True Crime Briefing 15: Hollywoodstar Charlize Theron - Die Nacht, als ihr Vater sie töten will

Shownotes

Obwohl Gewalt ihr Leben geprägt hat, weiß Charlize schon vorher, dass in dieser Nacht etwas schreckliches passieren wird. Ihr Gefühl sagt ihr, dass heute etwas anders ist. Und schon an der Art, wie ihr Vater Charles am Haus vorfährt, kann sie erkennen, wie groß seine Wut, seine Frustration ist. Und so hört sie wenige Minuten später, wie ihr eigener Vater ins Haus einbricht. Er verschafft sich gemeinsam mit seinem Bruder Zutritt, feuert mit seiner Pistole auf die Schlösser, damit sich die Türen öffnen lassen. In diesem Moment ist ihr klar: Er ist hier, um sie zu töten. Charlize und ihre Mutter verbarrikadieren sich im Schlafzimmer – doch die Tür hat kein Schloss. So stemmen sie sich mit dem Körper gegen die Schlafzimmertür, um sie zuzuhalten, während Charles versucht hinzukommen. Plötzlich gibt er für einen kurzen Moment Ruhe, tritt zurück und richtet die Waffe auf die Tür – und schießt. Wie durch ein Wunder werden Charlize und ihre Mutter nicht getroffen. Als das nicht reicht, läuft Charles zum Waffenschrank, um eine größere Waffe zu holen. Es ist ein furchtbarer Moment, eine Situation, aus der es nur einen Ausweg gibt: Leben oder Sterben. Diese Geschichte ist die von Charlize Theron – Schauspielerin, Hollywood-Star, Oscar-Preisträgerin. Eine Frau, die auf roten Teppichen strahlt und vor den Kameras unerschütterlich wirkt. Doch hinter dieser scheinbar glamourösen Fassade verbirgt sich diese dunkle Vergangenheit. Vor wenigen Tagen, Mitte April, spricht die heute 50-jährige Charlize Theron in einem ungewöhnlich offenen Interview mit der New York Times über dieses Kapitel ihrer Kindheit. Und von dem Moment, indem ihr Vater versucht, sie und ihre Mutter zu töten. Jule und Karolin erzählen den Fall und ordnen die Hintergründe mit Psychologe Christian Lüdke und Strafverteidigerin Pantea Farahzadi ein.

Über True Crime Briefing: Was bewegt die Welt des Verbrechens? Fesselnde News, laufende Fälle, aktuelle Updates. Jule und Karolin sprechen im True Crime Briefing über die Schlagzeilen der vergangenen Tage, erzählen den Stand der Dinge und ordnen die Hintergründe wie gewohnt mit Experten ein.

Autoren: Caja Berg Jule Gölsdorf Karolin Kandler

Quellen: New York Times Interview: https://www.youtube.com/watch?v=ndYSsk-P8bQ https://www.spiegel.de/kultur/kino/charlize-theron-spricht-ueber-die-nacht-als-ihr-vater-sie-umbringen-wollte-a-26bac763-937f-45f6-9640-5dbff63b2821 https://www.stern.de/lifestyle/leute/charlize-theron-ueber-die-nacht--in-der-ihre-mutter-den-vater-erschoss-37323470.html https://www.gala.de/stars/news/charlize-theron-offen-wie-nie--die-dramatischste-nacht-ihres-lebens-24583624.html

Transkript anzeigen

00:00:02: Obwohl Gewalt ihr Leben geprägt hat, weiß Charlize schon vorher das in dieser Nacht etwas Schreckliches passieren wird.

00:00:10: Ihr Gefühl sagt ihr dass heute etwas anders ist und schon an der Art wie ihr Vater Charles am Haus vorfährt kann sie erkennen wie groß seine Wut, seine Frustration ist.

00:00:23: Und so hört sie wenige Minuten später wie ihr eigener Vater ins Haus einbricht.

00:00:29: Er verschafft sich gemeinsam mit seinem Bruder Zutritt Feuert mit seiner Pistole auf die Schlosser, damit sich die Türen

00:00:36: öffnen lassen.

00:00:38: Und in diesem Moment ist ihr klar, er ist hier um sie zu töten.

00:00:43: Charlize und ihre Mutter verbarrikadieren sich im Schlafzimmer aber die Tür hat kein Schloss.

00:00:49: So stemmen Sie sich mit dem Körper gegen die SchlafZimmertür, um sie zuzuhalten während Charles versucht hineinzukommen.

00:00:56: Plötzlich gibt er für ein kurzes Moment Ruhe, tritt zurück und richtet die Waffe auf die Tür – erschießt!

00:01:04: Wie durch ein Wunder werden Charlize und ihre Mutter nicht getroffen.

00:01:08: Als das aber nicht reicht, läuft Charles zum Waffenschrank um eine größere Waffe zu holen.

00:01:14: Es ist ein furchtbarer Moment Eine Situation aus der es nur einen Ausweg gibt Leben oder sterben.

00:01:22: Diese Geschichte is die von Charlize.

00:01:24: Charlize Theron Schauspielerin Hollywoodstar Oscarpreisträgerin Eine Frau, die auf roten Teppichen strahlt und vor den Kameras unerschütterlich wirkt.

00:01:36: Doch hinter dieser scheinbar glamourösen Fassade verbirgt sich diese dunkle Vergangenheit.

00:01:42: Vor wenigen Tagen also Mitte April spricht die heute fünfzigjährige Charlize Theron in einem ungewöhnlich offenen Interview mit der New York Times über dieses Kapitel ihrer Kindheit Von einer Kindheit, die von Gewalt überschattet ist von Momenten, die sich tief eingegraben haben und deren Narben auch Jahrzehnte später nicht verblasst sind.

00:02:04: Und von dem Moment in dem ihr Vater versucht hat sie und ihre Mutter zu töten.

00:02:11: Was bewegt die Welt des Verbrechens?

00:02:13: Fesselnde News laufende Fälle aktuelle

00:02:16: Updates.

00:02:17: Wir sind Karolin Kantler und Jule Girlsdorf und sprechen über

00:02:21: Schlagzeilen

00:02:22: der vergangenen Tage.

00:02:23: Das hier ist

00:02:24: dein

00:02:25: True Crime Briefing.

00:02:27: Da sind wir wieder, eure Sisters in Crime.

00:02:30: Ich bin Jule Gülstof

00:02:32: Und ich bin Karolin Kandler.

00:02:33: und heute festsch brühen wir mal so ein bisschen Hollywood-Scharme.

00:02:37: Ja absolut!

00:02:38: Denn True Crime macht ja auch vor den Stars nicht halt.

00:02:41: Also bei vielen extrem bekannten Persönlichkeiten tun sicher Abgründer auf die man auf den ersten Blick so nicht vermutet hätte... ...und ich freue mich wirklich dass wir das True Crime Briefing ins Leben gerufen haben denn anders hätten wir über Charlize Theron nicht berichten können.

00:02:56: Ja, und das lieb ich auch so am True Crime Briefing.

00:02:58: Also aktuelle Ereignisse aufgreifen direkt sie dann einordnen zu können und auf Themen einzugehen die in einer regulären Sisters-in-Crime Folge eben keinen Platz gehabt hätten.

00:03:09: Aber das Ding ist, es gibt ja einfach so viele spannende Crime News die einfach erzählt werden müssen.

