondern so eine Art Wirbel, haben wir ja auch schon so beschrieben.

00:31:50: Aber noch kein Pilot vor ihm hatte je von so einem Tunnel berichtet.

00:31:55: Bruce hat Angst, aber sein Wille zu überleben ist groß.

00:31:58: Er hält sein Flugzeug, die Bonanza auf Kurs, trotz des Gewackel und der Lichtreflexe.

00:32:03: Die Wände der Wolken sehen dicht aus, wie Schleier oder Dampf.

00:32:07: Es gibt Grelle, weiße, kühle Blitze.

00:32:10: Es ist, als hätte sein Flugzeug eine mysteriöse Schwelle in eine andere Welt übertreten.

00:32:17: Bruce schaut auf die Instrumente seiner Maschine und die zeigen nicht nur unzuverlässig an, sondern verhalten sich einfach komplett unsinnig.

00:32:24: Der Kurskreisel, der dreht sich, der Kompass bewegt sich gegen den Uhrzeigersinn.

00:32:29: Bruce fühlt sich wie in einer Achterbahn.

00:32:32: Er hat dieses Bauchgefühl, er fühlt sich schwerelos und gleichzeitig wird ihm aber klar, mit seinem Flugzeug ist eigentlich alles in Ordnung.

00:32:39: Also der Motor, der läuft sauber.

00:32:42: Aber er selbst, das hat er ja vorhin schon gesagt, hat einfach das Gefühl, dass er die Kontrolle nicht mehr hat.

00:32:47: Also sein Flugzeug fliegt wie fremdgesteuert.

00:32:50: Es scheint so, als würde der Tunnel selbst die Regie über seine Maschine übernehmen.

00:32:55: Sein Vater, der sagt nur noch zu ihm, versucht die Maschine stabil in der Mitte zu halten und das tut Bruce dann auch.

00:33:01: Er fixiert das Licht am Ende des Tunnels, die einzige Referenz, die er hat.

00:33:07: Er startet nach vorne zu diesem Licht und irgendwann wird das Licht wieder blauer.

00:33:12: Es wird ein Oval sichtbar und plötzlich passiert ist.

00:33:16: Sie verlassen den Tunnel und sind von einer Sekunde auf die andere wieder draußen.

00:33:20: Bruce beschreibt die Situation im Nachhinein so.

00:33:24: Dann sah ich diesen horizontalen Tunnel.

00:33:28: Ich dachte, Das ist der einzige Weg aus dem Inneren des Sturms zu fliehen.

00:33:33: Als ich hineinflog, fornten sich sofort diese seltsamen Linien.

00:33:40: Dann merkte ich, dass sie sich langsam gegen den Uhrzeigersinn drehten und sie führten bis ans Ende des Tunnels.

00:33:48: Alle Navigationsgeräte versagten und der Kompass drehte sich langsam von ganz allein.

00:33:54: Der Tower in Miami konnte uns nicht orten.

00:33:58: Mein Vater fragte über Funk, was heißt das, ihr könnt uns nicht orten.

00:34:03: Als wir aus dem Tunnel kamen, blickte ich zurück und sah, wie er direkt hinter uns zusammenfiel.

00:34:10: Und gleichzeitig empfand ich diese unglaubliche Schwerelosigkeit mit einem Gefühl von Aqua-Planning, als würden wir schwerelos vorwärtspringen.

00:34:23: Der Lotze meldete sich wieder über Funk und war sehr aufgeregt.

00:34:27: Er sagte, dass er ein Flugzeug direkt über Miami Beach auf dem Radar hat.

00:34:32: Also sah ich auf meine Uhr.

00:34:35: Wir waren etwa dreiunddreißig Minuten geflogen.

00:34:38: Okay, das sind wir nicht.

00:34:41: Dann sah ich nach unten.

00:34:43: Direkt unter uns war Miami Beach.

00:34:45: Wir waren auf dreitausend Meter.

00:34:47: Also ich habe jetzt mal zwei Theorien ganz kurz.

00:34:49: Das ist ja auch so Hurricane.

00:34:52: Zone.

00:34:52: Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass da schon durchaus Wirbeltstürme unterwegs sind, die vielleicht dafür sorgen, dass Schiffe, Kentern, das Flugzeuge durch die Gegend gewirbelt werden, dass es vielleicht auch so spiralförmige Winderscheinungen gibt.

00:35:06: und vielleicht ist ja auch irgendwas mit dem Magnetfeld, dass alle Kompassnadeln verrückt spielen.

00:35:12: Aber das erklärt natürlich nicht, warum die einfach alle so verschwinden und nicht irgendwo dann wiedergefunden werden können.

00:35:17: Und das mit der Uhrzeit jetzt eben, das habe ich auch nicht so ganz verstanden.

00:35:20: Warum das jetzt ungewöhnlich ist?

00:35:22: Also erst mal zu dem Magnetfeld, da hast du schon mal keine schlechte Theorie.

00:35:25: Das werde ich später mal erklären.

