63 Die tödlichen Schwestern und ihr Mörderspiel - sie entscheiden, wer stirbt
Wien in den 80er Jahren, das Krankenhaus Lainz: Es ist spät in der Nacht, normale Klinik-Routine. Die meisten PatientInnen schlafen. Auf der Station ist es ruhig. Vielleicht zu ruhig. Zwei Schwestern stehen an einem Bett. Sie schauen erst sich an, schweigend, dann den Patienten. Dann sagt eine von ihnen: Wir machen noch schnell die Mundhygiene. Die Schwester lächelt, öffnet sanft den Mund des Patienten und füllt ihn mit Wasser. Ein ganz normaler Vorgang. Etwas, das zur Pflege dazugehört. Oder? Im Wiener Volksmund wird der Pavillon V als Endstation für alte Leute bezeichnet. Oder auch als Vorhof ins Jenseits. Hier leiden...