00:03:15: Wir kommen schon fast gar nicht mehr

00:03:16: hinterher.".

00:03:17: Ja definitiv und da passt die Geschichte von Charlize Theron wirklich gut rein!

00:03:21: Ich finde sowieso dass sie so eine beeindruckende Frau ist.

00:03:24: also ich war schon immer ein Riesenfan von der.

00:03:27: Es gibt einfach so ein paar Frauen in Hollywood die ich wirklich stark finde.

00:03:31: Also Reese Witherspoon zum Beispiel ist auch Was die so aufgezogen hat mit ihrem Book Club, ihrer Produktionsfirma.

00:03:38: Mit der sie dann ganz tolle Romane in Serien verwandelt.

00:03:41: Morningshow auch und so... Die ist ein Vorbild!

00:03:44: Und ich finde Charlize Ronn ist auch eine.

00:03:47: Die hat einfach so einen krassen Weg hinter sich wurde ja lange unterschätzt war erst eher so in Nebenrollen zu sehen oft auch einfach so als die hübsche Blonde und hat sich da echt rausgearbeitet weil sie eben selber schreibt produziert und eben auch überragend Schauspieler hat.

00:04:04: Ja, absolut.

00:04:04: Und ich glaube so der Game Changer war schlussendlich Monster ne?

00:04:09: Da spielte sie ja die Serienkillerin Eileen Warnos und mit ihrer Transformation quasi von der Hollywood-Schönheit zur Charakterdarstellerin da hat sie dann eben extrem Eindruck gemacht.

00:04:21: Ich erinnere mich also sich glaubt sie hat für die Rolle wahnsinnig viel zugenommen.

00:04:24: Ich meine fünfzehn Kilo oder so.

00:04:26: Sie hat falsche Zähne getragen, hat ihre Haut verändern lassen das hier so total verlebt aussieht.

00:04:32: Aber das Aussehen war eben auch nicht das Einzige.

00:04:34: Sie hat Eileen Warner es ja nicht nur als Monster dargestellt, sondern als wütend traumatisiert verletzlich und ich finde das war schon echt beeindruckend.

00:04:44: Ja total aber dass sie auch selbst so eine krasse Geschichte mitbringt?

00:04:47: Das weiß vielleicht noch nicht jeder!

00:04:50: Und selbst wenn ihr die Geschichte schon kennt, ist es trotzdem spannend nochmal zu hören wie sie diese düstere Vergangenheit selbst erzählt.

00:04:58: Also das Interview mit der New York Times war ja wirklich super offen auch echt emotional und auch sehr detailliert und deshalb haben wir das zum Anlass genommen um den Fall um Charlize Ronnmal genauer anzuschauen.

00:05:10: Charlize Theron wird am siebten August neunzehntundhundertfünfundsiebzig in Benoni geboren, einer Stadtunweit von Johannesburg in Südafrika.

00:05:20: Sie wächst als einziges Kind auf eine rund sechzehn Hektar großen Farmauf.

00:05:26: Ihr Vater Charles ist Bauunternehmer mit französischen Wurzeln und ihre Mutter Gerder hat deutsche Wurzeln – hier siehst du auch ein Bild der drei gemeinsam!

00:05:35: Ja also das ist so'n Familienfoto?

00:05:37: Die Eltern sind hinter Charlize.

00:05:40: Charlize steht im Vordergrund und obwohl sie da noch ein Kind ist, erkennt man sich wirklich hundertprozentig.

00:05:45: Das ist wirklich witzig!

00:05:48: Obwohl sie die Haare jetzt anders hat?

00:05:50: Ja

00:05:50: komplett also viel dunkler noch.

00:05:51: zumindest sieht es auf dem Foto so aus und ist natürlich auch viel jünger aber irgendwie ja.

00:05:57: er kennt man sie sofort.

00:05:58: Sie trägt zu einem großer Oberteil, hat eine Pony Friso ich glaube einen Pferdeschwanz Dunkelblonde, fast rötliche Locken würde ich sagen.

00:06:08: Und ihre Eltern genau sind so zu ihrer Rechte und ihrer Linken.

00:06:12: Links sieht man den Vater extra schick gemacht für das Foto wahrscheinlich, trägt ein helles Hemd mit einer hellen Krawatte und einem Sack und hat eine Sonnenbrille wie man sie eigentlich heute trägt.

00:06:22: Ich glaube du hast auch so eine Sonnebrille ne?

00:06:23: Die ist

00:06:24: so orange, ne?

00:06:24: Das

00:06:25: Orange war in der Gläser halt.

00:06:26: So eine trägt er da!

00:06:30: hat irgendwas Dunkeles an, wahrscheinlich ein dunklen Blazer und eine rote Blose die so raus schaut.

00:06:35: Hat einen kurzen Bob, so ne leichte Föhnfrisur.

00:06:39: Ja aber alle wirken relativ happy.

00:06:41: also man würde wenn man dieses Foto sieht nicht ahnen was da tatsächlich in der Familie abgegangen ist.

00:06:47: Nee es sieht wirklich nach nem harmonischen Familienfoto aus.

00:06:50: Herr Schalies wächst in einer Zeit auf, in der Südafrika von Unsicherheiten geprägt ist.

00:06:55: In den Achtzigerjahren nimmt die Gewalt auf den Straßen extrem zu.

00:07:00: Es ist die Zeit des Widerstandes gegen die Apartheit also gegen das System der Rassentrennung.

00:07:05: Die weiße Minderheit hat die Vorherrschaft über die nicht-weiße Bevölkerungsmehrheit und politische Mitsprache ist an die Hautfarbe geknüpft.

00:07:14: Die Bevölkerung wird in Gruppen eingeteilt und zum Teil eben brutal unterdrückt.

00:07:19: Und das bekommt auch Charlize mit, so erzählt sie davon im New York Times Interview.

00:07:51: Also

00:07:55: sie sagt, Gewalt und Aufruhr das gehörte zum täglichen Leben.

00:07:59: Wenn man ins Auto stieg wenn ich mit meiner Mutter zb auf dem Weg zur Bank war dann sah ich es auf den Straßen.

00:08:05: Ich habe Sachen gesehen die ich in diesem Alter nicht hätte sehen sollen.

00:08:09: Es ist hart darüber zu reden.

00:08:11: Ich war so jung, ich sahr zum Beispiel einen Mann der in seinem Auto verbrannte.

00:08:17: Das haben einige umgedreht und versucht ihm zu helfen aber zu sehen dass man nicht helfen konnte.

00:08:23: Und ich habe gesehen was HIV und AIDS mit den Menschen gemacht hat.

00:08:28: Ja außerdem erinnert sich Charlize an eine Kindheit die sich wie ein Widerspruch anfühlt weil sie gleichzeitig von Freiheit und von tiefer Instabilität geprägt ist.

00:08:38: Tagsüber, da streift sie barfuß über das Gelände, klettert auf Bäume, spielt mit den Hunden und bewegt sich mit einer Selbstverständlichkeit durch die Natur, die unbeschwert wirkt.

00:08:49: Doch dieses Gefühl hält nie lange an – denn dass zu Hause in das sie immer wieder zurückkehrt folgt anderen Regeln!

00:08:57: Ihr Vater ist schwerer Eckeholiker.