00:35:27: Sehr gut aufgepasst.

00:35:28: Aber warum ist das mit der Zeit ungewöhnlich?

00:35:30: Weil man für diese Strecke normalerweise viel länger braucht.

00:35:33: Also er sagt, es kann nicht sein, dass wir jetzt schon in Miami Beach sind.

00:35:37: Bruce besinnt sich jetzt so auf die Grundlagen, die er in seiner Pilotenausbildung gelernt hat.

00:35:41: Also Geschwindigkeit, Spritverbrauch, so einen mentalen Kompass hat man ja auch so ein bisschen.

00:35:46: Und laut der Abflugzeit, der Steiggeschwindigkeit und der durchschnittlichen Geschwindigkeit, müssten sie jetzt eigentlich erst irgendwo südwestlich von Miami sein, also in der Nähe der Bimini-Kette.

00:35:56: Und Bruce ist deshalb verwirrt.

00:35:57: Er schaut aber nach unten und stellt fest, doch das kommt mir schon sehr vertraut vor, sie haben tatsächlich Miami Beach erreicht.

00:36:05: Und die Uhrzeit, die sagt ihm, sie haben mit ihrer Bonanza etwas Unmögliches geschafft.

00:36:10: Sie haben Florida in weniger als einer Stunde erreicht.

00:36:14: Und das ist verrückt, das sagt er dazu.

00:36:18: Ich bin diese Route auf direktem Weg ein Dutzend mal geflogen und es dauerte immer eine Stunde und zwanzig Minuten.

00:36:25: Das war ein indirekter Kurs, etwa achtzig Kilometer länger und es dauerte nur siebenundvierzig Minuten.

00:36:32: Ich wusste nicht, was passiert war, nur, dass es etwas Unglaubliches war.

00:36:37: Was soll das jetzt sein?

00:36:39: Tja, Bruce denkt, es habe eine Art Raumzeitsprung.

00:36:44: weil er sich anders nicht erklären kann, wie er von A nach B sonst so schnell gekommen sein soll.

00:36:50: Also er sagt, der Tunnel war wie ein Weg in oder durch eine andere Dimension und er ist sich sicher, dass das, was da passiert ist, jedenfalls nichts Gewöhnliches war.

00:37:00: Er erklärt es auch nochmal.

00:37:03: Ich habe dreißig Jahre gebraucht, um das zu erforschen und jeden Tag darüber nachgedacht, bis ich schließlich auf die Theorie kam, dass dieser Nebel und ich nenne ihn elektronischen Nebel, sich mit dem Flugzeug verbindet.

00:37:18: Wenn er an dir haftet, kann es dich verwirren und die räumliche Orientierung in Gehirn stören.

00:37:27: Manchmal ist es hart, wenn Menschen mich bloßstellen wollen.

00:37:30: Aber ich bin bereit, mit jedem darüber zu reden, denn ich weiß, was passiert ist.

00:37:38: Vielleicht hatte er sowas wie Rückenwind durch diese Zirkulation und ist deshalb schneller gewesen.

00:37:44: Also er deutet damit an, dass ihm auch die anderen Leute nicht so wirklich glauben, oder?

00:37:48: Ja, es gibt halt so die einen und die anderen.

00:37:50: Also es gibt Wissenschaftler, die ihm glauben.

00:37:52: Es gibt aber auch Andri sagen, das ist totaler Quatsch.

00:37:55: Aber tatsächlich stellt sich natürlich die Frage, was könnte denn jetzt wirklich passiert sein?

00:37:59: Also Bruce ist sich wirklich sicher, dass er schneller geflogen ist als normal und auch, dass er weniger Benzin verbraucht hat.

00:38:12: Also er sagt, als ich gelandet bin, da habe ich auf die Uhr geschaut.

00:38:14: Der Flug hat nur siebenundvierzig Minuten gedauert und ich dachte, das macht keinen Sinn.

00:38:18: Ich bin diese Strecke Dutzendmal geflogen und es hat immer so eine Stunde zwanzig gedauert.

00:38:24: Als ich in den Tunnel geflogen bin, da hat es nur drei Minuten gedauert, um hundert Meilen zurückzugehen.

00:38:30: Und immer wenn wir gelandet sind, da tanken wir die Maschine direkt wieder auf und in diesem Fall haben wir nur neunundzwanzig Galonen gebraucht.

00:38:39: Das hier ist die Original Tankwittung.

00:38:41: Wir haben also zehn Galonen gespart.

00:38:43: Das ist doch ein Beweis dafür, dass der Flug irgendwie kürzer war.

00:38:47: Das erzählt Bruce nämlich in der Doku Mysteries Decoded by Muda Triangle.

00:38:52: Da zeigt er der Reporterin auch diese Tankwittung.

00:38:55: Aber ob das jetzt wirklich das Original war, wer weiß das schon, ne?

00:38:58: Also ich glaube, was sicher passiert ist, Bruce ist, wie du sagst, in der Art Unwetter geflogen.

00:39:03: Denn, und das bestätigt auch Albern, solche Wolkentunnel, wie er die da beschreibt, die gibt es eigentlich gar nicht.

00:39:10: Diese Annahme, das ist möglicherweise ... Tunnel in Wolken gibt oder sich da etwas bildet, das lässt sich physikalisch nicht bestätigen, das gibt es nicht.

00:39:19: Das ist dann, wenn eine rein optische Erscheinung tatsächlich bei der Anzahl der ganzen Gewitterwolken, die entstehen und eine Spirale entsteht dadurch nicht, dass was passiert durch die ganzen Opfenabwinde bei so einer Gewitterwolke mit Windgeschwindigkeiten von zwei bis dreieinhalb Kilometer pro Stunde und wenn dann ein Flugzeug beispielsweise durchfliegt.

00:39:41: kann den Eindruck erwecken, dass es dann zu spiralförmigen Tunnelsituationen kommt.

00:39:47: Aber physikalisch gesehen gibt es kein Beweis dafür, dass sich dann eben einen besonderen Raum innerhalb der Wolke eröffnet und sich dann eben so konstruiert, dass das ein Tunnel oder eine Spirale ergibt.

00:40:01: Ja, da bin ich bei Alban.

00:40:02: Da glaube ich er ihm.

00:40:03: Du glaubst an die Physik.

00:40:07: Ja, vielleicht kam es ihm wirklich einfach so vor wie so ein Tunnel.

00:40:09: Man ist da ja auch irgendwie, man sieht nicht viel, es wird hell und dunkel, man kann das ja auch eh gar nicht so genau abschätzen.

00:40:16: Und klar, ich finde die Sache mit der schnelleren Geschwindigkeit und mit dem Benzin ist es natürlich schon auffällig, aber vielleicht spielt ihm ja auch einfach seine Erinnerung einen Streich.

00:40:24: Das sagt zumindest mein Onkel Hartmut.

00:40:27: Es gibt ja Phänomene, die nicht erklärbar sind, aber dass er zum Beispiel so eine hohe Geschwindigkeit hat und in der Hälfte der Zeit dort angekommen ist, das glaube ich nicht.

00:40:38: Ich glaube, ich hatte das auch schon in der Stresssituation, wo ich aus Asien gekommen bin, wo ich mich in der Stunde gerechnet hatte.

00:40:44: Wenn man Stress hat und durch so ein Gewitterflug hast du ja Stress.

00:40:48: dass du dann die Zeit ein bisschen unterschätzt hast.

00:40:52: Der behauptet ja, er wüsste, wann er losgeflogen ist.

00:40:55: Ich glaube, dass das eher ein Irrtum war.

00:40:57: unter Stress, denn solche Geschwindigkeiten, dass der Doppel zu schnell fliegt, die Standartgeschwindigkeit sind hundertvierzig Ploten, also so ungefähr zuhundertfünfzig, zuhundert achtzig Stundenkilometer.

00:41:07: Ich glaube nicht, dass er mit fünfhundert Winget mit der Beach hätte fliegen können.

00:41:12: Also das ist für mich unerkehrlich, dass sich das Flugzeug zerlegt in der Luft.

00:41:16: Also ich habe Geschwindigkeit.

00:41:17: Also das ist ein bisschen.

00:41:20: Das finde ich halt ganz interessant, weil du hast ja die Theorie, dass vielleicht der Sturm dafür gesorgt hat, dass er viel schneller geflogen ist.

00:41:26: Da sagt mein Onkel als Flieger ja jetzt, nee, das kann irgendwie nicht sein, doppelt so schnell kannst du nicht fliegen, dann zerlegt sich die Maschine.

00:41:32: Also das kann es nicht sein.

00:41:33: Ich meine, die Frage ist halt, die waren zu dritt.

00:41:36: Jetzt hat ja aber auch keiner wahrscheinlich vorher genau aufge- also haben die wirklich zu dritt kontrolliert, wie spät es wirklich war und hat dann der Flughafen in Miami wirklich geguckt, wie spät ist es jetzt?

00:41:46: Kann man das wirklich alles nachweisen?

00:41:47: Da müsste man jetzt mit den Beteiligten sprechen, ne?

00:41:49: Also vielleicht haben sie sich auch einfach geirrt und das ist, wie mein Onkel sagt, dass er einfach dachte, sie seien viel schneller gewesen und er war einfach durch den Stress ein bisschen durcheinander.

00:41:58: Kann man ja auch verstehen, wenn du in so ein krasses Gewitter kommst und denkst, du kommst da nicht mehr raus, ne?

00:42:03: Ja, absolut.

00:42:04: Also das halte ich auch für eine sehr plausible Erklärung.

00:42:06: Ich meine, du weißt ja auch nicht, du weißt ungefähr, wann du am Flughafen bist, aber ob du jetzt wirklich die exakte Uhrzeit des Staats weißt, wenn du es nicht dokumentierst.