00:09:00: Er ist ein Mann der nach außen funktioniert im Inneren aber zunehmend die Kontrolle verliert.

00:09:07: Er richtet sich im Haus sogar eine eigene Bar ein, die schnell zum Zentrum seines Lebens wird.

00:09:13: Die Abende verlaufen selten ruhig – stattdessen sind sie geprägt von lautstarken Auseinandersetzungen, von Drohungen und einer Unberechenbarkeit, die sich wie ein Schatten über den Alltag legt.

00:09:26: Charlize erlebt schon als Kind-Situationen in denen Erwachsene so betrunken sind dass sie kaum noch stehen können sondern über den Boden kriechen.

00:09:35: Das sagt sie dazu.

00:09:36: Ich habe sehr viele Erinnerungen von, als ich wirklich jung war.

00:09:39: Und es meinte mich, dass man die Leute trinkt.

00:09:42: Aber wirklich die Menschen trinken.

00:09:45: Die Menschen drücken auf der Strecke.

00:09:48: Ja und es war gefährlich in dem Beginn.

00:09:49: Ich erinnere mich vivitiv an mein Onkel, der wirklich trinkte.

00:09:53: Es war echt frittig.

00:09:55: Aber das wurde so konsistent, dass das jeden Freitag, am Sonntag, vielleicht sogar jeden Wundern.

00:10:01: Mein Vater hat eine große Bar im Haus gebaut.

00:10:06: Es war nicht sehr ungewöhnlich, dass viele Südafrikaner einen Raum in ihrem Haus haben, wo sie trinken können.

00:10:13: Aber es wurde dort, wo er lebt.

00:10:16: Man sieht ihn immer noch überall in der Hause, man sieht ihn da auch immer.

00:10:22: Er war ein vollbläubiger Funktionierter, aber er hatte Momente in seinem Leben, bei denen er verletzt wäre und wir wussten nicht, woher er war.

00:10:30: Er würde oft in einem Staat zurückkommen, das ziemlich schwer war.

00:10:34: Ich erinnere mich, dass ich schon sehr jung betrunkene Menschen gesehen habe und das hat mir Angst gemacht.

00:10:41: Leute die besoffen auf dem Boden herumkochen.

00:10:44: Zu Beginn hatte es mir wirklich Angst gemacht – ich hab zum Beispiel meinen Onkel in diesem Zustand gesehen, das war furchteinflößend!

00:10:51: Aber irgendwann wurde es fast normal weil es jeden Freitag, jeden Samstag passierte.

00:10:57: Mein Vater hatte eine eigene Bar im Haus, das war gar nicht so ungewöhnlich.

00:11:02: Viele Südafrikaner mögen es einen Platz im Haus zu schaffen an dem sie trinken können aber er fing an dort zu leben.

00:11:09: man sah ihn niemals woanders.

00:11:12: auf der einen Seite hat er funktioniert aber es gab auch Momente wo ja einfach verschwunden war.

00:11:17: wir nicht wussten wo er ist und er kam dann in einem Zustand zurück da wusste man dass es ernst war.

00:11:24: Gewalt ist in diesem Haus nicht immer sichtbar, aber sie ist ständig spürbar.

00:11:29: Es gibt häufig Streit zwischen den Eltern – auch weil ihre Mutter nicht bereit ist alles hinzunehmen!

00:11:35: Sie zeigt ihm dass sie mit ihrem Lifestyle nicht glücklich ist.

00:11:38: Ihr Vater schlägt Shelly's nicht, aber seine Ausbrüche, seine verbalen Angriffe und seine riskanten Autofahrten im betrunkenen Zustand lösen in ihr eine tiefe anhaltende Angst aus.

00:11:51: Besonders belastend ist dabei nicht nur der Lärm der Eskalation, sondern auch das was danach kommt.

00:11:58: Nach heftigen Streitigkeiten sprechen ihre Eltern oft wochenlang kein Wort miteinander und als Einzelkind ist diese angespannte Ruhe kaum zu ertragen.

00:12:07: Niemand sagt dem anderen auch nur guten Morgen.

00:12:10: Charlize hat Angst auch nur ein einziges Wort zu sagen.

00:12:13: Gott, wenn man das so hört.

00:12:14: Das muss so traumatisierend sein oder?

00:12:16: Also ich finde ... Man wünscht sich schon als Zuhörer einfach nur dass es sofort aufhört.

00:12:21: also ich meine Es ist ja überhaupt kein Umfeld in dem ein Kind aufwachsen sollte.

00:12:26: Nee absolut nicht!

00:12:26: Das ist wirklich richtig schlimm und interessant aber irgendwie auch das Chelise Mutter Gerda irgendwann natürlich darüber nachdenkt den Mann zu verlassen.

00:12:35: Ja bei dieser Zeit war das in Südafrika eigentlich undenkbar.

00:12:38: Und so erinnert sich Chelisse im New York Times Interview da an Ich

00:12:42: remember my mom using the divorce word for the first time.

00:12:45: And divorce was just then, we didn't know people who were divorced and my parents weren't religious but it's culturally one of those things like you just didn't do that so that wasn never discussed.

00:12:58: they had been married for twenty five years.

00:13:00: when she said I think the best thing is to separate from him

00:13:27: Ich erinnere mich, dass meine Mutter das Wort Scheidung zum ersten Mal in den Mund nahm.

00:13:31: Aber Scheidungen damals – wir kannten keine Leute die geschieden waren!

00:13:35: Meine Eltern waren nicht religiös, aber es war ein kulturelles Ding, dass man das nicht tat.

00:13:39: Das war kein Thema!

00:13:41: Sie waren von zwanzig Jahren verheiratet und ich erinnere mich, dass sie sagte, das Beste für uns wäre wenn ich mich von ihm trenne.

00:13:49: Und auch wenn das keinen Sinn ergibt mir hat das damals Angst gemacht weil Ich nicht wusste wie das aussehen würde und so habe ich sogar versucht sie zu überreden zu bleiben.

00:13:58: Aber sie wusste es.

00:13:59: Sie hat versucht, Wege zu finden mich aus dem Haus zu bekommen.

00:14:02: Ihr war klar was das mit mir

00:14:04: macht.".

00:14:05: Während des Familienleben immer wieder aus dem Gleichgewicht gerät ist es vor allem Chelise Mutter die Halt gibt und sich gegen die Zustände auflehnt.

00:14:14: Um ihre Tochter zumindest zeitweise aus diesem Umfeld herauszunehmen trifft sie zwischenzeitlich die Entscheidung, Chelis auf ein Internat zu schicken in der Hoffnung ihr dort ein Stück Stabilität zu ermöglichen.

00:14:28: Doch selbst die Stärke ihrer Mutter und alle Versuche, Charlize vor dem Chaos zu bewahren, ändert nichts daran, dass die Lage in der Familie weiter eskaliert.

00:14:37: Zu vieles hat sich über die Jahre angestaut – zu tief sitzen Angst, Wut und Ohnmacht!

00:14:43: Was lange Teil eines belastenden Alltags ist, entlädt sich schließlich in einer einzigen Nacht.

00:14:49: Es ist das Jahr nineteenhundertneunzig Charlize ist fünfzehn Jahre alt, als die Gewalt, die ihr zu Hause so lange überschattet hat auf dramatische Weise eskaliert.