00:42:15: Normalerweise wird das dokumentiert.

00:42:17: Also das weiß ich, wenn ich mit meinem Onkel geflogen bin, die tragen das in so ein Buch ein.

00:42:20: Aber trotzdem keine Ahnung.

00:42:22: Oder vielleicht hat sich durch diese Strahlung, vielleicht haben sie auch die Uhren verstellt, kann sowas sein.

00:42:25: Also vielleicht ist es auch sowas, was passiert ist.

00:42:28: Aber Bruce bleibt dabei, also er glaubt, das sei eine Art Zeitsprung gewesen.

00:42:33: Und er ist sich auch sicher, dass dieser mysteriöse Flug-IX mit den fünf US-Navy-Maschinen in einen ähnlichen Tunnel geraten sein muss und deshalb vielleicht in eine andere Dimension geflogen ist.

00:42:44: Tja, aber sind solche Raumzeit?

00:42:47: Sprünge theoretisch möglich.

00:42:48: Kann man durch Raum und Zeit fliegen?

00:42:51: Es gibt Wissenschaftler, die sagen ja, wenn das Raumzeitgefüge gefaltet wird und man dadurch dann schneller von einem Punkt zum anderen kommt, also wenn die Raumzeit irgendwie gekrümmt wird und man dann so entfernte Punkte in Raum und Zeit verbinden kann.

00:43:04: Ich muss sagen, ich war nicht so gut in Physik, deshalb ich kann es nicht wirklich erklären.

00:43:08: Ich bin jetzt auch kurz aufgestiegen.

00:43:10: Aber es ist auf jeden Fall so, um Zeitreisen im Sinne der Relativitätstheorie zu ermöglichen, müssten Objekte auf extreme Energien beschleunigt werden, um dann eben quasi diese Raumzeit zu krümmen oder so Wurmlöcher zu öffnen, also sowas gibt es wirklich, aber kann jeder nachlesen, der sich näher damit befassen will.

00:43:28: Und Bruce sagt eben, er kann sich vorstellen, dass solche Energien in starken Gewittern und Unwettern freigesetzt werden.

00:43:34: Allerdings, der Physiker Michio Kaku, den die Reporterin in ihrer Doku Mysteries Decoded by Muda Triangle befragt, der sagt folgendes dazu.

00:43:48: Also er sagt selbst die ganze Energie der Erde mit all den Gewittern.

00:43:52: Der ganzen Energie reicht nicht aus, um in Raum und Zeit zu wandeln.

00:43:56: Es gibt nur eine Möglichkeit, eine theoretische Möglichkeit, wenn man die Energie eines

00:44:01: Sterns kontrollieren könnte.

00:44:04: Okay, und dass die drei in ihrem kleinen Flugzeug das geschafft haben, ist vielleicht nicht ganz so realistisch, würde ich sagen.

00:44:10: Aber was ich interessant finde, was ja stimmt, ist, dass Flugzeuge und Schiffe verschwinden und dass eben viele Probleme mit den Zeigern, mit dem Kompass passiert sind.

00:44:20: Also da muss ja schon was dran sein.

00:44:23: Ja, definitiv.

00:44:24: Da gibt es einiges, was stimmt und eben auch unterschiedliche Gründe, die zu den jeweiligen Katastrophen geführt haben könnten.

00:44:30: Und mein Onkel Hartmut hatte auch eine Idee.

00:44:33: Meistens sind ja Unfälle basierend auf menschliches Versagen.

00:44:37: Und die Schiffe, die dort auch schon in Früherzeit gestrandet sind, die hatten ja keinen Kreiselkompass im sechzehn Jahrhundert oder siebzehn, achtzehn Jahrhundert.

00:44:48: Die hatten keinen Magnetkompass.

00:44:50: Und selbst, dass sie eine Fliegerstaffel im Zweiten Weltkrieg mit oder zu dieser Zeit mit fünf Maschinen sind ja falsch geflogen, weil die sich nicht auf den Kurskreis verlassen haben.

00:45:00: Wir haben wieder Lieder gesagt, wir sind alle hinten ja nah und dann sind sie vom Kurs abgekommen und sind schließlich ins Meer gefallen, wie der Sprit alle war.

00:45:09: Also das ist immer menschliches Versagen, denke ich, und auch diese Erzfrachter, die da oben sind.

00:45:14: Untergegangen sind bei der Mutterdreiheit, die man dann nicht gefunden hat, die sind dann irgendwann in schwere See gekommen.

00:45:20: Und das Problem ist ja, weil diese Monsterwellen, wenn so eine Welle die dreißigvierzig Meter hoch ist, da kann man schicken, Chance.

00:45:27: Diese Wellen entstehen da und das ist ja bekannt.

00:45:30: Das Schiff findet es dann nicht wieder.

00:45:32: Die kommt vom Kurs ab und die... V.a.

00:45:35: weiter und irgendwann ist der Ozean so tief.