00:15:00: Die Nacht, die Charlize Theron's Leben für immer verändert beginnt zunächst beinahe unspektakulär.

00:15:07: An diesem Abend ist sie gemeinsam mit ihrer Mutter Gerda im Kino – ein scheinbar gewöhnlicher Ausflug der für ein paar Stunden so etwas wie Normalität vortäuschen soll!

00:15:17: Doch auf dem Rückweg machen die beiden noch beim Bruder ihres Vaters, denn der Vater hat den Hausschlüssel.

00:15:23: Genauer gesagt – den Schlüssel zur Stahl-Eingangstür!

00:15:26: Weil die Zeit allgemein von Gewalt geprägt ist, gefährliche Zustände herrschen sind die Häuser extra gesichert.

00:15:34: Nicht nur die Haustür ist aus Stahl sondern auch jedes Zimmer hat eine Stahltür.

00:15:40: Deshalb fahren sie noch bei Charles' Bruder vorbei weil Sie wissen dass der Vater eben dort

00:15:45: ist.".

00:15:45: Als sie ankommen, sind sie beide schon super betrunken.

00:15:49: Die Atmosphäre ist angespannt, gereizt und unberechenbar.

00:15:53: Célies muss dringend auf die Toilette – daher läuft sie wortlos ins Haus und verschwindet im Bad!

00:15:59: Und das fasst ihr Vater als absolute Respektlosigkeit auf, weil sie vorher eben nicht allen guten Abend gesagt hat.

00:16:06: In seinem alkoholisierten Zustand steigert er sich immer weiter in seine Wut hinein….

00:16:11: und schon in diesem Moment spürt Célés, dass etwas nicht

00:16:14: stimmt.".

00:16:15: Noch bevor sie mit ihrer Mutter wieder zu Hause ankommt, hat sie dieses bedrückende instinktive Gefühl dass die Nacht nicht gut enden wird.

00:16:24: Und das sagt sie dazu.

00:16:25: Und

00:16:25: als wir nach Hause gingen, saß ich mit meiner Mutter und sagte mir, dass du richtig bist.

00:16:29: Ich glaube, du solltest sie von ihm separieren.

00:16:33: Ich habe nie gedacht, dass diese Worte aus meinem Mund kommen würden.

00:16:39: Aber über das Haus saß er, ich wusste, dass etwas anders war.

00:16:43: Sie wussten es auch.

00:16:45: Ich wusste also, dass er mich angeschaut hat.

00:16:50: So eventually, wenn er zuhause gekommen ist, sagte ich ihm bitte, dass ich schlafe.

00:17:02: Und so ging ich in mein Raum, ich wurde meine Lichterhöhung aufgenommen.

00:17:16: Ich hatte Angst.

00:17:17: Und ich konnte immer sagen

00:17:18: ... Wirkigen, aber ich wusste dass das fast übergelaufen war.

00:17:22: Ich wusste diesmal ist etwas anders.

00:17:25: Als wir nach Hause kamen saß sich mit meiner Mutter zusammen und sagte Du hast recht, du solltest dich

00:17:30: trennen.

00:17:31: Und ich hätte nie gedacht, dass sich das mal sagen würde, aber ich wusste es hat sich etwas verändert und sie wusste's

00:17:37: auch.".

00:17:38: Ich wusste, daß er sauer auf mich war – und ich bat meine Mutter ihm zu sagen, dass ich schon schlafe!

00:17:43: Ich ginge mein Zimmern, machte das Licht aus.

00:17:45: Ich hatte so eine Angst.

00:17:47: Mein Fenster ging zur Straße und ich konnte hören in welcher Stimmung er war wenn er vorfuhr.

00:17:57: Die Art, wie er in dieser Nacht vorvor.

00:17:59: Ich kann nicht erklären warum aber ich wusste dass etwas Schreckliches passieren wird und sie wusste es auch.

00:18:05: Das ist so schlimm oder?

00:18:06: Ich finde man hört heute noch was für eine Angst Sie damals gehabt haben muss und ich meine das vor dem eigenen Vater!

00:18:14: Es ist echt schrecklich.

00:18:15: ja natürlich ist der Alkohol aber nicht der einzige Grund und trotzdem zeigt es wie Alkohl eben gewisse Gefühle ja quasi potenzieren kann Und dass er auch nach Auto fährt in dem Zustand, also darüber wollen wir natürlich gar nicht sprechen.

00:18:28: Richtig daneben und richtig schlimm, wenn ich das.

00:18:30: Ja total ist es auch!

00:18:32: Was dann folgt, ist blanker Terror.

00:18:35: Der Vater dringt nicht einfach nur ins Haus ein sondern er verschafft sich eben gewaltsam Zutritt indem er sich durch die äußere Staltür schießt.

00:18:47: Und noch bedrückender wird alles durch die Anwesenheit seines ebenfalls betrunkenen Bruders, der ihn in seinem Waren auch noch anfeuert.

00:18:56: Und so erzählt Chelys davon im New York Times Interview

00:18:59: Meine Mutter fuhr zu der Safe, um ihre Waffe zu bekommen.

00:19:01: Sie kam in mein Bedrohung und das ist wieder eine dieser verrückten Dinge, die uns zwei hielten auf die Tür mit unseren Körpern, weil es nicht ein Loch war.

00:19:17: Und er stammelte zurück und begann durch die Tür zu schützen.

00:19:28: Und nicht nur einen Bullett fliegt uns.

00:19:30: Es ist Wahnsinn, wenn du das so denkst.

00:19:32: Aber das Verbrechen ... Ich meine, die Messerung war sehr klar, ich werde dich heute Abend töten.

00:19:37: Es war verbotlich sehr, sehr klar.

00:19:39: Du denkst, dass ich nicht in diese Tür komme?

00:19:48: Er brach ins Haus ein, er schoss sich durch die Stahltüren um reinzukommen und er machte klar dass er uns töten wird.

00:19:55: Sein Bruder war ebenfalls dabei.

00:19:57: wir wussten das es ernst ist.

00:20:00: Als er durch die Vordertür durch war rannte meine Mutter zum Save holte ihre Waffe und kam in mein Schlafzimmer Und das Absurde war, wir hielten die Tür von innen zu.

00:20:11: Wir stemmten uns mit unseren Körpern dagegen weil es keinen Schloss

00:20:14: gab

00:20:15: und so ging er einen Schritt zurück und begann durch die Tür zu schießen – und nicht eine Kugel traf uns!

00:20:22: Es ist verrückt wenn man darüber nachdenkt.

00:20:25: Die Botschaft war absolut klar Ich werde euch heute Nacht töten.

00:20:29: Ihr denkt ich komme nicht durch diese Tür?

00:20:31: Ihr werdet Euch noch wundern.

00:20:32: Ich hole die Schrotflinte und zeige euch wie ich durch diese Türe komme.

00:20:37: Das musst du dir echt mal überlegen, also du stehst hinter der Tür und das ist nicht irgendein Einbrecher.

00:20:42: Nicht irgendeinen Fremder oder Irrer sondern es ist dein Vater.

00:20:45: Also ja, Irre passt ja hier eigentlich leider trotzdem.

00:20:48: Also ein Mann schießt durch die Tür der Vater dem du eigentlich vertrauen solltest.

00:20:53: Er drückt mehrfach ab und es hätte ja total gut sein können dass er beide einfach in diesem Moment erschießen ist.

00:20:59: Es ist ja nur ein Zufall gewesen was sie nicht getroffen werden.

00:21:02: Und dann droht er und geht zum Safe, um eine noch gefährlichere Waffe zu holen.

00:21:07: Also ich glaube in dem Moment weißt du dann auf jeden Fall dass du keine Chance hast wenn du jetzt nicht irgendwie handelst?

00:21:13: Das ist so ein Albtraum!

00:21:15: Ich meine dann weißt Du ja auch noch das der Bruder zur Verstärkung auch noch im Flur steht... ...und Du eben wirklich fast keine Chance hasst wenn Du nicht selber irgendwas machst.

00:21:24: Ich mein gerade als Mutter willst Du natürlich Dein Kind beschützen und Dir bleiben dann ja auch nur wenige Sekunden Um vielleicht zu entscheiden, kann ich vielleicht fliehen?

00:21:34: Aber was wenn dann dieser Bruder versucht dich festzuhalten oder du unternimmst eben selbst etwas.

00:21:39: Ja und dann passiert es Gerda entscheidet sich zu handeln Und so erzählt Charlize das weiter in dem New York Times Interview.

00:21:47: Und sie schaute einen Bullen auf den Hallweg, der sieben Mal gespielt hat und ihn in die Hand schauspt.

00:22:01: Etwas, was du nicht erklären kannst!

00:22:04: Und dann folgte mein Vater, der von dem Eröffnungs-Safe war um mehr Waffen zu bekommen als er schaubt.

00:22:11: Ungefährlich ist das keine isolierte Geschichte.

00:22:13: Diese Dinge sind sehr verheiratet in vielen Familienhomes.

00:22:17: Ich fühle mich wie wenn Frauen wirklich ein sehr unverschämter Schicksal haben, sogar in diesem Land.

00:22:30: Er lief in Richtung Safe.

00:22:32: Meine Mutter öffnete die Tür, während sein Bruder dort immer noch stand.

00:22:36: Der Bruder lief den Flur hinunter und dann schließt ihr eine Kugel hinterher – die siebenmal abprallt und ihn an der Hand verletzt.

00:22:44: Das sind Sachen, die kannst du nicht erklären!

00:22:47: Dann läuft sie meinem Vater hinterher, der gerade dabei ist, den Safe zu öffnen um an mehr Waffen zu

00:22:52: kommen.".

00:22:53: Und dann erschießt sie ihn.

00:22:55: Das Schlimme ist, das ist kein Einzelfall!

00:22:58: Solche Situationen gibt es in etlichen Familien.

00:23:01: Frauen haben es einfach nicht leicht sogar hier in den USA.

00:23:05: Viele Frauen werden nicht ernst genommen und auch meine Mutter wurde nicht ernstgenommen

00:23:11: Und das is echt zu heftig.

00:23:12: also wenn dir nichts anderes übrig bleibt als dein Mann Den Vater deiner Tochter zu töten weil du weißt dass sonst du stirbst und dein Kind wahrscheinlich auch und vor allem weil es ja offensichtlich absehbar war.

00:23:24: Also das Ganze ist eben ein strukturelles Problem, wie sie ja selbst auch gesagt hat.

00:23:29: Ja definitiv ich meine!

00:23:30: Wie häufig erzählen wir hier auch im Podcast von häuslicher Gewalt, von Femiziden, von Männern die Frauentöten?

00:23:37: Und was Charlize übrigens auch noch anprangert in dem Interview ist eben das Trinken dass einfach als total normal angesehen wird in der südafrikanischen Kultur.

00:23:47: also Männer Trinken und Jungs sehen das quasi richtig als Ziel an, so frei nach dem Motto was machst du wenn du mal groß bist?

00:23:55: Ich trinke denn so wird man zu einem Mann.

00:23:58: Und da gibt es wirklich Aufklärungsarbeit zu leisten und auch deshalb ist es Charlize eben wichtig darüber zu reden um anderen Frauen auch das Gefühl zu geben ihr seid nicht allein Denn damals da denkt sie nämlich noch sowas kann ja eigentlich nur in meiner Familie passiert sein wir sind hier im Einzelfall

00:24:15: Aber trotzdem stark, dass sie darauf aufmerksam macht.

00:24:18: Auch wenn das natürlich für Sie etwas absolut Privates ist was sie da preisgeben muss?

00:24:24: Ja definitiv!

00:24:25: Ich meine nachdem diese Schüsse jetzt gefallen sind und die unmittelbare Gefahr vorüber ist, bleibt zunächst erstmal nur ein Zustand der sich kaum greifen lässt – einen Schock, der alles überlagert und die Nacht wie in Zeitlupe erscheinen lässt.

00:24:38: Erst nach und nach beginnt Charlize zu begreifen, was da gerade geschehen ist.

00:24:43: Und mit dieser Erkenntnis wird ihr klar dass ihre Mutter in genau diesen Moment nicht nur gehandelt sondern ihr das Leben gerettet hat.

00:24:51: Für Gerner gibt es jedoch keine Zeit in diesem Moment stehen zu bleiben oder das Geschehene zu verarbeiten.

00:24:57: Sie entscheidet sich fast augenblicklich für ein weiter Funktionieren.

00:25:01: Es gibt in ihrem Umfeld keine professionelle Hilfe Keine therapeutische Begleitung und damit auch keine Möglichkeit, das Erlebte in geschütztem Rahmen aufzuarbeiten.

00:25:11: Also wählt ihr den einzigen Weg da ihr bleibt und versucht den Alltag so schnell wie möglich wieder herzustellen – als ließe sich das Geschehene dadurch zumindest nach außen hin kontrollieren!

00:25:22: Und so beschreibt Chelys die Situation und auch die Beziehung zu ihrer Mutter.

00:25:27: In Regersbach, als ich aus dem Schock von mir gekommen bin, habe ich gemerkt, dass sie mein Leben gesagt hat.

00:25:38: Das ist eine große Sache.

00:25:40: Und dann auch die Nachwärmung.

00:25:43: Sie pickt direkt nach oben.

00:25:45: Ich glaube, das ist so ein Testum zu ihrer Stärke, weil in der nächsten Morgen sie mich zur Schule senden.

00:25:52: Nicht necessarily the healthiest thing, but it worked for us.

00:25:56: She wanted me to forget about it and she didn't want me like sit in it.

00:25:59: We did not have therapists around.

00:26:00: It wasn't that she was gonna say like go see a therapist.

00:26:03: we just didn´t have access to those things.

00:26:05: So on her head The best therapy is move-on.

00:26:10: Es hat unsere Beziehung verändert.

00:26:12: Wir waren immer sehr eng, haben uns als Team geführt – aber dieser Nacht hat etwas verändert!

00:26:17: Rückblickend, als ich den Schock überwunden hatte, habe ich realisiert, dass meine Mutter mir das Leben gerettet

00:26:23: hat.".

00:26:24: Was eine große Sache ist.

00:26:25: und auch hinterher — sie hat direkt weitergemacht, das zeigt ihre Stärke.

00:26:30: Am nächsten Morgen hat sie mich direkt zur Schule geschickt und gesagt «Wir müssen weitermachen».

00:26:34: Das ist nicht zwingend der gesündeste Weg, aber für uns hat es funktioniert.