00:45:37: In der Nähe von Bermuda selber ist es ja nicht tief, das ist ja ja flach, aber da ist ja dieses Mal eine Sitzvorkommen, wo das in der Nähtschwahlung herkommt.

00:45:45: Ich denke, es ist so ganz großen Anteil, es ist ein Schäler der Kapitän und der Piloten, dass sie falsch entscheiden.

00:45:53: Gerade wenn man weiß, dass dort diese Magnisitvorkommen sind bei Muda-Dreif, wo eben auch in dieser Region solche Schlechtwetter, Monsterwellen, Unwetter entstehen, da muss man lieber sagen, tut mir leid, ohne mich, lieber bleibe ich.

00:46:08: Zu Hause sogar drehe oben.

00:46:09: Ja, ob man jetzt wirklich zu Hause bleiben muss, das werden wir gleich noch klären.

00:46:12: Aber mein Onkel hat jetzt ja einige Möglichkeiten angerissen.

00:46:15: Wir sortieren mal.

00:46:16: Also die Grundtheorie ist, dass er sagt, das sind am Ende alles Einzelfälle und die Unglücke können einfach verschiedene Ursachen haben.

00:46:23: Die Kompasse hast du jetzt ja schon angesprochen, denn schon Kolumbus sprach ja davon, dass ein Kompass ausgefallen ist.

00:46:28: Taylor von Flug-IX ebenfalls und auch Bruce hat ja erzählt, dass seine Instrumente verrückt gespielt haben.

00:46:34: Und es gibt tatsächlich eine wissenschaftlich fundierte Theorie, bei der es um die magnetischen Anomalien der Region geht.

00:46:41: Also es ist ja auch bekannt, dass das Magnetfeld der Erde an bestimmten Orten tatsächlich unregelmäßig ist und das könnte beim Bermuda-Dreik der Fall sein.

00:46:50: Dadurch könnten dann Navigationsinstrumente wie Kompass oder GPS gestört werden und eben dafür sorgen, dass Schiffe und Flugzeuge vom Kurs abkommen.

00:46:58: Ja, wie kommt das?

00:46:59: Also die Bermuda-Inseln sind ja Überreste eines uralten Vulkans und der vulkanische Untergrund, der könnte einiges erklären, wie der Forscher Nick Hutchins in einer ZDF-Doku sagt.

00:47:11: Damals war das eine riesige Vulkaninsel.

00:47:15: Es hat etwa neunzehn Millionen Jahre gedauert, bis es vollständig erodiert war.

00:47:21: Bis auf den Meeresspiegel.

00:47:23: Das meiste davon ist jetzt um Bermuda herum verteilt.

00:47:28: Man kann es hier sehr gut sehen.

00:47:30: Dieser schwarze Sand ist von der alten Vulkaninsel übrig geblieben.

00:47:34: Das ist der einzige Ort an Land, wo man das sehen kann.

00:47:38: Der Rest wurde ins Meer gespült und liegt dort unter einer dicken Schicht.

00:47:44: Diese Schicht sind fünfhundert Milliarden Tonnen Magnetins.

00:47:49: Und Magnetit ist das stärkste natürliche magnetische Mineral der Erde.

00:47:57: In diesem Gestein ist genug Magnetreisen, um einem Kompass zu beeinflussen.

00:48:02: Schon allein diese kleine Menge hier.

00:48:04: Man kann es sehen, wenn ich den Kompass darüber bewege.

00:48:08: Er verstellt sich.

00:48:09: Nicht viel, drei oder vier Grad.

00:48:12: Aber genug, um eine Tragödie auszulösen.

00:48:14: Man kann sich vorstellen, was fünfhundert Milliarden Tonnen anrichten könnte.

00:48:18: Krass, das klingt logisch, finde ich.

00:48:19: Also er geht auch davon aus, dass die Kompasse verstellt wurden.

00:48:23: Genau, und dass die Piloten oder Kapitäne dann eben die Orientierung verlieren.

00:48:27: und dann ist es dann eben am Ende menschliches Versagen.

00:48:30: Wenn du nicht mehr weißt, wo du hinfährst oder hinfliegst, dann können natürlich Unglücke geschehen.

00:48:35: Tja, und wenn wir jetzt schon mal bei den Bermuda Inseln sind und wir uns jetzt fragen, warum liegen da so viele Schiffsfrags?

00:48:40: Also da gibt es ja dieses Korallenriff, das die Bermuda Inseln umgibt.

00:48:45: Das kann man aus der Luft sehr gut erkennen, wenn man aber auf dem Wasser ist, dann nicht.

00:48:49: Und das Riff ist durchaus gefährlich, weil die höchsten Stellen direkt unter der Wasseroberfläche liegen.

00:48:54: und diese scharfkantigen Riffe können natürlich auch zum Verhängnis werden, wenn du mit nem Schiff darauf aufläufst.

00:48:59: Und das könnte zumindest eine Erklärung sein, warum da so viele gesunken sind in der Region.