00:26:39: Sie wollte, dass ich das Ganze vergesse.

00:26:41: Sie wollte nicht, dass das hängen bleibt.

00:26:43: Wir hatten kein Psychologen!

00:26:45: Wir hatten keinen Zugang zu solchen Sachen.

00:26:47: Für sie war die beste Therapie weiterzumachen und nicht hängt zu bleiben.

00:26:51: Tja es auf jeden Fall ein Weg damit umzugehen Und auf eine Art kann ich's natürlich auch verstehen und viel mehr ist er auch nicht übrig geblieben.

00:26:58: Naja eben wenn man halt keinen Zugangs zur Psychologin hat oder so ne?

00:27:01: Ich mein klar jetzt kann man so miteinander darüber sprechen.

00:27:04: Aber ich kann es schon auch irgendwie nachvollziehen, dass man einfach sich davon nicht so Gefangen nehmen lassen will, dass du einfach sagst das war eh alles schrecklich was wir da erlebt haben und jetzt habe ich uns irgendwie davon befreit und jetzt endlich müssen wir nach vorne gucken aber trotzdem schon irgendwie heftig dann einfach umzuschalten

00:27:23: Komplett.

00:27:23: aber umso schöner, dass sie das näher zusammengebracht hat und sie echt so ein festes, festes eingeschworenes Team geworden sind.

00:27:30: Was sie natürlich vorher schon waren, aber jetzt sind sie unzertrennlich!

00:27:32: Und ich finde, da sieht man hier auch auf dem nächsten Foto ein recht aktuelles Bild – und du kannst es ja mal beschreiben.

00:27:39: Ja, das sieht man da wirklich.

00:27:40: also ist ein ganz, ganz süßes Mutter, Tochter, Bild.

00:27:43: Ehrlich gesagt könnte man auch fast denken ist ein Freundin oder Geschwister oder so was sie ähnlich sehen.

00:27:49: also Charlize hat ihre Mama da so im Arm die ist ein bisschen kleiner als sie und beide sind irgendwie schön geschminkt und schön zurecht gemacht haben auch eine recht ähnliche Frisur Beide blonde, beide so schulterlange Haare.

00:28:02: Die von der Mutter ein Tuck länger als die von Charlize und die Mutter hat einen Pony.

00:28:06: Und Charlize hat den Pony aus dem Gesicht gestrichen und sie sind beide sehr braun gebrannt und tragen sommerliche Klamotten.

00:28:13: und sie strahlen wirklich so beide total in die Kamera und sind wirklich aneinander geschmiegt.

00:28:19: also man sieht wirklich dass die beiden eine innige Beziehung

00:28:22: haben.

00:28:24: Also für die beiden scheint es funktioniert zu haben, einfach weiterzumachen.

00:28:27: Aber man weiß natürlich nicht ob das unbedingt der richtige Weg war.

00:28:31: Unser Psychologe Christian Lütke hat das mal eingeschätzt was so eine Extremsituation mit einer Familie und auch einem Kind machen kann?

00:28:39: Eine Mutter kann ihr Kind in einem lebensbedrohlichen Moment retten und dennoch bleibt das erlebte seelisch verarbeitungsbedürftig.

00:28:46: Heldenschutz ersetzt keine Traumberverarbeitung.

00:28:49: Der Fall zeigt sehr eindrücklich, dass traumatische Kindheitserfahrungen nicht nur durch das eigentliche Gewalterheidnis geprägt werden sondern auch durch das danach.

00:29:00: Durch Schweigen, Charme, Rollenverschiebung und den Druck funktionieren zu müssen.

00:29:04: Psychologisch entscheidend ist deshalb immer die doppelte Frage was ist passiert?

00:29:09: Und wie wurde danach damit umgegangen?

00:29:11: Häufig liegt genau in diesem zweiten Teil der Schlüssel dafür ob ein Mensch langfristig innerlicher Staat überangepasst, weiterlebt oder irgendwann einen Weg in die echte Verarbeitung findet.

00:29:23: Charlize hat zwar damals kein Psychologen gehabt aber diese Erlebnisse dann später intensiv aufgearbeitet.

00:29:29: Damals allerdings kommt für Charlize ein weiteres Gefühl dazu und zwar Scham.

00:29:34: In ihrem Umfeld weiß jeder was geschehen ist Und genau dieses Wissen wird für die junge Frau zur Belastung.

00:29:41: Jahre später als sie Südafrika verlässt und sich ein neues Leben im Ausland aufbaut Beginnt sie deshalb, eine andere Geschichte zu erzählen.

00:29:49: Sie sagt ihr Vater sei bei einem Autounfall gestorben nicht weil sie die Wahrheit verleugnen will sondern weil sie das Mitleid der Menschen nicht aushält und das sagt Christian Lütke dazu.

00:30:00: Wer eine solche Geschichte jahrelang umdeutet schützt sich meist nicht vor der Wahrheit sondern vor der sozialen und emotionalen Wucht dieser Wahrheit.

00:30:10: Das ist kein Zeichen von Oberflächlichkeit sondern oft ein Überlebensmodus.

00:30:14: Auf Dauer kostet Schweigen aber Kraft, weil man nicht nur das Trauma tragen muss und dann zusetzt sich noch die Fassade darüber.

00:30:21: Ja gut ich mein für sie war es natürlich ein bisschen einfacher, weil sie ja später Südafrika verlassen und in die USA gegangen ist also da musste sie ja gar nicht so viel Fassaderauffricht erhalten, weil Sie da eben sowieso niemand kannte, denn es ist natürlich einfacher sage ich mal sich eine Geschichte auszudenken als wenn du quasi permanent das Gefühl hast dass du irgendwie auffliegst ne?

00:30:42: Das kann ich schon auch verstehen.

00:30:44: Wobei der Fall natürlich juristisch eindeutig ist, also diese Schüsse auf Chalets, Alkoholkranken und gewalttätigen Vater werden als Notwehr gewertet weil der Mann vorher mehrfach durch die Schlafzimmertür geschossen und natürlich auch unmissverständlich damit gedroht hatte sowohl seine Frau als auch seine Tochter zu töten.

00:31:04: In dieser Situation geht es aus rechtlicher Sicht nicht um ein Angriff sondern um die Abwehr einer akuten lebensbedrohlichen Gefahr.

00:31:13: Der Staat erkennt an, dass Gerda in jener Nacht handelte um ihr eigenes Leben und das ihrer Tochter zu schützen.

00:31:19: Sie wird deshalb weder verurteilt noch in irgendeiner anderen Form bestraft.

00:31:24: Unsere Strafverteidigerin Panthea Farasadi hat das nochmal genau erklärt und auch mit der Rechtslage in Deutschland verglichen.

00:31:31: Für die Grundvollraussetzung der Notfährhandlung bedarf es zunächst eines gegenwärtigen rechtswidrigen Angriffes.

00:31:38: Das ist bei einem Schuss durch eine Tür konkrete Tötungsdrohungen eindeutig gegeben.

00:31:42: Als Zweites muss diese Gegenwertigkeit der Gefahr quasi unmittelbar und akut sein, das ist bei dem Schuss eindeutlich gegenwärtig.

00:31:50: Als weiteres merkt man für eine Notwehrhandlung die Erforderlichkeit der Abwehr.

00:31:55: D. h., dass Mittel, was man verwendet um sich zu wehren, muss in der Situation auch das Noträndige sein.

00:32:00: Und hier gibt es immer wieder Grauzonen, d. h. die Frage war das schießen wirklich das einzige Mittel vor allem im Bereich wo sie hingeschossen hat?

00:32:07: und hätte sie fliehen können, statt mit einer Waffe quasi zu schießen.

00:32:11: Und da ist es in den USA etwas anders als im Deutschen notwendig.

00:32:15: Da gibt es in einigen Bundesstaaten die Pflicht zur Schutzwehr oder Trutzwehr nennt man das.

00:32:20: Das heißt die Pficht zunächst zu fliehnen wenn das Gefahr los möglich ist.

00:32:23: Es gibt aber auch Staaten wo es diese Pflicht nicht gibt und dann richtet sich quasi das Notfallrecht je nachdem danach in welchem Bundesstaat der Fall sich abspielte.

00:32:32: In Deutschland ist es so, die Handlung muss nur erforderlich sein Es darf kein milderes Mittel vorliegen.

00:32:38: Also man muss quasi sagen in dieser konkreten Situation, in dem Fall den wir gerade besprechen ist es zumutbar zu fliehen?

00:32:46: oder erst abzuwarten und ich würde hier einschätzen nach deutschem Strafrecht, dass es nicht zugutbar ist.

00:32:51: Das heißt die Angriffshandlung ist aus meiner Sicht auch erforderlich gewesen.

00:32:55: Und als drittes Merkmal ist die Verhältnismäßigkeit beziehungsweise Gebotenheit.

00:32:58: das heißt es darf kein krasses Missverhältnis oder Missbrauch des Blutwehrrechts vorgelegen haben.

00:33:03: Es heißt Schuss gegen Schuss das wirkt verhältnismusmäßig und da würde man jetzt keine... Missverhältnis oder Missbrauch

00:33:09: feststellen können.

00:33:10: Anders wäre es zum Beispiel, wenn man schießt, weil gerade jemand anderes irgendwie im Ohr feige gibt.

00:33:15: das wäre unverhältnismäßig und dann nicht mehr von der Not

00:33:18: vergedeckelt.".

00:33:19: Ja klar ist, Achelies will das alles hinter sich lassen.

00:33:22: mit fast sechzehn Jahren gewinnt Achelie ein Modelwettbewerb und verlässt wenig später Südafrikan Richtung Mailand.

00:33:29: Es ist ihre Mutter die sie in diesem Moment bestärkt und hier etwas mit auf den Weg gibt dass sich wie ein kompletter Schnitt zur Vergangenheit anfühlt und lebt ein Leben.

00:33:39: Hier gibt es nichts für

00:33:40: dich.".

00:33:41: Das sind die Worte, die sie zu ihrer Tochter sagt.

00:33:44: Ja was nach einer Loslösung klingt ist in Wahrheit das Gegenteil denn so sehr sich Charlize Lehm nach außen hin verändert So eng bleibt aber die Verbindung zu ihrer Mutter bestehen.

00:33:55: Von Mainland aus geht es dann für sie in Richtung USA, weil sie Tänzerin werden will und sie arbeitet da auch relativ hart an ihrer Karriere.

00:34:04: Allerdings muss sie diese Tanzkarriere irgendwann aufgeben, weil Sie nämlich eine schwere Knieverletzung hat!

00:34:11: Und als sie da erneut in einer tiefe Krise gerät ist das Wiedergerder die an Ihrer Seite steht.

00:34:17: Sie reist zu ihr nach New York fängt sie auf und ermutigt sie einen neuen Weg einzuschlagen, indem sie ihr nämlich vorschlägt es mit der Schauspielerei zu versuchen.

00:34:28: Zu einer Entscheidung die rückblickend wirklich alles verändert.

00:34:33: Bis heute beschreiben beide ihr Verhältnis als außergewöhnlich eng fast wie ein Band das durch das gemeinsame Erlebte noch einmal verstärkt wurde.

00:34:42: Charlize spricht davon, dass sie und ihre Mutter immer verbunden waren.

00:34:47: Die Ereignisse jener Nacht ihre Beziehung jedoch auf eine andere Ebene gehoben haben – weil ihr eben in diesem Moment klar wurde, dass ihrer Mutter ihr das Leben gerettet hat!

00:34:56: Sie nennt es «eine geteilte Erfahrung», etwas, das sich nicht vollständig in Worte fassen lässt aber beide dauerhaft miteinander verbindet.

00:35:05: Und diese Verbindung zeigt sich auch Jahre später als Charlize Seron-Zweitausendphäden Oscar erhält.

00:35:12: Hier hören wir noch mal in den Moment rein.

00:35:24: Wir unter Tränen bedanken sie sich bei ihrer Mutter, nicht nur für die Unterstützung auf ihrem Weg sondern auch für all das was weit darüber hinausgeht.

00:35:33: Inzwischen haben beide das Erlebte mit professioneller Hilfe aufgearbeitet Schritt für Schritt ohne es zu verdrängen aber auch ohne sich davon bestimmen zu lassen.

00:35:43: Und heute sagt Charlize Theron dass er sich nicht mehr von ihrer Vergangenheit verfolgt fühlt.

00:35:48: Sie spricht über ihre Mutter mit einem tiefen Respekt und beschreibt sie als eine starke Frau, die gelernt hat das Geschehene es Teil ihres Lebens anzunehmen ohne sich davon definieren zu lassen.

00:35:59: ja und vielleicht liegt genau darin die eigentliche Stärke dieser Geschichte also nicht im vergessen sondern im weitergehen.

00:36:08: na auf jeden Fall ne krasse Geschichte ne?

00:36:10: Also so im Detail kannte ich sie auch noch nicht.

00:36:12: also ich wusste dass schon dass ihr das passiert ist und dass sie so eine Vergangenheit hat.

00:36:16: Ich kann es wirklich einfach empfehlen, sich dieses Interview mal komplett anzuhören.

00:36:20: Es ist ein bisschen länger als eine Stunde und ich fand das schon irgendwie beeindruckend wie offen sie da ist und sie fängt auch zwischendurch einmal an zu weinen und dann ist sie total unangenehm, es ist total süß und irgendwie ist Hollywood ja immer so perfekt und die ganzen Interviews, die die Stars geben sind gefühlt immer so geskriptet und ich finde, da hat man wirklich das Gefühl dass es so ein total ehrliches Gespräch ist

00:36:42: Und es gehört wahnsinnig viel Mut dazu, so offen zu sprechen.

00:36:45: Weil du natürlich zugibst okay mein Vater der war ständig alkoholkrank und das sind natürlich schlimme Verhältnisse in denen sie da aufgewachsen ist also hat sehr wenig mit Hollywood Glamour zu tun.

00:36:55: und ja da jetzt diesen Mut zu finden dass alles an die Öffentlichkeit zu tragen dafür hat sich echt einen riesen Respekt verdient.

00:37:04: Und ich meine, es ist ja schön, dass es jetzt so geendet ist.

00:37:06: Dass die beiden das irgendwie verarbeiten konnten, dass sie eng zueinander gefunden haben.

00:37:11: Aber gleichzeitig finde ich es einfach so unfassbar, dass die Mutter dazu gezwungen wurde zu handeln.

00:37:17: Also, dass diese Problematik eben gibt und auch viele Waffen gibt, die freizugänglich sind.