00:49:03: Weil, wenn du dann vielleicht früher auch nicht, es gibt ja, glaube ich, mittlerweile haben Schiffe ja auch so Geräte, die dann sehen können, wenn dir ein Hindernis in den Weg kommt, aber das war ja sicherlich in der früheren Zeit noch nicht so.

00:49:13: Und so sind da vielleicht einfach viele gekenntert.

00:49:16: Ja, und diese hohen Wellen, die dein Onkel angesprochen hat, diese vierzig Meter hohen Wellen und dann diese Stürme, also da kommt ja ein zum anderen.

00:49:23: Genau das Wetter, das ist ja eh immer ein Problem auf hoher See und Stürme und Unwetter, die gibt es eben in der Region des Bermuda-Dreix wirklich ohne Ende.

00:49:30: Also allein die Hurricane Season, die hast du ja auch schon angesprochen, die läuft von Mitte Ende Juni bis Ende November und auch noch in der Zeit kurz davor oder danach, kann es wirklich heftige Stürme geben.

00:49:41: Wenn man dann in so ein Unwetter gerät, die Sicht ist schlecht, die Motoren schalten ab, man kann nicht mehr steuern oder funken und im Zweifel findet dann auch niemand die Überreste, wenn man kennt hat.

00:49:50: Also Experten sagen, der Ozean ist in der Hurricane-Zeit wirklich eine Todeszone.

00:49:56: Und, und das habe ich jetzt noch nicht gehört, es gibt ein weiteres Phänomen, nämlich weiße Sturmböen.

00:50:01: Das sind Unwetter ohne dunkle Wolken oder Niederschläge, die kommen völlig überraschend.

00:50:05: Und weil sie eben auch nicht dunkel sind, kann man sie auch nicht vorher erkennen.

00:50:08: Und die können ebenfalls so heftig sein, dass Schiffe sinken.

00:50:12: Und apropos überraschend, die Monsterwellen, die mein Onkel und du ja schon angesprochen haben, was das ist, das hat uns Wetterexperte Albern auch noch mal erklärt.

00:50:23: Monsterwellen sind kurz gesagt die größten Wellen, die es auf unserem Planeten gibt.

00:50:29: Die erreichen eine Höhe meist von zwanzig oder dreißig Meter.

00:50:33: Es gab aber auch schon welche, die sind sogar vierzig Meter hoch gewesen.

00:50:37: Also größer als ein Wohnhaus kann man sich teilweise gar nicht vorstellen und haben natürlich dadurch auch eine immense Energie, die freigesetzt wird, sobald die irgendwo auf etwas treffen.

00:50:48: Und grob gesagt entstehen diese Monsterwellen dann, wenn sich viele Wellen überlappen auf dem Ozean.

00:50:56: Hier schließt sich auch so ein bisschen der Kreis, weil beim letzten Mal haben wir ja über Maya gesprochen, die diese Monsterwellen ja gesurft ist.

00:51:03: Ja, das ist

00:51:03: krass, ja.

00:51:04: Aber

00:51:04: klar, wenn die Wellen so groß sind wie Hochhäuser und die auf den Schiff krachen, dass dann vielleicht nicht mehr viel von diesem Schiff übrig ist und es deshalb nicht gefunden wird, das kann natürlich eine Erklärung sein.

00:51:16: Ja, und diese Monsterwellen, die können eben Schiffe wirklich versenken.

00:51:19: Und in meiner Heimatstadt Hannover gibt es witzigerweise ein Forschungszentrum, das ich genau mit diesen Monsterwellen befasst.

00:51:25: Und die haben da einen Test gemacht, die haben als eine Wellenmaschine und haben dann einen Schiff genommen, Maßstabgetreu gegenüber der Welle und dieses Testschiff ist wirklich komplett überspült worden und untergegangen.

00:51:36: Also diese Monsterwellen sind einfach extrem hoch, super stark, unberechenbar.

00:51:40: Und tauchen eben vor allem plötzlich und ohne Vorwarnung auf.

00:51:43: Wie Albert das gesagt hat, die entstehen halt, wenn mehrere Wellen so aufeinander kommen, wenn eine schneller ist als die andere.

00:51:48: Das kannst du natürlich auch schlecht absehen.

00:51:49: Das kannst du auch nicht vorher sehen.

00:51:51: Und die können dann eben wirklich auch richtig große Schiffe komplett überfluten und innerhalb von Sekunden zum Kenntan bringen.

00:51:59: Dann gibt es noch eine weitere Theorie.

00:52:01: Es geht um Methangas.

00:52:02: Das heißt, das Bermuda-Drei könnte durch Methangasvorkommen unter dem Boden belastet sein.

00:52:07: Also so eine plötzliche Freisetzung könnte die Wasserdichte verringern und Schiffe und Flugzeuge schnell sinken lassen.

00:52:14: Und in einer Doku, die ich mir angeguckt habe, haben Forscher ein Experiment gemacht mit Trockeneis in einer Flasche, das eine ähnliche Explosion auslösen könnte.

00:52:23: Und in dem Fall war es tatsächlich so, dass die Explosion so stark war, dass das Testschiff versenkt wurde.

00:52:29: Aber in Bermuda III wurde noch keine Explosion dieser Art beobachtet, also eher eine umstrittene Theorie.

00:52:36: Und dann gibt's natürlich noch diese wilden Theorien, um riesige Seeungeheuer, die Schiffe einfach verschlucken oder zum Kenntan bringen, dass es Aliens gibt oder dass sich im Bermuda-Dreieck die verlorene Stadt Atlantis befindet und mysteriöse Kräfte hinterlassen hätte.

00:52:51: Und dann gibt's auch Spekulationen, um blaue Löcher im Meeresgrund, die in andere Zeiten führen.

00:52:56: Okay, jetzt wird's abgefahren.

00:52:57: Ja, wobei diese blauen Löcher übrigens, die gibt's tatsächlich.

00:53:00: Das sind so unterirdische Gänge am Meeresboden, die so ein Netzwerk bilden.

00:53:04: Ja, allerdings führen die, soweit man das weiß, nicht in andere Zeiten und sind auch nicht groß genug, um jetzt wirklich riesige Schiffe irgendwie zu verschlucken oder so.

00:53:13: Aber viele dieser ganzen Theorien, die finden sich in einem sehr berühmten Buch wieder von Charles Burlitz.

00:53:18: In den Siebzigern brachte er bei Muda Triangle raus.

00:53:22: Es war ein absoluter Bestseller, also zwanzig Millionen Mal verkauft, in dreißig Sprachen übersetzt.

00:53:27: Und das Problem war nur leider, viele seiner Beweise waren einfach falsch.

00:53:32: Aber der Mythos war geboren.

00:53:34: Das

00:53:34: hat die Leute interessiert und sie haben die Bücher gekauft.

00:53:36: Aber was ist denn jetzt schlussendlich dran, dann dem Ganzen?

00:53:39: Naja, also du hast ja die Statistik vorhin angesprochen, ne?

00:53:42: Also statistisch gesehen gibt es im Bermuda-Dreik nicht mehr Unfälle als in anderen Seegebieten.

00:53:48: Du hattest da den richtigen Griecher.

00:53:50: Also was die Zwischenfälle angeht, ist das Bermuda-Dreik gar nichts Besonderes.

00:53:53: Jedenfalls ist es nicht irgendwie so ein schwarzes Loch, das Schiffe und Flugzeuge einfach verschwinden lässt.

00:53:58: Also die statistischen Daten geben das jedenfalls nicht her.

00:54:01: Die Geheimnisse und Gefahren werden eher durch Falschmeldungen befeuert und dramatisiert, aber die Menschen lieben natürlich Mythen und mysteriöse Geschichten, weil die einfach die Fantasie beflügeln.

00:54:12: Und tatsächlich gibt es für die meisten Vorfälle dann am Ende doch eine ganz logische Erklärung.

00:54:17: Also eine Neuuntersuchung von Flug neunzehn geht einfach davon aus, dass es sich schlicht um menschliches Versagen gehandelt hat, also einfach Navigationsprobleme und schlechtes Wetter.

00:54:28: Pilot, der den Weg angibt, hat gesagt, wir fliegen nach Ostenstadt, nach Westen, wie auch immer, und die fliegen einfach aufs Meer hinaus.

00:54:34: Und dann haben sie irgendwann kein Benzin mehr, dann gehen sie halt einfach irgendwann runter.

00:54:39: Und bei der USS Cyclops und diesen Schwesterschiffen ist es wahrscheinlich, dass die einfach überladen waren oder sogar falsch beladen.

00:54:46: Da gibt es halt so Zeichnungen, die man sich angucken konnte, wie die da in den Frachträumen irgendwas untergebracht haben.

00:54:51: Und diese Ladung, die sie hatten, war halt irgendwie außergewöhnlich schwer.

00:54:54: Da kann es sein, dass das auch der Grund ist, warum die Schwester-Schiffe auch gesunken sind, weil die ja das Gleiche an Bord hatten und das eben schlechtes Wetter einfach zum Sinken geführt haben könnte.

00:55:04: Und dass man keine Wrackteile gefunden hat, kann an diesen ganz, ganz starken Strömungen da liegen und auch an dem Golfstrom.

00:55:10: Und grundsätzlich ist das Bermuda III eben für die wechselhaften Wetterbedingungen bekannt.

00:55:14: Es gibt eben diese Stürme und Monsterwellen und eben die Kompassabweichung.

00:55:19: Also muss man wie in anderen raunen Seegegenden wahrscheinlich eher Angst vor der Natur haben.

00:55:24: und weniger vor diesen mysteriösen Vorkommnissen.

00:55:27: Definitiv, auch wenn Bruce Gernen was an Los behauptet.