00:37:23: Dass der Vater einfach nach Hause kommt und auf die Familie schießt.

00:37:27: Und dass sie sich wehren musste und jetzt quasi trotzdem mit dieser Last leben muss.

00:37:31: Ich weiß nicht wie ... Schlimm sie das empfindet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man das so einfach wegsteckt.

00:37:36: Wenn man den Vater der Tochter erschießt und das es soweit kommen musste.

00:37:41: Das finde ich irgendwie total schlimm für Sie.

00:37:43: Ja, total für beide letztendlich.

00:37:45: Ich meine, das sagt die Chelise auch, dass sie da schon lange dran zu knapsen hatte und dass sie halt schon durch eine lange Therapie gehen musste um das alles aufzuarbeiten.

00:37:54: Was ich aber auch ganz spannend finde, ist dass sie noch sagt... Das hat ja auch Christian gesagt.

00:37:59: Dass es immer die Frage ist ob man sozusagen nach so einer Erfahrung total erstaht oder ob man halt irgendwann in der Lage ist Emotionen zuzulassen.

00:38:08: und das ist irgendwie so ganz sweet wie sie da in dem Interview anfängt zu weinen.

00:38:11: und dann ist ihr das halt so ein bisschen unangenehm.

00:38:13: und dann sagt die Interviewerin halt so naja was doch ganz normal Emotion zuzulesen ist ja auch etwas Schönes.

00:38:19: Und dann sagt sie halt auch nochmal, dass Sie schon auch glaubt das sozusagen diese ganzen Erfahrungen es ihr möglich gemacht haben überhaupt sowas so zu empfinden und dass sie das jetzt total gut nutzen kann in der Schauspielerei.

00:38:30: Weil sie halt heute total gut in der Lage ist erstens sich in andere hineinzuversetzen und eben auch Emotionen zuzulassen.

00:38:39: und deshalb sagt sie, kann sie in so viele verschiedene Rollen schlüpfen und zum Beispiel auch total leicht anfangen zu weinen, wenn sie das muss vor der Kamera.

00:38:49: Weil sie halt diese Erinnerung hat die sie dann so reproduzieren kann um dann bei ihr eine Emotion auszulösen die sie eben in ihrem Beruf gebrauchen kann.

00:38:58: Und so hat es ja tatsächlich irgendwie noch was Gutes.

00:39:00: Das fand ich irgendwie ganz interessant.

00:39:02: Spannend, dass auch die Schauspieler dann so arbeiten und sich dann irgendwie so schreckliche Dinge noch mal vor Augen führen.

00:39:07: Und dann wirklich traurig sind und anfangen zu meinen.

00:39:10: Das finde ich auch interessant.

00:39:11: So ein bisschen erinnert mich das jetzt an unsere Happily-True

00:39:14: Folgen

00:39:15: weil es hat ja auch so'n bisschen was in der schlimmsten Krise und findest dann irgendwie deinen Weg raus.

00:39:21: Jetzt ist es am Ende ganz schön und versöhnlich geworden aber trotzdem eine heftige Geschichte, die sie natürlich total geprägt hat für ihr ganzes Leben.

00:39:32: Ja, total.

00:39:32: und was ich aber auch auffällig finde das ist mir jetzt schon mehrfach habe ich es irgendwo gesehen dass diese ganz ganz ganz erfolgreichen Menschen ob das jetzt Hollywood Schauspieler sind oder ob es irgendwelche super Multimilliardäre sind welche Leute die halt irgendeine ganz krasse Idee hatten und die so aus dem Nichts aufgebaut haben.

00:39:52: Dass das ganz oft Menschen sind mit so einer krassen Biografie, wo du einen richtig heftigen Bruch drin hast.

00:39:59: Weil das glaube ich Menschen sind die quasi so ein bisschen so ein Feeling haben von alles oder nichts, dass Du wirklich denkst, Du hast sowas Schlimmes erlebt und Du kannst jetzt entweder daran zerbrechen oder Du schmeißt jetzt alles um und gibst alles und ziehst Dich daraus und wirst halt richtig groß.

00:40:19: Ich meine, trotzdem wünscht man das natürlich niemandem.

00:40:22: Weil solche Erlebnisse natürlich furchtbar sind aber oft sind sie eben dann auch wirklich so ein Antrieb dafür vielleicht auch mit so einer Haltung zu sagen So jetzt erst recht und jetzt zeige ich es euch Und ich werde jetzt richtig groß.

00:40:33: egal was mir zugestoßen ist Das ist schon irgendwie ganz ganz cool zu sehen.

00:40:38: Oder manchmal werden vielleicht Menschen nicht so ganz, ganz erfolgreich die immer ein entspanntes gutes Leben hatten weil sie dann die Noten nicht haben nochmal richtig was zu verändern.

00:40:48: und das fand ich irgendwie echt auch spannend zu sehen.

00:40:51: Absolut, ja.

00:40:52: Aber sollte man sich vielleicht nicht als Vorbild nehmen für die Kindererziehung damit die Kinder dann irgendwie was Großen leisten?

00:40:57: Nein!

00:40:58: Möglichst eine harte Kindheit haben das schärft das Profil.

00:41:02: Ja, nee, das ist nicht so ne gute Idee.

00:41:05: Aber es kann ja ein kleiner Trost sein oder eine kleine Motivation wenn jemand etwas Ähnliches erlebt hat auf jeden Fall.

00:41:12: Spannend dieser Geschichte gehört zu haben.

00:41:15: auch wirklich ganz toll dass sie damit so offen umgegangen ist.

00:41:18: und Ja, wir jetzt dieses True Crime Briefing machen konnten.

00:41:22: Genau und damit ist schon wieder Wochenende das heißt die nächste reguläre Sissas in Crime Folge ist ja auch gar nicht mehr soweit weg.

00:41:28: Die gibt es natürlich wie immer am Dienstag Und bis dahin genießt das Wochenende erstmal wenn ihr könnt.

00:41:34: ich hoffe ihr habt ein bisschen frei.

00:41:36: Wir beide müssen ja arbeiten.

00:41:38: Wir sehen uns also morgen schon wieder im Sender.

00:41:42: Wir sitzen wieder gegenüber, ihr könnt ja auch mal Newstime gucken wenn ihr mögt.

00:41:45: Karo ist auf ProSieben und ich bei Kabel eins.

00:41:48: Eigentlich verbringen wir unser ganzes Leben schon zusammen, jetzt hier am Abend nehmen wir unsere Folge auf.

00:41:53: Am nächsten Morgen setzen wir wieder zusammen im Büro,

00:41:55: also

00:41:56: mehr geht gar nicht!

00:41:59: Es wird jetzt langsam Zeit dass sich deine Kinder haben erhüte.

00:42:01: Du hast

00:42:01: ja noch lieber angekündigt das du nach unserem Grillabend mal kochen willst.

00:42:06: Das kannst Jetzt angehen.

00:42:08: Das werde ich jetzt mal angehen und dann sehen wir uns auch noch zum Abendessen.

00:42:11: Ich meine sowieso ab und an, aber dann noch häufiger.

00:42:16: Also in diesem Sinne habt erst mal ein schönes Wochenende und dann hören wir uns am Dienstag.

00:42:21: Bis dann!

00:42:23: Ciao!

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