00:55:30: Ich glaube einfach, dass wenn da auf einmal die Zeige und die Kompass und die alle verrückt spielen, dass man dann leicht dazu neigen könnte, zu denken, okay, hier ist jetzt irgendwas

00:55:39: höher.

00:55:40: Genau, jemand hat da Einfluss genommen.

00:55:42: Genau.

00:55:43: Wer das nicht dabei gewesen, glaube ich, hätte man gar nicht so diese ganzen Mythen gesponnen, um das bei Mutter Dreijag.

00:55:49: Ja, und was ist jetzt das gelöste Rätsel, was du am Anfang noch angesprochen hast?

00:55:53: Ja, also da geht es noch um die Frage, ob Bermuda ein geologischer Sonderfall ist.

00:55:58: Also Forscher haben die Erdschichten unter den Bermuda-Inseln untersucht und die haben eigentlich erwartet, dass sich unter der ozeanischen Kruste der Erdmantel befindet.

00:56:07: Da gibt es jetzt aber eine zwanzigkilometer dicke Gesteinsschicht, die zwischen der ozeanischen Kruste und dem Erdmantel quasi eingeschoben ist und das sei anders als alles andere auf der Erde.

00:56:18: Ich will jetzt nicht ins Detail gehen, es ist zu kompliziert, aber es hat was mit früheren vulkanischen Aktivitäten zu tun.

00:56:23: Aber meine Vermutung, weil das jetzt wieder so was Besonderes ist und eine ganz spektakuläre Meldung, lässt sich auch daraus bestimmt wieder eine mysteriöse Theorie entwickeln.

00:56:33: Vielleicht steckt da drin Atlantis oder die Aliens oder

00:56:36: ein Tunnel?

00:56:37: Ja, mein Tunnel.

00:56:39: Ein Tunnel in die andere Zeit, vielleicht ist er da.

00:56:41: Ja, vielleicht kann man sich da in diese Schicht graben und dann landet man doch irgendwo anders.

00:56:46: Tja, was denkt ihr denn jetzt?

00:56:47: Also das würde uns natürlich interessieren.

00:56:50: Ist das beim Nuderdreik wirklich mysteriös?

00:56:52: Sind es übersinnliche Kräfte, die da am Werk sind?

00:56:55: Oder glaubt ihr eher den wissenschaftlichen Erklärungen?

00:56:58: Was denkt ihr über Bruce-Erlebnis in diesem Tunnel?

00:57:01: Schreibt es uns mal unter unseren Post bei Instagram auf sistersandcrime.podcast oder kommentiert vielleicht bei Spotify.

00:57:08: Ich bin sehr gespannt.

00:57:09: Was unsere Sistis sagen.

00:57:11: Ich

00:57:11: bin auch gespannt, ob er auf meiner Seite steht oder auf der Seite von Bruce.

00:57:16: Auf jeden Fall war es echt eine ganz, ganz tolle Story.

00:57:19: Und ich bin jetzt ein bisschen schlauer geworden.

00:57:20: Danke.

00:57:20: Kannst

00:57:21: du jetzt auch einen Flugschein machen?

00:57:22: Hast du dich schon

00:57:22: gut vorbereitet?

00:57:23: Hat mich überzeugt.

00:57:24: Ich habe jetzt Lust auf Sting oder eher weniger vielleicht.

00:57:26: Ich mein, man weiß es ja nicht, was ich interessant finde.

00:57:28: Bruce hat noch an irgendeinem Urteilung gesagt, so nach dem Motto er glaubt fester ran, dass das jetzt irgendwie in fünfzig oder hundert Jahren bewiesen werden wird.

00:57:34: Seine Theorie.

00:57:35: Seine

00:57:35: Theorie.

00:57:36: Das kann ja schon sein.

00:57:37: Ich meine, es gibt ja ganz viele Geschichten in der Vergangenheit, wo die Menschheit gesagt hat, das ist auf keinen Fall möglich.

00:57:42: Und am Ende kam das Gegenteil raus.

00:57:44: Lassen wir

00:57:45: uns überraschen.

00:57:45: Hoffentlich erleben wir es noch in fünfzig Jahren.

00:57:47: Könnte sein.

00:57:48: Ja, könnte sein.

00:57:49: Vielleicht finden wir dann doch die Raumzeitsprünge und vielleicht finden wir dann Flug neunzehn, doch in einer anderen Dimension.

00:57:54: Wir

00:57:55: halten euch auf dem Laufenden.

00:57:56: Also dann gibt es ein Update zu dieser Folge und ich entschuldige mich bei Bruce.

00:58:00: Wenn er das dann noch erleben wird, verstimmt nicht.

00:58:03: Naja, in diesem Sinne, wir freuen uns auf die nächste Happily-True-Folge.

00:58:07: Da werden wir uns auch was Schönes, Spannendes ausgucken.

00:58:09: Wir hoffen, euch gefällt das, gebt uns mal Feedback.

00:58:11: Und in diesem Sinne bis in zwei

00:58:13: Wochen.

00:58:13: Macht's gut!

00:58:14: Ciao!

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